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Samstag, 20. Juni 2026

Selbstmitleid - Gedanken

Immer wieder, wenn ich über meinen kaputten Arm spreche und die Folgen daraus, oder über BamBams Tod kommt irgendwer mit dem Argument, dass Selbstmitleid auch nichts nützt. 

Dem will ich nicht widersprechen. Selbstmitleid hilft bei Trauer überhaupt nicht weiter. Sich selbst jeden Tag zu bedauern hilft einem nur in die nächste Depression hinein und nicht wieder heraus. Ich stelle aber fest, dass ich mich sperre, wenn speziell mir jemand "empfiehlt", nicht in Selbstmitleid zu verfallen. 

Ist es so schwer nachzuempfinden, dass eine körperliche "Beschädigung", oder der Verlust eines geliebten Menschen oder Tieres, jeden Tag aufs Neue bewältigt werden muss und das nicht alle Tage gleich gut gelingt? 

Ist es Selbstmitleid, wenn ich am Jahrestag des Unfalls oder an BamBams Todestag traurig bin, wenn ich diese Tage nicht mit strahlendem Gesicht verbringen kann und zugebe, dass mir diese Ereignisse immer wieder mal hochkommen und mir klar machen, was da kaputt gegangen ist oder was ich verloren habe? Ich wiederhole, ich rede von Jahrestagen. Nicht davon, dass ich täglich jammere! 

Dass ich mich z.B. beim Anziehen oder beim Toilettengang tatsächlich täglich verrenken muss, bis die Unterwäsche wieder sitz, dass ich das aber nur am Jahrestag mal der Rede wert finde. Ist es  Selbstmittleid, dass ich das jeden Tag aufs Neue beschissen finde?

Wenn ich mich beim Duschen daran erinnere, wie gerne ich früher gebadet habe und das jetzt nicht mehr kann - darf mich das nicht traurig machen? Ist das dann Selbstmitleid?

Wenn ich beim Lesen meiner Reiseerlebnisse denke, dass solche Reisen mit BamBam schöner waren, als ohne ihn. Ist das Selbstmitleid?

Warum werde ich bei traurigen Einnerungen immer wieder gemahnt, nicht in Selbstmitleid zu verfallen? Das passiert ja nicht nur mir, das ist Standard, wenn ein Mensch Trauer zum Ausdruck bringt. Irgendeiner kommt immer mit dem guten Rat, nicht in Selbstmitleid zu verfallen. Ich lese das ja nicht nur bei mir, auch in Kommentaren bei Anderen. 

Es geht mir mit diesem Beitrag weniger um mich, als um die Frage: Wie gehen andere mit Trauer allgemein um, wenn sie zur Sprache kommt? Wie gehen manche mit meiner Trauer um, wenn ich sie erwähne?

Es gibt solche Menschen, die einem die Trauer erlauben, Empathie bezeugen, einem verbal oder virtuell einfach mal auf die Schulter klopfen und mir zustimmen, dass es Mist ist, das aushalten zu müssen, dass man es aber doch bisher ganz gut weggesteck und Lösungen gefunden hat.

Und dann gibt es die, die mir mit einem "Selbstmitleid hilft nicht" klar machen, dass sie von meiner Trauer nichts wissen wollen, dass ich meine Trauer für mich behalten soll, oder dass ich ihnen mit meiner Trauer die Laune verderbe und ihnen mein "Selbstmitleid" ersparen soll. Steckt da nicht eher das dahinter? Ermutigend wirkt es doch eher nicht! Oder?

 


 

 

Samstag, 14. März 2026

Lass es mal sein!


In den letzten Wochen hab ich ziemlich viel verschiedenes Zeug eingeschmissen, in der Hoffnung, dass es hilft. 

-gegen Depression (da hilft wohl eher nix)
-gegen Erkältung (das Zeugs hat es tatsächlich flach gehalten)
-Blutdrucksenker (der hilft tatsächlich auch)

Das setzt ich bis auf den Blutdrucksenker jetzt mal alles ab. Die Erkältung ist eh fast vorbei. Wenn es nichts nützt, nützt auch das Einschmeissen nix. 

Was? Ich soll mal zum Arzt meines Vertrauens gehen? Hab ich so was? Nä, ne? 

Sonntag, 8. März 2026

"Das Leben" ist ein Narzisst!

 


Will ein Mensch, der über Suizid nachdenkt, eigenlich sterben?

Nein! Er will im Grunde nur raus aus einer Situation, die ihn bereits ein Leben lang überfordert.

Samstag, 7. März 2026

Our colors will fade eventually

Bild von Luis Iranzo Navarro-Olivares auf Pixabay

They say the holy waters watered down
and this town's lost it's faith
our colors will fade eventually. 

So if our time is running out,
day after day 
we'll make the mundane
our masterpiece.

(Alex Warren, Ordinary) 

Donnerstag, 5. März 2026

Was machst du?

 

Bild von Nile auf Pixabay

Existieren.
Wie existieren?
Naja, jeden einzelnen Tag überleben.
Hä? (Fluchtmöglichkeiten werden gecheckt.)
Und was machst du?
Och ... (lossprudelt, ohne Punkt und Komma: Ehrenamt, Hund, Sport, Kreativität)
Und woher nimmst du die Energie?
Ach, weißt du, das gibt mir alles sooo viel.
Ok, Hund versteh ich. Kreativität auch. Sport - naja, wenns schön macht. Aber Ehrenamt? Ist Ehrenamt nicht das, was eine Gesellschaft braucht, um soziales Versagen unserer Politiker zu kompensieren? Macht dich das nicht fertig, dass man dich dafür ausnutzt?
Oh mein Gott, Eve! (Hat plötzlich keine Zeit mehr.)

Wie geht's dir?

Foto: pixabay
 

Scheiße, aber danke der Nachfrage.
Warum Scheiße?
Geht's dir nicht Scheiße?
Nein!
Warum nicht? 

Sonntag, 19. Oktober 2025

Mein Blog - so langweilig, wie mein Leben

 

Ein Arzt würde wahrscheinlich sagen: "Junge Fraue, sie haben eine fette Depression. Sie sollten mal lieber ein paar Happypillen nehmen." Würde ich garantiert auch bekommen, aber ich will keine. Noch gelingt es mir, jeden Tag aufzustehen, auch wenn das immer länger dauert. Derzeit bin ich bei 11 Uhr am Vormittag. Aufstehen ist halt der schwerste Teil des Tages. Aber das war immer schon so. Während des Arbeitslebens hat das der Job verhindert, danach 22 Jahre lang der jeweilige Hund. Jetzt ist da nichts und niemand mehr für den ich aufstehen muss. Toilette? Ja, mit halb geschlossenen Lidern und danach noch mal unter die Decke. Augen zu und weitere 2 Stunden im Nirwana. 

Rausgehen? Nur wenn ich einen Grund habe oder ein Ziel. Grund und Ziel genug sind immer noch die Markttage, mittwochs und samstags. Aber an allen anderen Tagen fehlen Grund und Ziel. 

Doch, ich tu mir auch Gutes. Neben dem Computer- und Lesesessel stehen immer Blumen. In der Stadt gibts immer Kuchen oder Eis.  Ich muss derzeit nicht sparen und tu das auch nicht. 

Die Einkäufe liefert derzeit der REWE-Lieferservice. Auch das hat Vor- und Nachteile. Der Vorteil ist, dass ich wieder ein Mal in der Woche "einkaufe" und die mir das in die Wohnung bringen. Dadurch hab ich die Kosten besser im Griff als wenn ich die Einkäufe auf 3 oder 4 Mal verteile, weil ich nur kleinere Mengen im Rucksack tragen kann. Der Nachteil ist: ich muss nicht mehr so oft raus. Früher bin ich wenigstens ein Mal wöchentlich zum Netto in Hand gelatscht und ein oder 2 Mal mit dem Bus in die Stadt gefahren. Das fällt jetzt weg. Andererseits muss ich nichts mehr schleppen, was sehr angenehm ist. 

Im September hab ich ja von alleine ca. 2 Kilo abgenommen. Aber weiter ging das dann nicht. Ich fühle mich, als wär ich inwendig voller Müll und alles Gewicht sitzt auf Magenhöhe und darüber. Darum habe ich am Freitag, also vorgestern, mit einem neuen Fastenversuch begonnen: 5:2. 5 Tage essen, 2 Tage fasten, wobei die 2 Fastentage aber nicht direkt hintereinanderliegen. Montags und Donnerstags will ich fasten. Alle anderen Tage kann ich "normal" essen. Nicht vollfressen! Nur normal essen, bis satt, dann Ende. Nach dem ersten Fastentag am Freitag waren es 96,5 Kilo. So "leicht" war ich lange nicht mehr. Schaun wir mal, wohin das führt.  Wenn ich mit Caro ins Erzgebirge fahre, wird das eh für 5 Tage unterbrochen.

Was mir immer noch Spaß macht, wozu ich mich aber auch zwingen muss, anzufangen, ist das Malen. Egal ob LineArt mit Stiften oder mit Wasserfarben - ich mag beides. Wenn es mich überfällt, statt zu üben mal richtig was zu malen, entstehen Bilder, wie das oben und das Nachfolgende. Und dann bin ich stolz.


Aber auch das ist immer noch üben, üben, üben und lernen, welche Fehler man dabei gemacht hat. 

LineArt sind diese, die ich einfach nur schön finde und bei denen ich nicht nachdenken muss. Da hab ich derzeit eine schon lange andauernde Phase mit diesen langen Linien. 

DIN A5, schwarzer Fineliner

 
DIN A4

 Es wechselt sich meistens ab. Wenn die Wasserfaren trocknen müssen, male ich mit Stiften. 

Ich bin überzeugt, dass mich die Malerei derzeit vor dem geistigen Verfall oder dem Wahnsinn rettet, denn auch wenn ich mich zwingen muss anzufangen - ich fange an. Irgendwann am Tag und spät, aber ich fange an. Und dann vergess ich den Zustand der Welt, das Alleinesein, dass der Hund fehlt und dass ich mich "verloren" habe und nicht mehr ich bin. Für mich ist 2023 die Welt untergegangen. Pathetisch, aber für mich fühlt sich das so an. 

Man kann wieder mit der Straßenbahn die Mülheimer Brücke benutzen. Darum werde ich eine neue Jahreskarte für den Zoo kaufen und dort auch wieder hinfahren. Seit dem letzten Zoobesuch habe ich die Kamera nicht mehr angefasst. Da muss ich dann auch wieder neu reinsteigen. Abwechslung hätte ich also genug. Denn lesen und puzzlen tu ich ja auch noch. Und bei fb guck ich auch noch, aber sehr viel selektiver als früher.

Jetzt freu ich mich erst mal auf die Fahrt ins Erzgebirge Anfang November. Wir werden Freiberg und Dresden besuchen und mit Jana Geburtstag feiern. Andere "Tapeten", andere Gedanken und mal wieder viel lachen. 

Dienstag, 5. August 2025

Life's a peace of shit, when you look at it!

But I always try to look on its bright side. Das wird aber von Tag zu Tag schwerer. Denn der Idioten werden einfach immer mehr. 

Die Affen in der Politik trommel sich aggressiv mit den Fäusten auf der Brust rum, übertrumpfen sich gegenseitig mit lautem Schreien, belügen nicht nur uns, das Volk, sonder auch sich selbst. Alle schreien nach Krieg, aber keiner traut sich, den 3. WK anzufangen. Gott sei Dank! Als einigermaßen vernünftiger Mensch verliert man jeglichen Respekt vor diesem verbrecherischen Volk. Aber man steht immer nur hilflos da und weiß keine Lösung und wartet jeden Tag drauf, dass einer von ihnen durchdreht und die erste alles vernichtende Bombe schmeißt. 

Die neuen Herrscher in Syrien standen mal weltweit auf einer Terroristenliste. Jetzt huldigt man ihnen, derweil sie ihr eigenes Volk töten. Der Irre in Israel hat sich zum Ziel gesetzt, das palestinensische Volk auszurotten. In Gaza hat er begonnen, tötet aber inzwischen auch im Westjordanland, schießt in den Iran hinein und hilft beim Mord an den Syrern. In Gaza leben fast nur noch halb verhungerte Skelette. 

Der Westen klatscht zwar nicht unbedingt und öffentlich Beifall, "hilft" auch mit ein paar Paketen Lebensmitteln aus der Luft, spendet aber gleichzeitig die Waffen, auf das der Genozid weitergehen möge. 

Ukraine ist und bleibt eine never ending story. Der neuste Schachzug der Russen: man hat eine britische Militärstation aufgemischt und die dort agierenden Militärs in Gefangenschaft genommen. Da die Briten ja offiziell gar nicht am Krieg beteiligt sind, sind diese Gefangenen keine Kriegsgefangenen und können/müssen nicht ausgetauscht werden. 

Doppelstandards und Doppelmoral wohin man schaut. Früher haben sie noch versucht, ihre Verbrechen und Lügen zu vertuschen. Heute tun sie nicht mal mer das. Sie verarschen das Volk einfach so ins Gesicht. Ich bin mit der Vielzahl der aufgedeckten Verbrechen echt überfordert. 

Die tägliche Frage, wenn man nicht dem Wahnsinn anheim fallen will: Wo oder wie finde ich  das Positive des heutigen Tages? Ganz schwere Aufgabe! Ich überlebe nur noch mit Rückzug aus der Gesellschaft und Sarkasmus beim Umgang mit den meisten Mitmenschen. Manchmal denke ich, mit dem Covid-Impfstoff wurde auch Dummheit geimpft. Ich erlebte kürzlich einen Mitmenschen, der stolz erzählte, jedes Mal ans Ordnungsamt zu melden, wenn irgendwo ein "AfD"-Schriftzug hingeschmiert wurde. WAS für eine GLANZLEISTUNG  dieses Bürgers!

Und was läuft so ganz privat?
Am 23.7. hab ich mich mal wieder auf die Straße gekniet. Gesicht war beim Kotau auch beteiligt, aber nur mit nem blauen Fleck als Resultat. Der Linke Ellenbogen musste das Abfangen mit der Hand puffern und fand das nicht gut. Seit dem hab ich da Schmerzen drin, je nach dem, wie ich bewege oder Kraft einsetze. Gebrochen ist da nix.  Aber Sehnen und Bänder haben wohl gelitten. Blaue Flecken kamen auch nicht. Was kontraproduktiv war in den letzten paar Tagen, waren die Blutdruckmessungen. Misst man ja links, normalerweise, aber der Druck der Manschette hat wohl den Heilungsprozess gestört. Hatte Schmerzen von der Schulter bis in die Hand. Nun mess ich den Blutdruck am rechten Arm. Hab Vergleichsmessung gemacht, die war das selbe wie links.

Warum messe ich den Blutdruck? 
Mir war komisch. Hab ich halt mal gemessen. Schock! Regelmäßig weitergemessen - der ist definitiv zu hoch. Systolisch bei 160 oder höher, Diastolisch über 100.  Aber ich will ums Verrecken nicht zum Arzt. Hab aber im Internet mal was von Arginin gelesen und probier das nun. Das wirkt nach 20 Minuten gefäßerweiternd für ca. 3 Stunden. Und seit ich jetzt alle 3 Stunden 1 Tablette nehme liegt die Systole zwischen 140 und 150 mit Ausrutschern bis 160. Die Diastole bleibt unter 100. Die Tabletten reichen noch ca. 6 Wochen. Danach werde ich ein Combipräparat bestellen Arginin mit Citrullin. Das erhöht die Wirksamkeitsdauer auf 6 Stunden. Ist nicht billig, zahlt die Kasse nicht, ist frei verkäuflich. Angeblich kann man das nicht überdosieren. Werde auch mal versuchen mit jeweils 2 statt 1 Tablette. Nur Alkohol darf ich nicht trinken, weil der auch die Gefäße weitstellt. Das könnte dann zu viel Weitstellung sein. 

Heute habe ich eine Heißluftfriteuse bestellt!
Hab bei fb nach Erfahrungswerten gefragt. Das führte dazu, dass mir ein Medion-Gerät empfohlen wurde, das zusätzlich derzeit noch bei Otto mit hohem Preisnachlaß angeboten wurde. Nun ist das für ca. 45 Euro unterwegs zu mir. Bin gespannt. 

Malen tu ich auch immer noch. Allerdings dominieren derzeit wieder die Stifte. Im Hintergrund schmort aber auch wieder die Wasserfarbe. Damit geht`s dann auch weiter.



 

Für mehr Äktschn reicht die Energie derzeit nicht. Ich geh kaum raus. Vorige Woche war ich mal an der Paffrather Mühle und bin mal von der Feuerwehr aus zu fuß in die Stadt gegangen. Das hat sehr viel Selbstüberwindung gekostet. Die ist nun erst mal wieder verpufft und ich hock zuhause. 

Wettermäßig ist der Sommer für mich ganz gut auszuhalten gewesen. Bis jetzt. Nächste Woche sollen es bis zum 18.8. - weiter geht die Vorhersage noch nicht -  noch mal an die 30° werden.  Der August kann also noch mal unangenehm werden. Aber danach ist es wohl überstanden. Alles beklagt den zu nassen Sommer. Ich nicht. 

 

 

Dienstag, 1. April 2025

Low Carb klappt

Ich hab nicht mehr lange gewartet mit der Umstellung auf LC. Und seit dem purzelt es. Es purzelt grammweise, aber es purzelt. So bin ich nun nach ca. 20 Tagen doch insgesamt um ca. 3 Kilo leichter: 97,9 sprach die Waage heute früh.

Dienstag, 25. März 2025

Hmmmm... ich glaub, dat klappt nich!

Die Waage spricht 98,9! Das ist nicht der Sinn der Sache!

Und ich glaube, diese Methode des Abnehmens passt nicht zu mir. Ich schiebe permanent Hunger und wenn ich dann noch zunehme, macht das ziemlich frustig. Warum ist das so?

Montag, 17. März 2025

Und? Klabbet?

 98,5 spricht die Waage per heute, 17.3.25. Das ist ein gutes Ergebnis, denn richtig angefangen hab ich erst letzten Mittwoch, weil ich dienstags noch einen Kuchentermin mit der Freundin hatte. Das heißt: knappe 2 Kilo in 5 Tagen. Aber am Anfang gehts ja immer schnell, das wird anders werden.

Montag, 10. März 2025

Schallmauer durchbrochen

100,8 sagte die Waage heute. Scheiß auch! Depression macht fett!

Neulich hab ich eine Mitbewohnerin getroffen. "Hast du abgenommen?" hab ich sie mit großen Augen gefragt. Ja, hat sie: 23 kilo in einem Jahr. Gut sah sie aus. Wie? Irgendwie mit Apfelessig Haferflocken und -kleie, Jogurt, Buttermilch und bisschen weniger essen. Sie hat mir das Programm gegeben. Ob diese Diät einen Namen hat und ob man sie ergoogeln kann, weiß ich nicht. Ich hab bis jetzt nix gefunden. Aber heute fang ich an. 

Donnerstag, 20. Juni 2024

Ein Jahr danach


Heute vor einem Jahr wurde ich vom RTW auf der Straße aufgesammelt und ins Krankenhaus verbracht. Seit dem ist nichts mehr wie es war und es hat sich auch nach einem Jahr genesungstechnisch extrem wenig verändert: Was ich damals, nach der OP schon konnte, kann ich inzwischen minimal besser. Was damals nicht ging, geht auch heute nicht: über kopf arbeiten. Aber der Mensch gewöhnt sich bekanntlich auch ans Hängen, er muss nur lange genug hängen.

Samstag, 13. Januar 2024

Na? Wie geht's denn so?

 

Na ja, es geht halt so! Es ist nicht mehr so schlimm wie vor Weihnachten. 

Donnerstag, 19. Oktober 2023

"Ich bin deine Seele! Hol mich hier raus!"

 "Wo bist du denn?"

"Hier unten, ganz unten, in diesem Loch!"

OK, das hatten wir schon mal. War keine schöne Zeit und ich brauch das nicht noch mal. Eigentlich. Aber nun ist sie wieder in dieses dunkle Loch gefallen. Die Seele.

Nun war ich ja gestern beim Arzt. Das Blut hat inzwischen gesprochen und gesagt, da wär nix, worüber man sich aufregen müsste. B12 wär bisschen knapp und bisschen D wär auch nicht verkehrt. Aber alles andere ... lass mal alles so. 

Hab ich der Frau Doktor von H4 erzählt als die Seele schon mal im Loch lag in dem sie jetzt wieder liegt. Dass sie das Licht am Ende des Tunnels nicht mehr sehen kann. Sie wär ständig nur noch müde, könnte sich zu nichts mehr aufraffen, ohne Hund würde sie nur noch unter der Decke liegen bleiben. Den Minijob könnte sie da auch machen. Aber alles andere wär grad ein bisschen zu viel. Damals haben Happy-Pills geholfen.

Frau Doktor hat dann zugestimmt, dass die Seele auch jetzt wieder Happy-Pills bekommen soll. Morgen die Erste. 

Und dann schaun wir mal, wie lange sie braucht, bis sie wieder aus dem Loch gucken kann.

Dienstag, 9. Juni 2020

Meine Sommerdepression ist eigentlich eine Winterdepression

Bild von <a href="https://pixabay.com/de/users/un-perfekt-9295476/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=3711259">Linus Schütz</a> auf <a href="https://pixabay.com/de/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=3711259">Pixabay</a>

Bild von Linus Schütz auf Pixabay

Es gibt sie tatsächlich, die Sommerdepression. Hab ich gerade gegoogelt. Fällt unter "Saisonal Abhängige Depression". Hat sogar eine eigene Abkürzung: SAD.