Bei facebook habe ich heute gelernt, dass alles viel spannender wird, wenn mann "Harry Potter" davorsetzt. Darum die Überschrift. Es wär aber auch ohne diesen Zusatz einen Beitrag wert.
Im letzten Jahr hab ich Wohngeld bezogen. Ich bin ja ein Sozialhilfeschmarotzer, der mit seiner Mickerrente nicht zufrieden ist, nicht rechnen kann und sich darum die Miete von der Sozialgemeinschaft finanzieren lässt.
Posts mit dem Label rente werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label rente werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Freitag, 3. Februar 2017
Samstag, 16. Mai 2015
Wann verpasst man Leben?
"Das macht mich echt traurig, dass ich so viel Leben verpasse."
Nun dreht das Runden in meinem Kopf!
Subjektiv habe ich aber das Gefühl, dass ich in diesem Jahr bereits 5 Monate meines Lebens verpasst habe. Die sind weg, die kann ich nicht nachholen. Und ich mag mir weder das Gefühl, noch die Trauer darüber verbieten lassen.
Seit Dezember 2014 habe ich keine Chance, an irgend etwas teilzunehmen.
- Zuerst war der Hund krank mit seinem Durchfall und war schlapp. Da macht man nix außergewöhnliches mit einem Tier. Das zog sich von ca. Dezember bis Ostern.
- In dieser Zeit war zusätzlich ich 4 Wochen mit Grippe erschlagen. Da macht man auch nix anderes als rumliegen und sich schwach fühlen.
- Dann kam im Frühjar das Mistwetter mit pausenlos Regen. Das macht keine Lust auf Ausflüge oder Wanderungen. Man war ja froh, wenn man nicht patschnass und schwarz vor Dreck aus dem Wald nach Hause kam.
- Ostern bin ich gefallen und seit dem ist das Knie kaputt. Das wird sich auch noch ein paar Wochen hinziehen.
So wurde aus Dezember 2014 schließlich Mai 2015 und ich habe das traurige Gefühl, dass das Leben 5 Monate an mir vorbeigerauscht ist. Lebenszeit, die ich halt irgendwie hinter mich brinen musste und immer froh war, wenn das eine oder andere Problem abgeschlossen war und ich hoffen konnte, dass es aufwärts geht. Statt dessen knall ich mir das Knie kaputt und es geht weiter mit vorbeirauschendem Leben. Obendrein bin ich abhängig von Hilfe für mich und den Hund. Die Helfer machen das wirklich gerne, das weiß ich, aber ein gutes Gefühl ist es deshalb trotzdem nicht.
Darf ich da sagen, dass ich Leben oder Lebenszeit verpasse?
Wann ist Lebenszeit überhaupt verpasst?
Sind 5 Monate ausgebremst sein nur "ein paar verpasste Wochen"?
Vielleicht sollte ich froh sein, dass ich diese Lebenszeit nur mit nem kaputten Knie verpasse?
Muss ich dankbar dafür sein, dass ich sie nicht wegen einer Krebserkrankung oder einem Schlaganfall verpasse?
Muss ich es ohne Trauer ertragen, weil es anderen auch schlecht oder noch schlechter geht?
Darf ich sagen "eine kleine Menge Scheiße ist auch Scheiße"? Darf ich das so sehen oder muss ich dankbar sein, dass die Menge Scheiße klein ist und den Mund halten?
Vielleicht darf ich es zwar so sehen und so fühlen, sollte es aber besser nicht sagen, weil es die Mitmenschen belastet?
Fragen über Fragen.
Natürlich kommen wieder bessere Tage und ich werde natürlich irgendwann wieder rausgehen können und wandern und Freunde besuchen oder Veranstaltungen. Aber das ist doch erst mal Zukunftsmusik, von der ich noch nicht einmal weiß, ab wann sie wieder gespielt wird.
Nein, ich hänge nicht pausenlos rum und jammere. Ich versuche, das Beste draus zu machen, weil es ist, wie es ist und es geht weiter. Für mich und für den Hund. Ich mache Scherze wie immer. Dass ich hier manchmal hocke und nicht nur wegen der Schmerzen heule hat bis jetzt noch niemand mitbekommen. Ich gebe mir große Mühe, wie gewohnt die fröhliche, lockere, lebenslustige Renterin zu geben. Gelingt mir auch! Aber nicht in jeder Stunde des Tages. Ich gebe mir auch Mühe, am Unglück Anderer teilzunehmen, mitzufühlen und zu trösten, so gut ich das kann. Gelingt mir auch! Aber auch nicht an jeder Stunde des Tages. Aber die Aussicht darauf, wie es in den nächsten Wochen weitergeht, macht mich nun mal traurig, wenn ich drüber nachdenke. Es macht mir das Gefühl, dass ich noch mehr Lebenszeit verpassen werde. Das positiv zu sehen, fällt mir schwer.
2015 ist nicht mein Jahr. Aber ich hoffe trotzdem auf einen schönen, goldenen Herbst. Bis dahin wird hoffentlich alles wieder vorbei sein.
Montag, 5. Mai 2014
Ich soll schon wieder Kreuzchen machen!
Die Frage ist nur: Wohin? Es gibt viele Möglichkeiten, Kreuzchen zu machen. Wahlzettel aber auch Lottoscheine bieten sich an. Die Frage lautet: Welche Kreuzchen bringen mir was? Welche Kreuzchen sind völlig unnütz und bei welchen habe ich eine Chance, eine Verbesserung der Verhältnisse - egal welcher - zu bewirken? Welche Kreuzchen dienen mir und welche ausschließlich anderen Personen? Sind diese anderen Personen Personen meines Vertrauens oder schmeiße ich nur irgendwem meine kostbaren Kreuzchen sinnlos vor die Füße?
Mein Leben dauert nun schon 65 Jahre. Zugegeben: In den ersten Lebensjahren habe ich von Wahlen nichts verstanden. Seit ich in der Lage bin, Dinge zu verstehen, hat sich mir der Sinn und Zweck von Wahlen aber auch nicht erschlossen. Unter vielen verschiedenen Übeln, das Kleinste wählen zu müssen, löste in all den Jahren nie Begeisterungsstürme bei mir aus. Ich kann nicht sagen, dass ich mich auf Wahlen freute. Ich kann auch nicht sagen, dass ich jemals das Gefühl gehabt hätte, überhaupt eine Wahl zu haben. Und die Sicherheit, bereits im Vorraus zu wissen, dass alle Versprechungen vor den Wahlen heiße Luft und dreiste Lügen waren (und immer noch sind), lassen mich fragen, wie oft man dieses Spiel noch mit mir treiben will und für wie blöde man mich eigentlich hält? Wie oft will man mir noch weiß machen, ich müsse zu meinem eigenen Wohlergehen, zur Verbesserung meiner eigenen Lebensumstände an bestimmten Stellen Kreuzchen auf ein Blatt Papier machen? Haben sich doch in all meinen Lebensjahren nach Wahlen immer nur die Lebensumstände derer verbessert, die gewählt wurden. Meine niemals. Und nicht nur meine niemals, sonernd auch die meiner Mitbürger niemals. Ich hatte nie vor, einmal "zu den Reichen" Bürgern zu gehören. Aber ich hatte auch nicht erwartet, in die Armut abzurutschen. Dazu hatte ich eigentlich zu viele Jahre lang zu gut bezahlte und zu verantwortungsvolle Arbeitsplätze. Aber das Niveau meines Lebensstandards ist trotzdem das eines Hartz- IV-Empfängers.
Und nun soll ich mal wieder glauben, dass irgendwer ein Interesse daran hätte, daran was zu ändern? Ich soll glauben, dass irgendwer daran interessiert sei, zukünftig die Meinung der Bürger einzuholen, wenn es um Millionen-Deals geht? Ich soll glauben, dass man Reiche zum Teilen bewegen kann, um Armut zu lindern? Ich soll glauben, dass Natur vor Genmanipulationen geschützt werden kann, während anderweitig dran gearbeitet wird, ein Freihandelsabkommen zwischen der EU und USA auf die Beine zu stellen und Großkonzerne Sonderklagerechte bekommen, wenn sie ihren Willen nicht so durchsetzen können wie sie das geplant haben? Nun, ich glaube das alles nicht! Warum sollte ich also zu diesen verlogenen Wahlaussagen total unnütze Kreuzchen machen?
Ich glaube ganz fest, dass Kreuzchen auf einem Wahlschein weiterhin ausschließlich denen dienen, die dort um Kreuzchen bitten. Ausschließlich deren Lebenstandard wird sich verbessern. Der gemeine Bürger hat von Kreuzchen auf einem Wahlschein auch noch in 1000 Jahren nichts.
Wie sieht es aus mit alternativen Kreuzchen auf einem Lottoschein? Mindestens 6 Stück müsste ich da machen, das wäre zu schaffen. Es gibt 139.838.160 Möglichkeiten, die Kreuzchen zu plazieren, also bei einer Tippreihe genau so viele Chancen zu verlieren oder zu gewinnen. Aber ich habe eine Chance. Nur eine kleine, ganz geringe Chance, aber es gibt eine. Und diese ganz kleine, geringe Chance würde wirklich mir eine Verbesserung meiner Lebensumstände bringen.
Für mich stellt sich darum die Frage, wo ich meine Kreuzchen machen werde, nicht mehr. Und wer von denen, die meine Kreuzchen haben wollen, mir jetzt ein schlechtes Gewissen machen will, weil ich "falsche" Kreuzchen machen werde, soll bitte seine Beweggründe vorher ganz genau überprüfen und sein eigenes Gewissen befragen, ob es wirklich so rein ist, wie man mich glauben machen will!
Ach ja: Alle anderen dürfen Kreuzchen machen, wo sie es für nützlich halten. Von mir aus auch auf einen Wahlschein. Ich will mit diesem Text niemanden dazu aufrufen, nicht wählen zu gehen. Wer bin ich denn, dass ich anderen das Denken abnehmen darf?
Mein Leben dauert nun schon 65 Jahre. Zugegeben: In den ersten Lebensjahren habe ich von Wahlen nichts verstanden. Seit ich in der Lage bin, Dinge zu verstehen, hat sich mir der Sinn und Zweck von Wahlen aber auch nicht erschlossen. Unter vielen verschiedenen Übeln, das Kleinste wählen zu müssen, löste in all den Jahren nie Begeisterungsstürme bei mir aus. Ich kann nicht sagen, dass ich mich auf Wahlen freute. Ich kann auch nicht sagen, dass ich jemals das Gefühl gehabt hätte, überhaupt eine Wahl zu haben. Und die Sicherheit, bereits im Vorraus zu wissen, dass alle Versprechungen vor den Wahlen heiße Luft und dreiste Lügen waren (und immer noch sind), lassen mich fragen, wie oft man dieses Spiel noch mit mir treiben will und für wie blöde man mich eigentlich hält? Wie oft will man mir noch weiß machen, ich müsse zu meinem eigenen Wohlergehen, zur Verbesserung meiner eigenen Lebensumstände an bestimmten Stellen Kreuzchen auf ein Blatt Papier machen? Haben sich doch in all meinen Lebensjahren nach Wahlen immer nur die Lebensumstände derer verbessert, die gewählt wurden. Meine niemals. Und nicht nur meine niemals, sonernd auch die meiner Mitbürger niemals. Ich hatte nie vor, einmal "zu den Reichen" Bürgern zu gehören. Aber ich hatte auch nicht erwartet, in die Armut abzurutschen. Dazu hatte ich eigentlich zu viele Jahre lang zu gut bezahlte und zu verantwortungsvolle Arbeitsplätze. Aber das Niveau meines Lebensstandards ist trotzdem das eines Hartz- IV-Empfängers.
Und nun soll ich mal wieder glauben, dass irgendwer ein Interesse daran hätte, daran was zu ändern? Ich soll glauben, dass irgendwer daran interessiert sei, zukünftig die Meinung der Bürger einzuholen, wenn es um Millionen-Deals geht? Ich soll glauben, dass man Reiche zum Teilen bewegen kann, um Armut zu lindern? Ich soll glauben, dass Natur vor Genmanipulationen geschützt werden kann, während anderweitig dran gearbeitet wird, ein Freihandelsabkommen zwischen der EU und USA auf die Beine zu stellen und Großkonzerne Sonderklagerechte bekommen, wenn sie ihren Willen nicht so durchsetzen können wie sie das geplant haben? Nun, ich glaube das alles nicht! Warum sollte ich also zu diesen verlogenen Wahlaussagen total unnütze Kreuzchen machen?
Ich glaube ganz fest, dass Kreuzchen auf einem Wahlschein weiterhin ausschließlich denen dienen, die dort um Kreuzchen bitten. Ausschließlich deren Lebenstandard wird sich verbessern. Der gemeine Bürger hat von Kreuzchen auf einem Wahlschein auch noch in 1000 Jahren nichts.
Wie sieht es aus mit alternativen Kreuzchen auf einem Lottoschein? Mindestens 6 Stück müsste ich da machen, das wäre zu schaffen. Es gibt 139.838.160 Möglichkeiten, die Kreuzchen zu plazieren, also bei einer Tippreihe genau so viele Chancen zu verlieren oder zu gewinnen. Aber ich habe eine Chance. Nur eine kleine, ganz geringe Chance, aber es gibt eine. Und diese ganz kleine, geringe Chance würde wirklich mir eine Verbesserung meiner Lebensumstände bringen.
Für mich stellt sich darum die Frage, wo ich meine Kreuzchen machen werde, nicht mehr. Und wer von denen, die meine Kreuzchen haben wollen, mir jetzt ein schlechtes Gewissen machen will, weil ich "falsche" Kreuzchen machen werde, soll bitte seine Beweggründe vorher ganz genau überprüfen und sein eigenes Gewissen befragen, ob es wirklich so rein ist, wie man mich glauben machen will!
Ach ja: Alle anderen dürfen Kreuzchen machen, wo sie es für nützlich halten. Von mir aus auch auf einen Wahlschein. Ich will mit diesem Text niemanden dazu aufrufen, nicht wählen zu gehen. Wer bin ich denn, dass ich anderen das Denken abnehmen darf?
Dienstag, 25. Februar 2014
Impertinent und unhöflich...
... bin ich. Jawoll!!
Und darum erstattet mir meine private Rentenversicherung jetzt nicht die zuviel eingezahlten Beiträge. Der Mitarbeiter wollte, dass ich ihn ausreden lasse. Ich sollte nicht nachfragen "welche Erstattung?" Ich sollte auch nicht wissen wollen "welche Versicherung" Er wollte ausreden. Und die Frage "Mit wem sprech ich überhaupt?" fand er impertinent und unhöflich und legte einfach wieder auf.
Ich mal wieder! Nun hab ich mir ein Geldgeschenk versaut mit meiner Impertinenz. Was tut das alles zur Sache, wissen zu wollen, warum ich von wem wieviel Geld zu bekommen habe. Es hätte doch gereicht, meine Bankverbindung zu nennen, dann hätte ich schon gemerkt, was ich davon habe. Ich bin halt blöd geboren und hab nix dazugelernt. *seufz*
Nu isses wohl zu spät, oder? Die Telefonnummer von dem "Versicherungsvertreter" wurde angezeigt, aber die Rückwärtssuche zeigt natürlich kein Ergebnis. Ob die Polizei ihn wohl finden könnte, dass ich mein Geld doch noch bekomme?
Und darum erstattet mir meine private Rentenversicherung jetzt nicht die zuviel eingezahlten Beiträge. Der Mitarbeiter wollte, dass ich ihn ausreden lasse. Ich sollte nicht nachfragen "welche Erstattung?" Ich sollte auch nicht wissen wollen "welche Versicherung" Er wollte ausreden. Und die Frage "Mit wem sprech ich überhaupt?" fand er impertinent und unhöflich und legte einfach wieder auf.
Ich mal wieder! Nun hab ich mir ein Geldgeschenk versaut mit meiner Impertinenz. Was tut das alles zur Sache, wissen zu wollen, warum ich von wem wieviel Geld zu bekommen habe. Es hätte doch gereicht, meine Bankverbindung zu nennen, dann hätte ich schon gemerkt, was ich davon habe. Ich bin halt blöd geboren und hab nix dazugelernt. *seufz*
Nu isses wohl zu spät, oder? Die Telefonnummer von dem "Versicherungsvertreter" wurde angezeigt, aber die Rückwärtssuche zeigt natürlich kein Ergebnis. Ob die Polizei ihn wohl finden könnte, dass ich mein Geld doch noch bekomme?
Montag, 6. Januar 2014
"Mickerrente? Kannst du doch auf 800 € aufstocken lassen!"
Das ist, was das ganze deutsche Volk glaubt. Wie es darauf kommt, entzieht sich nicht nur meiner Kenntnis, sondern auch der Kenntnis der Sachbearbeiter. Auch die Grundsicherungsrechner im Internet rechnen auf 800€ hoch, wenn man seine Einkünfte dort eingibt. Alles falsch. Die Tatsachen sind frustrierend.
Frau Wirrkopf war heute Morgen beim Amt und hat sich erkundigt. Sie bezieht derzeit folgende Einkünfte:
670€ Rente + 60€ Wohngeld = 730€
Davon bestreite ich seit nun etwas über einem Jahr meinen Lebensunterhalt. Hin und wieder hatte ich Nachhilfekinder, aber es gab etliche Monate ohne diese und die waren gar garstig beängstigend.
Bei Grundsicherung fällt das Wohngeld weg. Alle Kosten im Zusammenhang mit dem Wohnen sind in der Grundsicherung enthalten. Und diese berechnet sich wie folgt:
Warmmiete incl. Nebenkosten + 391€ Lebenshaltungskosten.
Für den wirrköpfigen Haushalt ergibt sich daraus:
320€ Miete + 391€ = 711€ Grundsicherungsanspruch. Frau Wirrkopf hat also mit 19 € schon mehr als genuch. Von diesen 19€ bekommt allerdings ca. 18€ monatlich die GEZ, die sie als Grundsicherungsrentner nicht bezahlen müsste. Bleiben ihr aber trotzdem immer noch 1€ mehr als sie mit Grundsicherung hätte.
Jetzt wüsste ich gerne, woher dieser 800-€-Mythos stammt.
Natürlich kann ich zur Tafel gehen. Aber für mein Selbstwertgefühl und auch für meine Gesundheit ist es wesentlich positiver, wenn ich dort nicht hin muss. Lieber esse ich weniger.
Fest steht, dass ich im Arbeitsleben ca. das 3fache meiner heutigen Rente als Abzüge hatte. Mein deutsches Vaterland hat gut für sich gesorgt, oder?
Frau Wirrkopf war heute Morgen beim Amt und hat sich erkundigt. Sie bezieht derzeit folgende Einkünfte:
670€ Rente + 60€ Wohngeld = 730€
Davon bestreite ich seit nun etwas über einem Jahr meinen Lebensunterhalt. Hin und wieder hatte ich Nachhilfekinder, aber es gab etliche Monate ohne diese und die waren gar garstig beängstigend.
Bei Grundsicherung fällt das Wohngeld weg. Alle Kosten im Zusammenhang mit dem Wohnen sind in der Grundsicherung enthalten. Und diese berechnet sich wie folgt:
Warmmiete incl. Nebenkosten + 391€ Lebenshaltungskosten.
Für den wirrköpfigen Haushalt ergibt sich daraus:
320€ Miete + 391€ = 711€ Grundsicherungsanspruch. Frau Wirrkopf hat also mit 19 € schon mehr als genuch. Von diesen 19€ bekommt allerdings ca. 18€ monatlich die GEZ, die sie als Grundsicherungsrentner nicht bezahlen müsste. Bleiben ihr aber trotzdem immer noch 1€ mehr als sie mit Grundsicherung hätte.
Jetzt wüsste ich gerne, woher dieser 800-€-Mythos stammt.
Natürlich kann ich zur Tafel gehen. Aber für mein Selbstwertgefühl und auch für meine Gesundheit ist es wesentlich positiver, wenn ich dort nicht hin muss. Lieber esse ich weniger.
Fest steht, dass ich im Arbeitsleben ca. das 3fache meiner heutigen Rente als Abzüge hatte. Mein deutsches Vaterland hat gut für sich gesorgt, oder?
Abonnieren
Posts (Atom)