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Donnerstag, 11. September 2025

Die Sommerdepression ist vorbei ...

Das "Atelier" mit dem Aquarell-Buch

... und die Lebensgeister werden wieder wach.

Die Sommermonate waren zwar nicht so heiß wie in vergangenen Jahren und die Hitze hat auch nicht so lange angehalten aber die Depression war eine Fette! Ich bin nur zum Einkaufen raus gegangen und hab die meiste Zeit verschlafen. Und kaum sinken die Temperaturen wieder, erwache ich auch wieder zum Leben und hab wieder angefangen zu zeichnen und zu malen. 

Die Arbeit mit Wasserfarben ist qualvoll. Am wenigsten Frust mit dem Ergebnis hab ich halt, wenn ich die rechte Hand zum malen benutze. Aber die Führung des Arms mit der linken Hand - Pinsel auswaschen, Wasserfarben aufnehmen, etc., diese ganzen Bewegungen muss ich mit der linken Hand führen -  das macht einfach nicht wirklich Spaß. Man gewöhnt sich, aber locker was malen geht anders. 

Die Lösung war dann zunächst diese:

Das machte den Tisch "niedriger" und die Hand konnte in tieferen Regionen arbeiten. Aber ideal fand ich das immer noch nicht. Da kam dann der Gedanke an eine "Stehstütze". Gegoogelt: Die Dinger sind hässlich. So was will man nicht in einem Zimmer stehen haben, in dem man sich wohl fühlen möchte. Und dann fiel mir ein: "Der Jux! Der hat doch diese tollen ergonomischen Bürostühle. Scheiße teuer, aber man gönnt sich ja sonst nix. Und rumliegendes Geld ist auch langweilig." War ich also bei dem und habe nach einer guten Beratung und nettem Gespräch mit viel Lachen dieses Stück erworben. Nachmittags gekauft, abends hat er mir den schon gebracht.


Der macht die Tischhöhe runter bis zur Hüfte. Da kann die Hand richtig gut arbeiten. Nur um den Pinsel in den Wassertopf zu "heben" und dort einzutunken muss ich noch mit der linken Hand helfen. Aber Farbe aufnehmen und malen geht jetzt ohne die linke Hand. Ja, der war richtig teuer. Aber ich bereue nichts. 
 
Auch der Kauf der Heißluftfriteuse macht mich fröhlich. Ich hab fast zu jeder Malzeit Fritten aus frischen Kartoffeln. Hähnchen sind perfekt. Kotelett war auch gut, auch wenn die Pannade nicht gehalten hat. Frikadellen gabs auch schon und ne Minipizza hat auch geschmeckt.Und das ist meist alles in 20 Minuten fertig, schneller als im Backofen oder auf dem Herd. Ich brauch kaum noch Fett und es schmeckt trotzdem lecker. 
 
Die Gesundheit, sprich die Kondition, ist immer noch im Keller. Aber wenn man den ganzen Sommer nur depressiv rumliegt und pennt, kommt die natürlich nicht in die Gänge. Vielleicht wird das jetzt im Herbst besser. Was definiv besser geworden ist, ist der Blutdruck. Der war mir doch ziemlich hoch gegangen. Mit dem Arginin hab ich den aber jetzt in normalen Bereichen. Systole von ca. 170 runter auf um die 130, Diastole von ca. 110 runter auf ca. 90. Das kann so bleiben. Und seit ca. 2 Wochen sinkt auch das Gewicht wieder. Langsam, aber es sinkt. Keine Ahnung warum. Vielleicht, weil ich wegen der HLF nicht mehr so viel Fett esse?
 
Andere Veränderungen im Alltag: Ich hab mir eine Putzhilfe organisiert, die 1 mal im Monat für 2 Stunden kommt und ich bestelle meine Einkäufe jetzt alle 14 Tage online beim REWE-Lieferservice. Der war inzwischen 3 Mal da und ich bin begeistert.  Alle 14 Tage krieg ich den Mindestwert von 50 Euro locker zusammen. Die Sachen sind nicht teurer aber die Auswahl ist riesig und wenn ich Gemüse bestelle ist das knackig frisch. Kartoffeln, Zwiebeln, Eier und Fleisch kauf ich aber immer noch hier vor Ort. Meist auf dem Markt. Gemüse auch, das kann ich nicht für 14 Tage im Vorrat kaufen, das wird mir schlecht. 
 
Am kommenden Wochenende geht auch Hunde- und Katzensitting wieder los. Das Fee-Frauchen hatte Urlaub und die Katzenleute wollen mal eine Woche wegfahren. Da guck ich dann abends wieder Netflix. Auch mal ganz nett.  
 
Worin besteht der Zeitvertreib? Die Tage sind schließlich lang. Morgens beim ersten Kaffee wird das Hirn geweckt mit Microsoft-Spielen: Mahjong, Patiencen und Wortspiele, bei denen der Wortschatz gefragt ist. Lesen ist in, Zeichnen und Malen sind derzeit die Hauptbeschäftigungen, aber die Wasserfarben müssen zwischendurch ja auch immer mal trocknen. Puzzeln bei Jigsaw vertreibt auch meistens eine Stunde. Und facebook: Gucken beim Bergerhof Krakauebene in der Steiermark, beim Bauer Sagel in Hattingen, bei den blauen Belgiern in der Eifel, lustige Hundeseiten und natürlich die Seiten der Freunde.
 
Politik geht mir zum größten Teil am Arsch vorbei. Eigentlich immer mehr, denn ich kann mir den Schwachsinn nicht mehr reinziehen ohne an Suizid zu denken. Das halt ich im Kopf nicht mehr aus.  Ich halt mich so gerade mit Überschriften lesen und dem was fb mir anzeigt auf dem Laufenden. Mehr muss nicht. Der Krieg ist ja verschoben bis 2029 denn wir müssen erst kriegstüchtig werden. Wir haben ja alles, was wir hatten der Ukraine geschenkt und dort ist es "deaktiviert" worden. "Der Russe" will mit dem Angriff auf Europa so lange noch warten. Das reale Leben verkommt zur Satire. Wenns nicht so gefährlich wäre, könnte man sich von morgens bis abends totlachen über die Waschlappen in der Politik. Sie ruinieren DE mit voller Absicht. Zum Kotzen, die Bande. Aber sie wollen diesen Monat wieder gewählt werden. Und werden wohl auch wieder gewählt, gibt ja keine anderen. Oder doch? Die sollen aber verboten werden. 
 
So läuft das Leben derzeit.  Das Bamchen fehlt und je nach dem, wie und wann mich die Erinnerungen überfallen geht es immer noch nicht ohne Kloß im Hals oder ohne Tränen. Aber das wird wohl so bleiben. Es gibt einen Weg, den ich mich ohne ihn noch nicht zu gehen traue: das Tal der Pferde. Der Gedanke daran mit all den "Durchblicken" treibt mir schon die Tränen in die Augen. Irgendwann muss ich das aber mal machen. Muss ich? Will ich? Ich weiß nicht ...

 

 

Montag, 9. September 2024

Die Akkus laden wieder

Bild von Colin Behrens auf Pixabay

Erster Tag ohne Hitze und ich konnte einen ganz üblen Punkt auf der To-Do-Liste abhaken. Entsprechend stolz bin ich heute auf mich: Ich habe die Fenster geputzt und die Jalousien abgewaschen.

Montag, 1. April 2024

Tage unter der Decke! Darf man das?

 


"Ostern hab ich es schön".  Ja, das ist mir gelungen.

Donnerstag, 28. März 2024

6 Mal umgezogen + 1 mal renoviert = 1 mal abgebrannt!

Umziehen, renovieren und abbrennen ist irgendwie das selbe: Knochenschinderei! "Schöner Wohnen" war früher mal. Seit 2005 lebte ich mit meinem jeweiligen Hund in seiner 45 qm großen Hundehütte. Nein, er (Banjo) brauchte danals keine Renovierung. Neuer Fußboden? Wieso? Der ist gut genug zum Einsauen. Kann so bleiben. Neue Farbe an den Wänden? OK, ja, das kann man machen, aber mehr muss nicht. Und BamBam teilte 3 Jahre später die Meinung seines Schutzengelhundes. Alles prima hier! Nur ich hab immer geseufzt, denn ich war wirklich Schöneres gewohnt. Aber es gab halt Zeiten, wo ich froh war, nicht mit dem Hund unter einer Brücke wohnen zu müssen, sondern ein bezahlbares Dach über dem Kopf zu haben. 

Mittwoch, 6. Mai 2020

Mein Stromanbieterwechsel macht mir grad Übelkeit.

Sauber Energie, Troisdorf
Vertrag endet 30.6. Hab ich gefragt per Mail, was es denn danach kosten wird. Antwortmail: Können wir Ihnen derzeit nicht sagen. OK, ohne Preisangebot kauf ich nix. Kündigung muss bei denen bis zum 30.5. eingehen. Wird also langsam knapp.

Donnerstag, 6. Februar 2020

Ich lass es!

Was? Ich werde nicht gegen die neue Hausverwaltung klagen.

Warum ich das tun sollte? Bei den Nebenkostenabrechnungen gibt es strittige Posten. Und nach 15 Jahren mit Erstattungsbeträgen in der Jahresabrechnung sind nun Nachzahlungen für 1917 zu leisten, oder die Erstattungsbeträge schrumpfen beträchtlich (in 1918).

Darum hab ich mich zur Aufklärung des wirren Kopfes zu einem Rechtsanwalt begeben. Wir haben mit der Prüfung der Abrechnung 2017 begonnen. Und unsere "Bedenken" vorgetragen. Denen wurde selbstverständlich seitens der Hausverwaltung widersprochen.

Donnerstag, 30. Januar 2020

Ohne Strom läuft ja nix!

Foto: pixabay

Aber wenn zu viel Strom läuft wirds richtig teuer. Vor allem, wenn alles Heißwasser über den Strom läuft: alles Warmwasser im Waschbecken, jedes Vollbad, jedes Duschen, alles Spülen in der Küche und alles Wasser für den Kaffee, das läppert  sich.

Von Januar bis April 2019 hab ich meine Umwelt vermutlich schwer genervt mit meinen Bemühungen, Strom zu sparen. Ich hab alles, was auch nur irgendwie messbar war in meiner Hütte, auf Verbrauch getestet und genau Buch geführt, was jedes Gerät verbrauchte, während der Zeit des Messens und umgerechnet auf den Monat und das Jahr. Bekloppt? Nein, keineswegs. 😂

Dienstag, 6. August 2019

Ich kriege für den nächsten Sommer ein gelbes Kleid


Eigentlich sollte es gelbe Bettwäsche werden. Aber der gelbe Stoff stand von Anfang an unter keinem guten Stern. Siebenmeterfünfzig hatte ich bestellt. Ein 5-Meter-Stück für einen Bezug und der Rest in 2 Stücken für 2 unterschiedlich große Kissenbezüge.

Mittwoch, 14. Februar 2018

Juchu, ich hab noch was!

Hatte ich mir was zum Geburtstag geschenkt? Ich glaub nicht. Das hab ich diese Woche alles nachgeholt. Heute kam dieses Teil.


 

Ein Tablett! Schwer und stabil. Nicht zu groß, nicht zu klein. Weil ich nämlich auf dem Bett eine stabile Unterlage brauchte für Teller, Schälchen, Süppchen, Käffchen und so Zeugs. Auf die Bettdecke abstellen - irgendwann geht das nämlich mal in Schieflage und dann hab ich die Schweinerei im Bett.

Und nun ist das so: 

Hat was gekostet, aber man gönnt sich ja sonst nix. 
👌👍😍

Mittwoch, 29. November 2017

Ich muss mich anstellen!

In einer Reihe, damit ich Erster bin. Dritter Versuch heute, endlich mal Waschmarken zu bekommen. Ist halt nicht alles besser geworden, seit das Haus verkauft wurde und wir einen neuen Eigentümer haben. Vom Putzen und der Außenanlage red ich heut mal nicht. Heute red ich von Waschmarken.

Donnerstag, 9. November 2017

Tschö Kackfußboden!

Kackfußboden - das Original

Ich mag meine Wohnung. Ehrlich! Sie hat für uns beide genau die richtige Größe, seit 2009 hab ich ein renoviertes Badezimmer und der Blick nach Westen mit dem Riesenhimmel ist eh unbezahlbar.

Nur der Fußboden! Ist ja vielleicht Geschmacksache, so ein graumeliertes Linoleum, aber ich fand den von Beginn an übelkeiterregend. Das Geld, den mit irgendetwas zuzudecken oder grundlegend zu erneuern, war aber nie da. Im Oktober hab ich mich nun nach 12 Jahren überredet, Teppiche zu kaufen. Die wurden heute geliefert. Und nachdem ich mich körperlich verausgabt habe - Frau legt so was ja nicht in eine schmutzige Wohnung - liegen die Dinger.

Mittwoch, 6. September 2017

Ein Kran! Ein Kran!

Vorige Woche gab es wieder einen zu bewundern. Bei uns auf dem Parkplatz. Man musste mal wieder was aufs Dach hieven zu den ganzen Mobilfunkantennen da oben. Dann steht der immer genau bei mir vor dem Balkon und ich kann nicht anders: Ich muss dann Fotos machen. Kran ist eben einfach immer wieder faszinierend. 😍


Dienstag, 16. Mai 2017

Da hab ich aber jetzt was zu beobachten!

Hummelnest
Auf dem Balkonstuhl, zwischen dickem Sitzkissen (etwas zur Seite gezogen fürs Foto) und einer Fleecedecke. Ich dachte, da sei Schmutz. Gestern hab ich stundenlang fett draufgesessen, während die arme Hummel verzweifelt um uns rum schwirrte und nicht dran konnte.

Bin sehr gespannt, was da jetzt passiert in den nächsten Wochen. Muss ich halt besser drinnen sitzen bleiben, denn der andere Stuhl ist mir zu hart.

Tipps werden gerne genommen!

Edit 22.5.2017: Ich habs entfernt und die Decke gewaschen. Seit 3 Tagen kommt keine Hummel mehr. Es gab zwischendrin auch ein kurzes aber sehr heftiges Gewitter. Die kleinen, offenen Behälterchen enthielten zu Beginn mal Honig, die sind aber schon lange leer. Das war dann wohl eher nix. Schade.

Samstag, 13. Mai 2017

Seit Wochen lauf ich drum herum.

Und eigentlich hab ich gar kein Geld dafür übrig. Trotzdem hab ich es heute gekauft. Muss ich mir halt was anderes dafür verkneifen.

Speziell diese Teetasse mit Sieb und Deckel. 



Freitag, 20. Mai 2016

Äktschn und Abenteuer

Es gibt Leute, die fliegen per Anhalter durch die Galaxis. Das wär nichts für mich! Wegen dem Handtuch. Handtücher sollen für mich gefälligst am Zielort vorhanden sein.

Es gab auch mal jemand, der trampte mit einem Kühlschrank durch Irland. Das war witzig. Aber machen wollte ich das alleine auch nicht.

Ich wollte diese Woche nur mit dem Tiefkühlschrank aus dem Keller in die Wohnung. Ins Schlafzimmer. (Schlafen tu ich ja da schon lange nicht mehr drin, weil das so klein ist, dass da Erstickungsgefahr und Klaustrophobie droht.) Das war ziemlich viel Arbeit und gefährlich wars auch noch.

Mittwoch, 25. Februar 2015

Wer mich kennt ...

... weiß, dass ich Baumaschinen liebe. Schwere Baumaschinen. Und heute morgen überraschte man mich mit einem Kran vorm Balkon. Da war zunächst nicht so viel Zeit für Fotos, weil BamBam erst seine Morgenrunde brauchte. Aber als wir wieder zurückkamen, arbeitete das Ding immer noch und ich konnte mich ein bisschen austoben. Es ging mal wieder um die Antennenanlage auf dem Dach.

Bei diesem Kran fährt der Kranführer mit einer Kanzel am Kran nach oben. Er kann sehen, was er oben tut und hat Lautsprecher zur Kommunikation mit den Arbeitern. Bisher waren es Kräne bei denen der Kranführer in einer Kabine unten auf dem LKW liegt und über Funk mit den Leuten auf dem Dach kommuniziert.

 

Mittwoch, 2. April 2014

Ein typischer, wirrköpfiger Mittwoch

Mittwochs hat BamBam Futtertag. Das heißt er frisst eine große Menge Futter und soll darum viel rumliegen. Wir gehen nur wenig raus. Ich mach an den Tagen irgendwelche Sachen in der Wohnung. Ungefähr alle 14 Tage steh ich dann so ab Mittags am Herd. Hier ist die Ausbeute von heute:

Drei Sauerteigbrote. Das mittlere, Große ist ohne Körner,
die beiden kleinen mit Leinsamen. Das große wird halbiert,
dann werden die eingefroren.
Den Winzling hab ich aber schon angeschnitten.

Butterschmalz aus 1 kg Butter.
Das helle ist schon ausgehärtet, die beiden anderen sind noch flüssig.
Will ich demnächst die Brotformen mit fetten und ich brauch es für Rezepte.


1 kg Lunge, gekocht, als Leckerchen für BamBam.
Das reicht ne Weile. Wird portionsweise eingefroren.

Reis für BamBam. Den koch ich im Kochwasser von der Lunge.
Den bekommt er unter seinen Blättermagen gemischt.
Reicht für 4 Fütterungen, wird auch eingefroren.
Ich mag solche Tage, denn ich steh gerne am Herd und freu mich, wenn ich dann anschließend wieder leckere Sachen für uns beide habe. Auch der damit vernbundene Spülmarathon gehört dazu.

Dienstag, 10. Dezember 2013

Murphy's Law am Großwaschtag

Es war mal wieder Zeit. Nicht nur das wirrköpfige Bett brauchte neue Wäsche, auch das vom irren Wolfshund. An solchen Tagen mach ich Hausputz und wasche alles was irgendwie mal benutzt wurde. Auch die Hundeteppiche und den Teppich in der Küche. 3 Maschinen Helles, arg schmutzig. 3 Maschinen Dunkles, arg schmutzig. Der Putzteufel schwingt das Zepter und ich renne, wische und wasche.
Am frühen Abend, waren die letzten 3 Maschinen befüllt. "Gegen 19 Uhr kann ich die aufhängen, und dann kannst du den Wirrkopf entspannen," sagte das Hirn.

Um ca. 18 Uhr steht der Aufzug und verweigert den Dienst. Sämtliche Flure hatten Notbeleuchtung. In manchen ließ sich das normale Licht einschalten, in anderen nicht. "Wenn der Aufzug nicht geht müsst  ihr mich anrufen, auch wenn es noch einen zweiten gibt. Kaputter Aufzug ist ein Notfall!" So die Aussage des Hausmeisters, nachdem ich ihn mal geschont habe in seinem  Feierabend, eben weil es ja noch einen zweiten Aufzug gibt. Habe ich ihn also schonungslos angerufen, Fehler gemeldet. "Ich komme," war die hausmeisterliche Antwort.

Danach war nun Zeit, die Wäsche aufzuhängen. Nachdem ich die erste Maschine ausgeräumt und aufgehängt hatte, wollte ich mich der nächsten widmen. Maschine ging nicht auf. Irgendwie sah sie auch nicht so aus, als wär sie fertig. Da stand noch Wasser drin. Die dritte Maschine auch. Also noch mal den "Chef" angerufen, Lage geschildert und um Hilfe gebeten, wenn er im Haus ist. "Ich bin schon da, aber ich muss erst bei den Strom gucken!" Kurz drauf geht mein Telefon: "Die Maschinen sind offen!"

Und dann merkte ich, dass Murphy zugeschlagen hatte. Die Wäsche stand in der noch heißen Lauge. Die Maschinen waren aber inzwischen alle tot. Wat nu?

Erst mal tiiiiief durchatmen.
"Das ist jetzt aber Scheiße!"
Aber es ist "nur" Wäsche!
Und die ist "nur" nass!
Und morgen, wenn alles wieder läuft, kann man das alles wieder reinfüllen und dann klappt das!
Dann hat das einfach zu klappen!

Anleitung meines Hirns: Wäsche in den Wäschekorb füllen, im verschließbaren Trockenkeller abstellen bis morgen. (Bei uns wird neuerdings schon mal geklaut.) Morgen wieder weiterwaschen.

Den Wäschekorb mit der nassen Wässche drin konnte ich alleine nicht mehr bewegen, so schwer war der. Hausmeister packte an, fertig.
Danach hab ich den "Chef" wieder zum Strom geschickt und das Wasser im Keller mit der Gummilippe weggefegt. Der Tag war gelaufen, aber ich hatte Adrenalin und es hat gedauert, bis ich wieder runtergefahren war.

Aber Murphy war noch nicht fertig! Er lauerte immer noch im Waschraum.

Heute vormittag hatten dann andere Leute auch Großkampftag. Bis auf eine Maschine waren alle belegt.
Den schweren Wäschekorb von hinten nach vorne über den Boden geschleift.
Fette Wasserspur hinterlassen.
Maschine befüllt und angestellt.
Schweren Wäschekorb wieder nach hinten geschleift.
Fette Wasserspur beseitigt.

Eine Stunde später wieder runter. Muphy lauerte unsichtbar.
Fertige Maschine ausgeräumt, Wäsche aufgehängt.
Schweren Wäschekorb nach vorne geschleift.
2 weitere Maschinen befüllt.
Eine gestartet.
Die andere, Waschmarke eingeworfen, Starter gedrückt. Nichts!
Tiiief Luft geholt. Nochmal!
Maschine auf, Maschine zu, noch ne Waschmarke eingeworfen, Starter gedrückt. Nichts.

Es war noch eine weitere Maschine frei, aber meine Waschmarken waren alle.
"Verdammte Scheiße!" geschrien.
Maschine ausgeräumt, nasse Wäsche nach hinten geschleppt.
Hausmeister gesucht aber nicht gefunden.
Wäsche mit in die Wohnung genommen und in der Wanne die letzten beiden Hundehandtücher und den letzten Hundeteppich mit klarem Wasser ausgespült, ausgewrungen.
Dabei 1000 Flüche gezischt.
1000 Dankgebete gesprochen, weil wir nicht mehr alle Wäsche ohne Strom von Hand waschen müssen.
Ein Bittgebet gesprochen, dass so etwas bitte nie wieder passieren möge.

Wieder in den Keller gegangen, um die letzte Maschine zu leeren.
Hausmeister und Elektriker sind da, wegen der "kaputten" Maschine.
"Die läuft astrein, da ist nix dran," sagen beide.
Murphy, ebent!

Inzwischen hab ich neue Waschmarken. Werde ich wohl doch den Hundeteppich in einer Maschine schleudern. Sonst ist der Weihnachten noch nicht trocken.

Ich hoffe, Murphy ist jetzt weitergereist und der Rest der Woche läuft ohne ihn besser.

Sonntag, 15. September 2013

Hilfe! Einbrecher! Polizei!

Wollte ich ja schon vor ca. 2 Stunden schlafen gehen. Hätte auch geklappt, wenn nicht die Nachbarin geschellt hätte, ich soll ganz schnell mal zu ihr rüber kommen. Ich wohn nach vorne raus, sie nach hinten. Und da ist unter ihrem Fenster ein Notausstieg, der aus dem Heizungskeller kommt. Da brennt dann so spät plötzlich Licht und wir hörten einen mit ner Flex hantieren. Unser Hausmeister hat Urlaub. Der Ex-Hausmeister? Bin ich hingerannt, geschellt, nicht da. Mussten wir entscheiden, was wir tun wollten.

Ich: "Ruf die Polizei!"

Sie ruft, die machen sich auf den Weg, ich geh nach unten zum Eingang, sie sollte lt. Polizei in der Leitung bleiben.

Steh ich unten, warte, kommt ein Mann mit einem Metallköfferchen aus dem Haus. Mir rutscht das Herz in die Hose. "Das isser" denk ich, "der haut jetzt ab." Aber nicht bei mir!

"Darf ich sie fragen, wer sie sind?" sag ich. "Ja, der Heizungsmonteur."
"Was machen sie um diese Zeit bei uns im Haus?" Er: "Wir haben 24 Stunden Notdienst und ihre Heizung ist kaputt."
Da erst fiel mir auf, dass ein Auto von einem Heizungsbauer vor dem Haus stand.
Sag ich:"Wir haben gerade die Polizei gerufen, weil wir dachten, es hat jemand eingebrochen. Bleiben Sie bitte noch hier, bis die da sind, dass wir das aufklären können?"

Ja, er wollte eh nicht weg, nur was am Auto holen, er ist noch nicht fertig. Die Polizei ist dann am haus vorbei gefahren und wer weiß wo rumgelaufen, bis die endlich bei mir waren. Der Monteur ist derweil wieder in den Keller, montieren. Sind wir dann alle Mann zu ihm runter und haben das aufgeklärt. Die Nachbarin und ich haben uns entschuldigt, aber wir hätten nicht gewusst, was wir machen sollten. Wär halt alles komisch gewesen. Kein Problem, meinten die Polizisten.

Die Nachbarin und ich mussten danach erst mal was stärkeres trinken, weil uns schlecht war. Ein Gemisch aus Angst und Unsicherheit kann Übelkeit hervorrufen.

Erst danach bin ich mit BamBam zum Baum und an eine Hecke. Und erst jetzt können wir in Ruhe schlafen gehen.

Donnerstag, 22. August 2013

Neue Flickenteppiche für das BamBam.

Such ich schon länger. Die wichtigsten Kriterien:
- Sie sollten nicht allzu klein sein und die Waschmaschine nicht überfordern, wenn sie nass sind.
- Sie sollten nur einen Appel und ein Ei kosten.
Beides zusammen war schon fast unmöglich.

Meine Hunde waren immer gewohnt, einen eigenen Teppich zu haben. So auch das BamBam. Wenn ich ihm in der Küche was gebe mit den Worten "Nimm es mit" läuft er damit ins Wohnzimmer und verarbeitet es dort auf seinem Teppich. Wenn ihm übel ist und er sich übergeben muss, macht er das auf seinem Teppich. Liest sich nicht so appetitlich, ist aber praktisch, wenn man den Flickenteppich anschließend einfach in die Waschmaschine stopfen kann.

Ich hatte einen großen Vorrat an Flickenteppichen. Aber nun gingen auch bei den letzten Exemplaren die Kettfäden kaputt und sie lösten sich auf. Darum war ich nun längere Zeit auf der Suche.

Diese Woche kam ein Werbeprospekt von Kaisers: Flickenteppiche 70x140, bunt oder uni in verschiedenen Farben. 5€ pro Stück. Der Fehler: Unsere Filiale hatte die nicht.

Bin ich dort hinngestiefelt, zur Geschäftsführerin. Sie ist ein BamBam-Fan. Wenn ich ihn denn mal draußen anbinde und ihr das sage, läuft sie sofort raus, um ihn zu knuddeln. Und die hab ich nun ganz  artig gefragt, ob sie mir 2 Stück besorgen könnte aus einer anderen Niederlassung.

Gestern kam der Anruf, es wären 2 Teppiche da, ich könnte sie abholen. Hab ich mich irre gefreut. Sie sind kunterbunt und sehen gar nicht mal so schlecht aus. Auf meinem hässlichen Fußboden sieht eh alles schön aus, was drauf liegt.


Eben waren wir uns bedanken und haben der Frau ein Glas Holundergelee gebracht. Hat sie sich sehr gefreut, ist rausgelaufen das Bambam zu knuddeln und strahlte übers ganze Gesicht. "Das wär doch nicht nötig gewesen!" Ich weiß, aber so isses doch viel schöner. :)