Samstag, 14. März 2026

Lass es mal sein!


In den letzten Wochen hab ich ziemlich viel verschiedenes Zeug eingeschmissen, in der Hoffnung, dass es hilft. 

-gegen Depression (da hilft wohl eher nix)
-gegen Erkältung (das Zeugs hat es tatsächlich flach gehalten)
-Blutdrucksenker (der hilft tatsächlich auch)

Das setzt ich bis auf den Blutdrucksenker jetzt mal alles ab. Die Erkältung ist eh fast vorbei. Wenn es nichts nützt, nützt auch das Einschmeissen nix. 

Was? Ich soll mal zum Arzt meines Vertrauens gehen? Hab ich so was? Nä, ne? 

Sonntag, 8. März 2026

"Das Leben" ist ein Narzisst!

 


Will ein Mensch, der über Suizid nachdenkt, eigenlich sterben?

Nein! Er will im Grunde nur raus aus einer Situation, die ihn bereits ein Leben lang überfordert.

Samstag, 7. März 2026

Wer liest eigentlich hier?

Ich dachte immer, hier liest niemand. 

Aber die Statistik lacht mich aus. 

Wer liest hier? Ich hab keine blasse Ahnung!

 

Our colors will fade eventually

Bild von Luis Iranzo Navarro-Olivares auf Pixabay

They say the holy waters watered down
and this town's lost it's faith
our colors will fade eventually. 

So if our time is running out,
day after day 
we'll make the mundane
our masterpiece.

(Alex Warren, Ordinary) 

Donnerstag, 5. März 2026

Was machst du?

 

Bild von Nile auf Pixabay

Existieren.
Wie existieren?
Naja, jeden einzelnen Tag überleben.
Hä? (Fluchtmöglichkeiten werden gecheckt.)
Und was machst du?
Och ... (lossprudelt, ohne Punkt und Komma: Ehrenamt, Hund, Sport, Kreativität)
Und woher nimmst du die Energie?
Ach, weißt du, das gibt mir alles sooo viel.
Ok, Hund versteh ich. Kreativität auch. Sport - naja, wenns schön macht. Aber Ehrenamt? Ist Ehrenamt nicht das, was eine Gesellschaft braucht, um soziales Versagen unserer Politiker zu kompensieren? Macht dich das nicht fertig, dass man dich dafür ausnutzt?
Oh mein Gott, Eve! (Hat plötzlich keine Zeit mehr.)

Wie geht's dir?

Foto: pixabay
 

Scheiße, aber danke der Nachfrage.
Warum Scheiße?
Geht's dir nicht Scheiße?
Nein!
Warum nicht? 

Dienstag, 3. Februar 2026

Facebook-Fund, geklaut

 gefunden bei Ismael Jonas, Psychologe, Salzburg

Den Text muss ich behalten. Er beschreibt die Veränderungen so gut, besser kann ich das auch nicht.  

Ich dachte immer, sein erster Satz "Ich würde mich selbst als tolerant, freiheitsliebend und gelassen beschrieben" würde auf mich zutreffen. "Ja," dachte ich, "ich mich auch!" Darum hab ich den ganzen Text gelesen. Inzwischen stimmt das nicht mehr. Ich bin immer noch freiheitsliebend, darum geht mir der Zustand der Welt ja auch zunehmen so ans Nervenkostüm. Aber so tolerant, wie ich mal war, bin ich nicht mehr. Und die Gelassenheit ist eine Maske geworden, die ich immer schwerer ertragen kann. 

Freitag, 23. Januar 2026

Level 76 abgeschlossen - Level 77 freigeschaltet

 

Wurde Level 76 erfolgreich abgeschlossen? Definiere „Erfolg“. Ich lebe noch. Den Level hinter mich gebracht zu haben, ist mir im Moment Erfolg genug.

Montag, 15. Dezember 2025

Ich bin mal wieder viel zu empfindlich ...

Bild von Foto-RaBe auf Pixabay

... glaub ich.

Wenn man ein paar Wochen nicht zu Hause ist, bittet man Nachbarin G, sich um die Blumen zu kümmern und die sagt zu. Die Bitte erfolgte einige Wochen vor dem Reisetermin. Eine Woche vorher hat man sie erinnert. Anwort: sie hat das auf dem Schirm. 

Sonntag, 14. Dezember 2025

Überforderungen im Alter

Man sagt ja, alt werden sei nix für Feiglinge. Ich bin kein Feigling, aber das Altern nervt tortzdem.

Der Besuch des Weihnachtsmarktes auf Schloß Moyland hat mich heute überfordert. 

Weihnachtsmärkte mit Menschenmengen sind ja eh nicht mein Ding. Der Weihnachtsmarkt war jedoch außergewöhnlich attraktiv. Er kostete auch Eintritt. Die Menschenmengen verliefen sich auf dem großen Gelände um das Schloss herum und wären kaum das Problem gewesen, wenn

- wir den Rundgang nicht falsch herum gemacht hätten. Er war ausgeschildert, aber das Schild haben wir nicht gesehen und sind die Runde falsch gelaufen. Dadurch hatten wir permanent Gegenverkehr, manchmal mit "Menschenmauern" von 4 bis 5 Stück Leute. 

- ich in der Runde nicht ständig hätte gucken müssen, wo Caro und Wilhelm waren. Denn jeder von uns - ich ja auch - blieb ständig an einer anderen Ecke stehen. Für Fotos oder nur zum gucken. Und so kam es tatsächlich, dass ich einmal da stand und nicht mehr wusste, wo die beiden waren. 

- ich in den letzten 2 Jahren mehr fotografiert hätte. Ich stand mit meiner Digi da und wusste nicht mehr, wie ich in der Dunkelheit richtig belichten musste. Dafür hätte ich mehr Zeit gebraucht, aber dann liefen mir die Kumpels weg. 

- ich nicht seit dem Unfall so unsicher auf den Füßen geworden wäre und mit der Angst zu fallen kämpfen müsste. Wenn ich nicht ständig gucken kann, wohin ich die Füße setze, werde ich unsicher beim Gehen. 

So hatte ich also 4 Dinge gleichzeitig unter einen Hut zu bringen: zu viele Menschen, auf die Füße gucken, gleichzeitig auf die Kumpels achten und mit den Digieinstellungen kämpfen. Ich bekam STress und mir wurde schlecht. Die einfachste Lösung lautete: lass die Digi stecken. Darum hab ich aufgehört Fotos zu machen und für den Reiseblog die Fotos bei Caro geklaut. 

Aber der Kopf steckt das nicht als normal weg und rotiert nach der Erkenntnis des Problems. Er kann nur schwer damit umgehen, dass das alles mal einfacher war und jetzt schwieriger wird. Dass die Belastbarkeit wegen solcher simplen Dinge immer weniger wird. Dass man tatsächlich bis zur Übelkeit überlastet ist. 

Scheiße so was!