Posts mit dem Label nachbarschaft werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label nachbarschaft werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 13. Juli 2026

Zum ersten Mal im Kabrio gefahren

 Tja, da musste 77 werden um eine Fahrt in einem Kabrio zu machen. 😂

Der Nachbar auf meiner Etage hier im Haus hat nicht nur einen Hund sondern auch ein Kabrio. Hab ich mein Herz in die Hände genommen, dem Nachbarn Bestechungskuchen gebracht und ihn gefragt, ob er mal mit mir durch die Gegend fährt. Am liebsten auch gleich zum "Alten Landhaus" wo es den besten Kuchen im Bergischen gibt, weil ich da auch so lange nicht mehr war und man muss ja ein Ziel haben.

Hat er gelacht und zugesagt.

Heute um halb eins sind wir los. Kuchen kaufen. Danach wollte er was essen. Und weil ich nur entweder Kuchen oder Essen finanzieren kann, hat er mich eingeladen und wir waren in der Pfannkuchenmühle. Da war das ein richtig teurer Ausflug für ihn, aber er hatte wohl auch Spaß dran.

Auf dem Rückweg ist er einfach gefahren, wie er Lust hatte. Dadurch lernten wir zwei Sackgassenstraßen mit Wendehammer am Arsch der Welt kennen. Unterhalb der Wendehammer war jedes Mal die Dhünntalsperre. Aber in unserer Gegend kommt man immer irgendwann ins Tal der Dhünn und dann findet man wieder nach Hause. 

Jedenfalls ist Auto fahren ohne Dach schon ziemlich toll. Aber Ledersitze bei der Hitze machen einen trotz Fahrtwind klatschnass im Rücken. 

Um halb vier waren wir wieder zuhause. Beim Kuchenkauf hab ich natürlich wieder übertrieben und hab noch was für morgen. 

 

Montag, 8. Juni 2026

Nette Übrraschung

Ich hatte heute keine Termine und erwartete auch keinen Besuch. Aber es schellte plötzlich trotzdem bei mir. Ich an der Sprechanlage: "Wer ist da bitte?"  Antwort: "Ich, Iris."

Hä? Iris? Ach so! Iris! Tür aufgedrückt.

Iris ist gehört zu den netten Nachbarn, die ich hier mit BamBam im Laufe seines Lebens so kennengelernt habe. Man traf sich vor dem Haus, im Vorgarten, hat eine Weilchen erzählt und dann ging der Hund weiter und "Tschö!"

Wir haben uns noch nie zuhause besucht. Aber jetzt stand sie vor der Tür. Sie wollte mich was fragen.

Seit einiger Zeit ist sie Mitglie im Verein "einfach gemeinsam."  Da hat sie an mich gedacht, ob das vielleicht auch was für mich sein könnte und brachte Prospektmaterial. Die Illusion hab ich ihr geraubt, weil ich ja so absolut ungesellig bin und mich damit aber auch  absolut wohl fühle. Mit Vereinen und Gruppen bin ich halt überfordert.

Dann erzählte sie, sie wolle in die Stadt, schauen, ob sie eine neue Handtasche findet, ihre alte sei kaputt. Ob ich Lust hätte mitzukommen. Hab ich spontan zugesagt, mich angezogen und wir sind in die Stadt gefahren. Da waren wir ungefähr 2 Stunden zusammen unterwegs, bis wir wieder zuhause waren. In der Zeit haben wir uns aus dem Leben erzählt. Sie arbeitet in der Demenz-Pflege, liebt ihren Job, aber er powert sie auch aus. 

Das war so ganz spontan ein richtig netter Nachmittag. Wir wollen das widerholen. Ob uns das gelingt, wissen wir aber nicht, denn sie ist mit Familie, Job und Haus voll ausgelastet. Deshalb liegt auch die Entscheidung, ob und wann wir das mal wieder machen bei ihr. Denn ich bin flexibel, sie nicht.

Jedenfalls hat sie eine neue Handtasche gefunden und ich hab bei der Gelegenheit bei Aldi ein bisschen Gemüse für morgen eingekauft. 

Montag, 15. Dezember 2025

Ich bin mal wieder viel zu empfindlich ...

Bild von Foto-RaBe auf Pixabay

... glaub ich.

Wenn man ein paar Wochen nicht zu Hause ist, bittet man Nachbarin G, sich um die Blumen zu kümmern und die sagt zu. Die Bitte erfolgte einige Wochen vor dem Reisetermin. Eine Woche vorher hat man sie erinnert. Anwort: sie hat das auf dem Schirm. 

Mittwoch, 5. Januar 2022

Mein Ruf in der Nachbarschaft ist ruiniert

Beim Morgengassi hab ich erzählt, dass ich heute mein Fahrrad abhole. Netter Nachbarschaftskontakt war das immer. Hab beide für intelligente Menschen gehalten. Es kam zum Thema Impfen. Ich so: nein Danke. Die Frau: " Da hab ich überhaupt kein Verständnis für." Ich hab drauf hingewiesen, dass nach neusten Erkenntnissen, das eigene Immunsystem unterdrückt würde und mein Immunsystem sei mir heilig. "Das sind alles Lügen!"

Wir verabschiedeten uns. Ich komm mit meinem neuen Fahrrad wieder nach Hause und stelle fest: Ich hab whatsapp. Vom Herrn Nachbarn:

Montag, 3. Februar 2020

Ein altes Leben gerettet

In der Nachbarwohnung heulte der Rauchmelder los. Ich ohne Schuhe raus und da Sturm geschellt. Die alte Frau, die da wohnt, kann sich aber nicht mehr schnell bewegen. Vor der Tür konnte ich schon riechen, dass die Rauchmelder einen echten Grund hatten, zu melden. Als die Tür aufgeht ist innen in der Wohnung dicker weißer Rauch, brennt in den Augen und den Atemwegen beim Atmen.

Mittwoch, 29. Mai 2019

Ich wurde bei Mathe schon immer beim Abschreiben erwischt.


Das hatte den Nachteil, dass ich selbst Mathe lernen musste zur Freude meiner Sitznachbarn. Die allerdings nie erwischt wurden, wenn ich mich zurücklehnte und mein Gedankengut sichtbar präsentierte.

Mathe war toll. Ich kann auch Prozent! Bei Wahlen wirft man mir aber vor, dass wer nicht wählt, den Rechten Prozentpunkte zuspielt. Und dann rechnet man mir mit Prozenten vor, wie das gehen soll. Ich komme immer mehr zu der Überzeugung, dass diese Menschen bei  Mathe besser selbst gelernt hätten, statt abzuschreiben.

Aber wie kam ich drauf? Ach ja, das Erwischtwerden:

Auf der kleinen Gassirunde komme ich an einem Grünstreifen vorbei, der wunderbare Blumen züchtet. Kamille, Margariten, Klee, Kornblumen, Mohnblumen und einen weißen Doldenblüher. Keine Ahnung von Doldenblüher, die kann ich nicht identifizieren.

Normalerweise lasse ich Blümchen in der Natur, wei sie dort ihren Job viel besser und nachhaltiger erledigen können, als bei mir in der Wohnung. Aber heute hab ich das Fahrtenmesser mitgenommrn, das frisch Geschliffene, und hab mir was abgeschnitten von der Pracht, für die Vase


Und was passiert? Eine Frau kommt des Weges und fängt an zu schimpfen. "Das ist für alle da! Wenn das jeder machen würde!" und die Bienen, die jetzt alle sterben und, und, und. Ich habe mir die Freiheit herausgenommen, meine Meinung für mich zu behalten. Auch das ist Meinungsfreiheit. Hab sie zetern lassen, weitergeschnitten und bin mit meinem Grauling nach Hause gegangen.

In der Nachbarschaft hat eine Frau mir zwei Rosen geschenkt von ihrem Rosenbusch. Eine andere Nachbarin hat mir vor zig Jahren mal angeboten, mir eine Rose abzuschneiden. Die war heute nicht da. Ich bin davon ausgegangen, dass das Angebot immer noch gilt und hab bei ihr auch noch zwei abgemacht. Sonst nehm ich immer nur eine Nase voll Duft mit.


Und da steht er jetzt auf dem Tisch, mein Blumenstrauß. Ich hab ne Schnittwunde vom Messer, dessen Schärfe ich unterschätzt habe, und ein paar Stichwunden von den Rosen. Aber es riecht gut.

Freitag, 1. Dezember 2017

Das kann man sich nicht ausdenken ...

.. das ist real Life!

Gestern Nacht, 0:15 Uhr. Ja, wir waren sehr spät früh mit der letzten - oder ersten? - Pieselrunde des Tages. Das Hundi war auch ganz schnell fertig und wir sind wieder rein, fordern den Aufzug an, der kommt von oben runter und es ist eine Frau aus dem Haus drin. Sie wollte in den Keller. Nachts, um Viertel nach eins. Nun ja, wir gehen ja auch um Viertel nach eins noch pinkeln. Mussten wir also noch mit runter in den Keller fahren.

Mittwoch, 29. November 2017

Ich muss mich anstellen!

In einer Reihe, damit ich Erster bin. Dritter Versuch heute, endlich mal Waschmarken zu bekommen. Ist halt nicht alles besser geworden, seit das Haus verkauft wurde und wir einen neuen Eigentümer haben. Vom Putzen und der Außenanlage red ich heut mal nicht. Heute red ich von Waschmarken.

Freitag, 9. Oktober 2015

Die lieben Nachbarn!

Wenn ich mit dem Aufzug in die 3. Etage fahre und dort aussteige, ist da ein großer, fast quadratischer Flur. Dann einmal links um die Ecke, durch eine Tür, die meistens offen steht, gelangen Hund und ich in "unseren" Flur. Gleich die erste rechts ist unsere Wohnung. Seit 10 Jahren laufe ich mit dem Hund, der mich gerade in der jeweiligen Lebensphase begleitet, diesen Weg nach Hause. Seit 10 Jahren bringen wir - wie alle anderen Mieter auch - Straßenschmutz mit nach Hause und in diese Flure. OK, der Hund ist der einzige, der auf diesem Weg auch das eine oder andere Haar verliert. Die Mieter müssen diese Flure nicht putzen, das macht eine Reinigungsfirma. Wenn ich bei mir sauge - also ein- bis zweimal die Woche - sauge ich auch die Bereiche rechts und links neben unserer Wohnungstür und die Fußmatte der Nachbarin gegenüber, weil da halt auch Hundehaare drauf liegen. Und wenn ich Wald aus den dicken Sohlen meiner Schuhe verliere, fege ich den auch zusammen, weil die Putzfrau nur einmal in der Woche kommt. Nie ist jemand bei mir vorstellig geworden wegen zu viel Schmutz/Hundehaaren im Flur.

Seit einigen Wochen fegt aber jemand den Schmutz aus dem großen, quatratischen Flur zusammen, in "unseren" Flur. So nach dem Motte: "Das ist nicht unser Schmutz!" Da sonst nur ältere und kränkere Leute als ich in "meinem" Trakt auf der Etage wohnen, hab ich es weggemacht. Kost mich nix. Ich wusste nicht, wer das macht, hatte aber jemanden im Verdacht, von dem ich solche subtilen Erziehungsversuche gewohnt bin. Falsch gedacht! Es kommt von einer Nachbarin, mit der ich über diese Erziehungsversuche immer gemeinsam gelacht habe. Als ich sie fragte, ob sie wisse, wer den Dreck dort in die Ecke fegt, sagte sie: "Ich! Ich putz den großen Flur." (Das macht sie freiwillig, weil ihre Wohnung an diesen Flur grenzt, aber sie muss das nicht.) War ich so perplex, dass ich sie erst mal wortlos und kopfschüttelnd stehen gelassen habe.

Beim nächsten Zusammentreffen im Aufzug sagte sie gönnerhaft: "Wenn du möchtest, können wir darüber mal reden." Ich: "Kein Bedarf und keine Lust und auch zu spät! Hättest du vorher tun sollen." Hab ich sie stehen lassen und bin gegangen.

Wohl wieder jemanden jahrelang falsch eingeschätzt. Aber ich bin ja lernfähig. 66 scheint überhaupt ein Alter zu sein, indem man Leute "kennenlernt".

Freitag, 21. November 2014

Gebet eines Rauchers:

"Lieber Gott!
Mach bitte, dass sich die Welt so dreht, dass ich nicht aufs Rauchen verzichten muss.
Mach bitte, dass Nichtraucher nicht so empfindlich reagieren, wenn mein geliebter Zigarettenrauch bei ihnen in die Wohnung zieht.
Mach bitte, dass sie ein Eisehen haben, dass ich als Raucher meine Wohnung nicht vollstinken möchte und darum meine Frühstückszigarette um 8 Uhr auf dem Balkon rauche.
Lass bitte diese schimpfende Nachbarin über mir vor 8 Uhr wach werden, damit sie Fenster und Türen schließen kann, bevor ich um 8 Uhr meine Frühstückszigarette rauche.
Lass sie bitte erkennen, dass es unhöflich ist, sich deswegen zu beschweren.
Hilf mir bitte, meine Sucht auszuleben, dass ich keine Rücksicht auf Nichtsüchtige nehmen muss.
Gibt mir die Kraft, Angriffe der Nichtraucher zu ertragen und ich meine Rechte, auf dem Balkon zu rauchen, durchsetzen kann.
In Ewigkeit!
Amen!"

Unter mir ist eine neue Mieterin eingezogen. Seit ca. 2 Wochen werde ich jeden Morgen zwischen halb 8 und 8 wach, weil meine Wohnung bestialisch nach Zigarettenrauch stinkt. Es dauert dann natürlich länger als eine Zigarettenlänge, bis ich den wieder los bin. Mein Biorhytmus ist nun mal so, dass ich spät ins Bett gehe und am liebsten erst um halb 9 oder 9 langsam aufstehe. Als es heute morgen wieder stank, hörte ich, dass der Hausmeister unten auf dem Hof werkelte. Bin ich auf den Balkon und hab laut gefragt, ob er jemanden sehen könnte der auf dem Balkon raucht, weil meine Bude neuerdings immer um diese Zeit stinken tät.

Er konnte niemanden sehen, aber es saß jemand auf dem Balkon und rauchte: Die Neue. Keine 5 Minuten später stand sie bei mir vor der Tür. Sie hätte das alles gehört. Sie wäre die Raucherin und wie würde damit auch nicht aufhören. Wenn ich ja wüsste, dass es jeden Morgen um 8 stinkt, könnte ich ja rechtzeitig die Balkontür schließen. Und sie sehe nicht ein, dass sie in der Wohnung rauchen soll, weil sie den Geruch nicht in der Wohnung haben möchte. Hab ich sie gefragt, was das denn für ne Einstellung sei, den Gestank dann anderen Leuten zuzumuten. Egal, sie würde jedenfalls auf ihre Frühstückszigarette auf dem Balkon nicht verzichten. Weil ich merkte, dass ich kuzr vor der Explosion war (ich war eh schon laut genug) hab ich gesagt, sie solle einfach ganz schnell verschwinden.

Hab dann noch gehört, wie sie den Hausmeister über den Vorfall informiert hat. Nun kann ich aber ganz gut mit dem Hausmeister und hab ihm später gesagt, ich rechnete jetzt mit Beschwerden über den Hund. Und er soll sich nicht drum kümmern, wenn ich Hilfe brauchte, würde ich mich melden. Alles klar! Schaun wir mal, was draus wird.

Ist das noch normal, oder ist das Scheiße?

Sonntag, 15. September 2013

Hilfe! Einbrecher! Polizei!

Wollte ich ja schon vor ca. 2 Stunden schlafen gehen. Hätte auch geklappt, wenn nicht die Nachbarin geschellt hätte, ich soll ganz schnell mal zu ihr rüber kommen. Ich wohn nach vorne raus, sie nach hinten. Und da ist unter ihrem Fenster ein Notausstieg, der aus dem Heizungskeller kommt. Da brennt dann so spät plötzlich Licht und wir hörten einen mit ner Flex hantieren. Unser Hausmeister hat Urlaub. Der Ex-Hausmeister? Bin ich hingerannt, geschellt, nicht da. Mussten wir entscheiden, was wir tun wollten.

Ich: "Ruf die Polizei!"

Sie ruft, die machen sich auf den Weg, ich geh nach unten zum Eingang, sie sollte lt. Polizei in der Leitung bleiben.

Steh ich unten, warte, kommt ein Mann mit einem Metallköfferchen aus dem Haus. Mir rutscht das Herz in die Hose. "Das isser" denk ich, "der haut jetzt ab." Aber nicht bei mir!

"Darf ich sie fragen, wer sie sind?" sag ich. "Ja, der Heizungsmonteur."
"Was machen sie um diese Zeit bei uns im Haus?" Er: "Wir haben 24 Stunden Notdienst und ihre Heizung ist kaputt."
Da erst fiel mir auf, dass ein Auto von einem Heizungsbauer vor dem Haus stand.
Sag ich:"Wir haben gerade die Polizei gerufen, weil wir dachten, es hat jemand eingebrochen. Bleiben Sie bitte noch hier, bis die da sind, dass wir das aufklären können?"

Ja, er wollte eh nicht weg, nur was am Auto holen, er ist noch nicht fertig. Die Polizei ist dann am haus vorbei gefahren und wer weiß wo rumgelaufen, bis die endlich bei mir waren. Der Monteur ist derweil wieder in den Keller, montieren. Sind wir dann alle Mann zu ihm runter und haben das aufgeklärt. Die Nachbarin und ich haben uns entschuldigt, aber wir hätten nicht gewusst, was wir machen sollten. Wär halt alles komisch gewesen. Kein Problem, meinten die Polizisten.

Die Nachbarin und ich mussten danach erst mal was stärkeres trinken, weil uns schlecht war. Ein Gemisch aus Angst und Unsicherheit kann Übelkeit hervorrufen.

Erst danach bin ich mit BamBam zum Baum und an eine Hecke. Und erst jetzt können wir in Ruhe schlafen gehen.

Donnerstag, 12. September 2013

In Nachbars Garten...

... liegt ein Stein. Ein lebendiger Stein. Ich finde den total schön und heute hab ich ihn endlich mal fotografiert.


Freitag, 16. August 2013

Ich freu mich!

Bin mit einer Nachbarin verabredet. Wir wollen zukünftig abends um 20 Uhr eine letzte gemeinsame Abendrunde mit dem BamBam machen. Vor ein paar Wochen ist ihr Mann gestorben, nun ist sie alleine. Heute haben wir uns zum ersten Mal etwas beschnuppert und finden uns ganz sympatisch.