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Montag, 31. August 2026

Whenever I choose, I can fade!

 


I have no one who fears loosing me.
No one who lies awake at night wondering where I might be.
No restless heart awaits my call.
No one asks if I'm ok.
No empty chair would feel my absence if I quietly slipped away.

And maybe that's the truth: I was never someones home.
I could disapear without a sound an no one would know I'd gone.

So whenever I choose, I can fade.
Like a shadow swallowed by the grey.
A hidden soul, unseen, unfelt, vanishing quietly, day by day.

Fundsache bei facebook. Autor unbekannt. 

 

Sonntag, 8. März 2026

"Das Leben" ist ein Narzisst!

 


Will ein Mensch, der über Suizid nachdenkt, eigenlich sterben?

Nein! Er will im Grunde nur raus aus einer Situation, die ihn bereits ein Leben lang überfordert.

Samstag, 6. Juli 2024

Seit einer Woche verantwortungslos

 

Zum 30.6. hab ich den Minijob an den Nagel gehängt. Heute bin ich also den 6. Tag Rentner pur und es fühlt sich gut an. 

Dienstag, 31. Januar 2017

Wenn alte Freunde alt werden.

Ich kenne sie nun seit 16 Jahren. Meine alte Freundin Erna (Name geändert). Als ich sie kennenlernte, war sie schon 70. Eine rüstige Wanderin, aktiv am Leben teilnehmend, gesellig und klar im Kopf. Wir mochten uns von Anfang an. Alle 14 Tage machte sie sich auf den Weg von Leverkusen zu mir nach Hause. Wir haben erzählt, was uns bedrückte oder uns gute Laune gemacht hat. Auch manchen "Schwank" aus dem Leben haben wir uns gegenseitig anvertraut, wir wussten unsere kleinen Geheimnisse, die man nicht jedem erzählt und manchmal lagen wir uns weinend in den Armen um uns zu trösten und wieder zu vergessen, was wir gerade aus den Tiefen der Erinnerung hervorgekramt hatten. Wenn sie wieder nach Hause fuhr, hatten wir uns gegenseitig gut getan.

Samstag, 9. April 2016

Gruselstory aus dem Seniorenheim

Das wahre Leben schreibt immer noch die tollsten Geschichten.

Die alte Mutter im Heim braucht regelmäßig 2 mal am Tag Movicol. Sonst wird das Output zu fest, der Darm verstopft und ein Krankenhausaufenthalt ist vorprogrammiert.

"Am Anfang der Woche" - Zitat alte Mutter - hat man festgestellt, dass ihr Movicol zu Ende geht. Man wollte bei der Hausärztin nachbestellen - Rezept ist notwendig - um in einer Apotheke neues zu bestellen. Nun merkt man, dass die Hauärztin Urlaub hat. Statt nun beim Vertretungsarzt ein Rezept anzufordern fängt man an, hausintern rumzuschieben, denn andere Patienten haben noch genug. Heute, am Ende der Woche merkt man dann wohl, dass das Movicol bei den anderen auch zu knapp wird und man jetzt dringendst irgendwie eine Apothekenlieferung bekommen müsste.

Ich komm um 16 Uhr von einer Wanderung mit wunden Füßen und erschossen heim und hab einen "Notruf" der alten Mutter auf dem Anrufbeantworter. Sie hat inzwischen Panik, weil Angst vorm Krankenhausaufenthalt, wenn sie keins bekommt. Die Apotheken hier sind aber alle schon seit 13 Uhr geschlossen. Ist ja Samstag! Die Notapotheke am anderen Ende der Stadt. Mit dem Taxi wird das richtig teuer, das zu besorgen. Muss ich also den Freundeskreis aktivieren, ob einer mit mir fährt. Hab Adrenalin bis Unterkante Oberlippe.

Fragen über Fragen: 
  • Ist die alte Mutter die einzige Patienin dieses Hausarztes? Nein, ist sie nicht.
  • Geben Hausärzte keine Info an die Heime, bevor sie in Urlaub fahren? Wenn nein: Warum nicht?
  • Warum hat das Heim nicht sofort die Leistung des Vertretungsarztes in Anspruch genommen? Das bleibt das allergrößte Rätsel.
Vor 5 Minuten kam der Anruf, man habe wieder Movicol besorgt, es sei genug da. Ist das nicht ein tolles Heim? Sie haben es geschafft! Bravo! Das bisschen Panik ist ja nicht so schlimm.

Ich freu mich auf meine Zeit im Seniorenheim!