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Donnerstag, 28. Mai 2026

Alles sauber

Bild von Myriams-Fotos auf Pixabay
 

Zum ersten Mal eine bezahlte Putzhilfe von einem Senioren-Service da gehabt. Es ist ein tolles Gefühl, wenn jemand anderes die Arbeit macht und hinterher alles zur eigenen Zufriedenheit erledigt ist. In 14 Tagen kommt sie wieder. 

Trotzdem sollte ich mich endlich aufraffen und einen Versucht starten, einen Pflegegrad zu bekommen. Denn es kostet schon ein Häppchen. Und für das, was die Frau in anderhalber Stunde schafft, brauch ich mit vielen Pausen einen ganzen Nachmittag und bin anschließend platt.

Es geht mir psychisch immer noch so gut, wie beim letzten Tagebucheintrag.  Ich habe begonnen, Aktenordner zu leeren. Alles alter Kram, den ich mehrmals zerissen und in einem Sack in die Restmülltonne geknallt habe. Und nein, ein Papierschredder arbeitet auch nicht schneller, als ich es zerreiße. Aber ich habe dabei alte Ordner mit Tagebucheinträgen gefunden. Die Ordner will ich wohl weg haben, aber die Tagebucheinträge nicht. Also hab ich angefangen, das alles ins Notebook zu schreiben. Interessant, was man da alles so an Dingen wiederentdeckt.

Zum Beispiel, warum man kein gutes Verhältnis zur Mutter aufbauen konnte. Mit dem Lauf der Zeit habe ich mir nämlich vorgeworfen, ich sei mit ihr zu empfindlich und zu wenig verständnisvoll und darum zu rücksichtslos gewesen. Und beim Lesen in diesen alten Erinnerungen hab ich dann gemerkt, dass ich mir diese Vorwürfe tatsächlich nicht machen muss. Eher darf ich mich dafür loben, was ich alles zu ihren Gunsten vergessen habe. Es gibt auch im Verhältnis zu Eltern Ursachen und Wirkungen darauf. Alles gut. Ich kann da ganz cool bleiben. 

Auch was den letzten Job angeht. Wie der mich kaputt gemacht hat in über 10 Jahren Betriebszugehörigkeit. Als ich dort aufgehört habe, wurde mein Job auf 3 Personen verteilt. Tatsache!!

Auch wieder schön zu verfolgen, wie ein Arbeitgeber sich mit zunehmendem Reichtum von angenehm und sozial zum energieaussaugenden Arschloch wandelt.  

Bin gespannt, was ich noch alles wiederentdecke.  

Das Gewicht wird konstant weniger. Ich hab die 90 vor dem Komma. Und ob es am reduzierten Körperfett liegt oder an der Tatsache, dass ich kaum noch raus gehe - ich kann die inzwischen wieder ommerlichen Temperaturen zwischen 25 und 30 Grad ganz gut aushalten.  Heute hab ich die kleine Fee hier und wir mussten ja auch in der Mittagssonne Gassi. Aber das ging gut. Das Mädelchen bleibt noch bis morgen Abend. 

Montag, 15. Dezember 2025

Ich bin mal wieder viel zu empfindlich ...

Bild von Foto-RaBe auf Pixabay

... glaub ich.

Wenn man ein paar Wochen nicht zu Hause ist, bittet man Nachbarin G, sich um die Blumen zu kümmern und die sagt zu. Die Bitte erfolgte einige Wochen vor dem Reisetermin. Eine Woche vorher hat man sie erinnert. Anwort: sie hat das auf dem Schirm. 

Donnerstag, 11. September 2025

Die Sommerdepression ist vorbei ...

Das "Atelier" mit dem Aquarell-Buch

... und die Lebensgeister werden wieder wach.

Die Sommermonate waren zwar nicht so heiß wie in vergangenen Jahren und die Hitze hat auch nicht so lange angehalten aber die Depression war eine Fette! Ich bin nur zum Einkaufen raus gegangen und hab die meiste Zeit verschlafen. Und kaum sinken die Temperaturen wieder, erwache ich auch wieder zum Leben und hab wieder angefangen zu zeichnen und zu malen. 

Die Arbeit mit Wasserfarben ist qualvoll. Am wenigsten Frust mit dem Ergebnis hab ich halt, wenn ich die rechte Hand zum malen benutze. Aber die Führung des Arms mit der linken Hand - Pinsel auswaschen, Wasserfarben aufnehmen, etc., diese ganzen Bewegungen muss ich mit der linken Hand führen -  das macht einfach nicht wirklich Spaß. Man gewöhnt sich, aber locker was malen geht anders. 

Die Lösung war dann zunächst diese:

Das machte den Tisch "niedriger" und die Hand konnte in tieferen Regionen arbeiten. Aber ideal fand ich das immer noch nicht. Da kam dann der Gedanke an eine "Stehstütze". Gegoogelt: Die Dinger sind hässlich. So was will man nicht in einem Zimmer stehen haben, in dem man sich wohl fühlen möchte. Und dann fiel mir ein: "Der Jux! Der hat doch diese tollen ergonomischen Bürostühle. Scheiße teuer, aber man gönnt sich ja sonst nix. Und rumliegendes Geld ist auch langweilig." War ich also bei dem und habe nach einer guten Beratung und nettem Gespräch mit viel Lachen dieses Stück erworben. Nachmittags gekauft, abends hat er mir den schon gebracht.


Der macht die Tischhöhe runter bis zur Hüfte. Da kann die Hand richtig gut arbeiten. Nur um den Pinsel in den Wassertopf zu "heben" und dort einzutunken muss ich noch mit der linken Hand helfen. Aber Farbe aufnehmen und malen geht jetzt ohne die linke Hand. Ja, der war richtig teuer. Aber ich bereue nichts. 
 
Auch der Kauf der Heißluftfriteuse macht mich fröhlich. Ich hab fast zu jeder Malzeit Fritten aus frischen Kartoffeln. Hähnchen sind perfekt. Kotelett war auch gut, auch wenn die Pannade nicht gehalten hat. Frikadellen gabs auch schon und ne Minipizza hat auch geschmeckt.Und das ist meist alles in 20 Minuten fertig, schneller als im Backofen oder auf dem Herd. Ich brauch kaum noch Fett und es schmeckt trotzdem lecker. 
 
Die Gesundheit, sprich die Kondition, ist immer noch im Keller. Aber wenn man den ganzen Sommer nur depressiv rumliegt und pennt, kommt die natürlich nicht in die Gänge. Vielleicht wird das jetzt im Herbst besser. Was definiv besser geworden ist, ist der Blutdruck. Der war mir doch ziemlich hoch gegangen. Mit dem Arginin hab ich den aber jetzt in normalen Bereichen. Systole von ca. 170 runter auf um die 130, Diastole von ca. 110 runter auf ca. 90. Das kann so bleiben. Und seit ca. 2 Wochen sinkt auch das Gewicht wieder. Langsam, aber es sinkt. Keine Ahnung warum. Vielleicht, weil ich wegen der HLF nicht mehr so viel Fett esse?
 
Andere Veränderungen im Alltag: Ich hab mir eine Putzhilfe organisiert, die 1 mal im Monat für 2 Stunden kommt und ich bestelle meine Einkäufe jetzt alle 14 Tage online beim REWE-Lieferservice. Der war inzwischen 3 Mal da und ich bin begeistert.  Alle 14 Tage krieg ich den Mindestwert von 50 Euro locker zusammen. Die Sachen sind nicht teurer aber die Auswahl ist riesig und wenn ich Gemüse bestelle ist das knackig frisch. Kartoffeln, Zwiebeln, Eier und Fleisch kauf ich aber immer noch hier vor Ort. Meist auf dem Markt. Gemüse auch, das kann ich nicht für 14 Tage im Vorrat kaufen, das wird mir schlecht. 
 
Am kommenden Wochenende geht auch Hunde- und Katzensitting wieder los. Das Fee-Frauchen hatte Urlaub und die Katzenleute wollen mal eine Woche wegfahren. Da guck ich dann abends wieder Netflix. Auch mal ganz nett.  
 
Worin besteht der Zeitvertreib? Die Tage sind schließlich lang. Morgens beim ersten Kaffee wird das Hirn geweckt mit Microsoft-Spielen: Mahjong, Patiencen und Wortspiele, bei denen der Wortschatz gefragt ist. Lesen ist in, Zeichnen und Malen sind derzeit die Hauptbeschäftigungen, aber die Wasserfarben müssen zwischendurch ja auch immer mal trocknen. Puzzeln bei Jigsaw vertreibt auch meistens eine Stunde. Und facebook: Gucken beim Bergerhof Krakauebene in der Steiermark, beim Bauer Sagel in Hattingen, bei den blauen Belgiern in der Eifel, lustige Hundeseiten und natürlich die Seiten der Freunde.
 
Politik geht mir zum größten Teil am Arsch vorbei. Eigentlich immer mehr, denn ich kann mir den Schwachsinn nicht mehr reinziehen ohne an Suizid zu denken. Das halt ich im Kopf nicht mehr aus.  Ich halt mich so gerade mit Überschriften lesen und dem was fb mir anzeigt auf dem Laufenden. Mehr muss nicht. Der Krieg ist ja verschoben bis 2029 denn wir müssen erst kriegstüchtig werden. Wir haben ja alles, was wir hatten der Ukraine geschenkt und dort ist es "deaktiviert" worden. "Der Russe" will mit dem Angriff auf Europa so lange noch warten. Das reale Leben verkommt zur Satire. Wenns nicht so gefährlich wäre, könnte man sich von morgens bis abends totlachen über die Waschlappen in der Politik. Sie ruinieren DE mit voller Absicht. Zum Kotzen, die Bande. Aber sie wollen diesen Monat wieder gewählt werden. Und werden wohl auch wieder gewählt, gibt ja keine anderen. Oder doch? Die sollen aber verboten werden. 
 
So läuft das Leben derzeit.  Das Bamchen fehlt und je nach dem, wie und wann mich die Erinnerungen überfallen geht es immer noch nicht ohne Kloß im Hals oder ohne Tränen. Aber das wird wohl so bleiben. Es gibt einen Weg, den ich mich ohne ihn noch nicht zu gehen traue: das Tal der Pferde. Der Gedanke daran mit all den "Durchblicken" treibt mir schon die Tränen in die Augen. Irgendwann muss ich das aber mal machen. Muss ich? Will ich? Ich weiß nicht ...

 

 

Montag, 28. April 2025

Keine Strafe für den Sündenfall

Eine Woche nach Ostern spricht die Waage: 97,2 😁 Also nix zugenommen. Obwohl ich auch in der Woche von O-Montag bis heute manchmal aus dem Ruder gelaufen bin. Das motiviert!

Montag, 9. September 2024

Die Akkus laden wieder

Bild von Colin Behrens auf Pixabay

Erster Tag ohne Hitze und ich konnte einen ganz üblen Punkt auf der To-Do-Liste abhaken. Entsprechend stolz bin ich heute auf mich: Ich habe die Fenster geputzt und die Jalousien abgewaschen.

Samstag, 6. Juli 2024

Seit einer Woche verantwortungslos

 

Zum 30.6. hab ich den Minijob an den Nagel gehängt. Heute bin ich also den 6. Tag Rentner pur und es fühlt sich gut an. 

Montag, 1. April 2024

Tage unter der Decke! Darf man das?

 


"Ostern hab ich es schön".  Ja, das ist mir gelungen.

Donnerstag, 28. März 2024

6 Mal umgezogen + 1 mal renoviert = 1 mal abgebrannt!

Umziehen, renovieren und abbrennen ist irgendwie das selbe: Knochenschinderei! "Schöner Wohnen" war früher mal. Seit 2005 lebte ich mit meinem jeweiligen Hund in seiner 45 qm großen Hundehütte. Nein, er (Banjo) brauchte danals keine Renovierung. Neuer Fußboden? Wieso? Der ist gut genug zum Einsauen. Kann so bleiben. Neue Farbe an den Wänden? OK, ja, das kann man machen, aber mehr muss nicht. Und BamBam teilte 3 Jahre später die Meinung seines Schutzengelhundes. Alles prima hier! Nur ich hab immer geseufzt, denn ich war wirklich Schöneres gewohnt. Aber es gab halt Zeiten, wo ich froh war, nicht mit dem Hund unter einer Brücke wohnen zu müssen, sondern ein bezahlbares Dach über dem Kopf zu haben. 

Samstag, 11. Februar 2023

Heil Fasten!

 

Äääh ... ja .... Heilfasten! Ab heute. Der Plan lautet mindestens 3 Wochen. Wenns mich nicht vorher umbringt. Wenns gut klappt will ich auch 4 Wochen machen. Schaun wir also mal. 

Heilfasten bedeutet: nichts essen, nur trinken. Viel trinken. Damit die Organe so richtig Urlaub machen können hab ich im Kräuterhaus unserer Stadt Kräutertees gekauft. Für Magen, Darm, Leber, Galle, Blase, Niere. Dazu gibts Wasser aus dem Hahn. 

Donnerstag, 7. Februar 2019

Wenn die Rettung nachts nicht ins Haus kann ...

... kann man nur hoffen, dass eine Nachteule wie ich das mitkriegt und den Türöffner drückt. Der Reihe nach:

Freitag, 25. Januar 2019

Was für ein Tag!

Letzter Urlaubstag, Heimreise aus Holland, Ankunft bei uns zuhause, Auto ausladen, alles in den Aufzug inclusive BamBam - bis hier her ging alles zügig. Keine Staus, gute Straßenverhältnisse, alles prima.

Aufzug fährt in die 3. Etage, ich schnapp ein paar Taschen und das BamBam, geh aus dem Aufzug - da knallt die Tür zu und nichts tut sich mehr. Kirsten war noch drin und kommt nicht raus. Türöffner geht nicht, Aufzug kann auch von anderen Etagen nicht angefordert werden. Das Ding ist tot! Mica zum Glück unten im Auto.

Was tut man dann? Man drückt den Notrufknopf, sagt was passiert ist, lässt sich versprechen, dass man Bescheid bekommt, wenn abzusehen ist, wann Hilfe kommt.

Ich geh zurück in die Wohnung, denn ich kann ja nichts tun. Schellt es bei mir, Hund explodiert bei offener Wohnungstür, Lärm ohne Ende. DPD bringt meinen Ersatztopf für den Slow-Cooker. Lieferung aus England, passt. Empfänger zuhause, DPD-Mann freut sich über Trinkgeld. Nachbarin guckt aus der Tür, was denn alles los sei. "Ich komm gleich mal rein, hab jetzt grad Stress," sag ich.

Dieser Bescheid der Notrufzentrale kam: Der Hausmeister sei schon im Haus.

Hausmeister? Wir haben keinen Hausmeister. Ich geh auf den Balkon gucken, ob unten ein Auto der Fa. Sahle steht - nix! Aber zwei Leiterwagen der Feuerwehr stehen auf dem Hof. "Ach du Sch***! Brennts jetzt auch noch im Haus?", denk ich. Man soll ja bei Feuer keinen Aufzug benutzen und nun hängt Kirsten da drin fest.

Geh ich wieder zum Aufzug und da stehen 4 Feuerwehrmänner und holen meine Kirsten aus dem Aufzug. Warum die Feuerwehr? Die Notrufzentrale sei in Frankfurt. Die würden dann die Feuerwehr informieren, weils sonst zu lange dauert. Was für ein Aufwand! Warum schickt die Feuerwehr dann zwei Leiterfahrzeuge?

Jedenfalls wurde Kirsten gerettet, die war ganz cool, Mica hat nix mitbekommen, nur ich bin jetzt voller Adrenalin und muss erst mal runterfahren.