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Dienstag, 21. September 2021

Schrottwichteln am 26.9.2021

 Bild von J W. auf Pixabay

 Definition Schrottwichteln: 

Beim „Schrottwichteln“ (regional auch „Fieswichteln“, „Gammelwichteln“, „Grabbelsack“, „Greuelklapp“, „Hausgreuel“, „Horrorwichteln“, „Ramschwichteln“ oder „Schrottklapp“ genannt) wählt jeder Schenkende einen besonders ungeliebten, geschmack- oder nutzlosen Gegenstand als Geschenk aus. Es wird allerdings zuvor verabredet, dass es sich bei den Gegenständen nicht um Abfall, sondern um alte, kuriose oder ungeliebte Gegenstände im gebrauchsfähigen Zustand handeln soll. Quelle

Samstag, 11. Mai 2019

Ich liebe XL-Eier

Foto: pixabay
Die ganz dicken zu 74 Gramm. Da hat man wenigstens als großer Mensch mit großer Schnauze was zwischen den Zähnen und die machen auch für ne Stunde satt.

Ostern hab ich ja von der SPD ein rotes Ei geschenkt bekommen. Habs in die Handtasche gesteckt und vergessen. Dieser Tage brauchte ich die Handtasche und fand das Ei.

"Was für ein Winzlingsei ist das denn?" Auf die Waage gelegt: 54 Gramm.

Ich hab mich ja schon gefragt, ob ich die SPD wählen soll, weil sie mir ein Ei geschenkt hat. Nun soll ich sie sogar für ein kleines Ei wählen? Bei meinem Hühnerbauern ist der Unterschied zwischen einem kleinen und einem großen Ei 10 Cent! Bin ich der SPD nicht mal 10 Cent mehr wert für ein ordentliches Ei? Fehlt noch, dass es innen drin faul ist. Das würde meiner Vorstellung von politischen Parteien absolut entsprechen: außen hui, innen pfui.

Übrigens: Die CDU wollte mir heute Gummibärchen schenken. Was sie mir damit sagen will, weiß ich noch nicht. Dazu fällt mir bis jetzt nix ein. Ich habe dankend abgelehnt.

Zur Strafe habe ich heute briefgewählt! 😁

Sonntag, 7. Mai 2017

Stellt euch vor: Es ist Wahl und keiner geht hin!

Was wäre dann? Anarchie?

Keine Zahlen, die man bis 50% zusammenrechnen könnte.
Eine klare Absage des Volkes an alle bestehenden Parteien: Wir wollen euch nicht mehr!

Erstmal Schockstarre! Ausnahmezustand!

Freitag, 11. März 2016

Es geht wieder los. Jetzt kommen sie wieder ...

... all die Aufforderungen, aus dem vorhandenen Haufen raffgierieger, asozialer Scheiße Parteien, diejenige auszusuchen, von der man sich zukünftig verarschen belügen lassen möchte. Und die soll man dann wählen. Dabei hat man die Wahl zwischen den Farben, rot, grün, gelb, schwarz und neuerdings auch wieder braun. Hab ich eine Farbe vergessen? Egal, kommt nicht mehr drauf an.

 Seit zig Jahren läuft das nun immer darauf hinaus, dass am Ende der Wahl keine der vorhandenen "Unfähigkeiten" einen eindeutigen Regierungsauftrag erhalten hat. Seit Jahrzehnten wurden die dazu notwendigen 50% der Wählerstimmen nicht mehr erreicht. Das heißt, seit Jahrzehnten sagt das Volk den vorhandenen Parteien "Wir wollen euch nicht!" Und dann? Dann hocken sich diese Nichtgewählten zusammen und überlegen und rechnen, mit welcher Koalition sie denn nun "regierungsfähig" werden, versprechen sich gegenseitig, für die nächsten paar Jahre gemeinsam an dem Strang zu ziehen, der dem Volk die Luft abschnürt.

Neuerdings hat man eine durchaus begründete Angst vor der Farbe braun. Aber wenn man die anderen Farben zusammenmischt, bekommt man auch einen Farbton, der dem von Scheiße recht nahe kommt.

Kann mir bitte mal jemand logisch und verständlich erklären, warum ich dieses idiotische Spiel alle Jahre wieder machen soll? Und komme man mir jetzt bitte nicht mit dem Argument, dass Nichtwählen derzeit das selbe sein würde, wie die Wahl der Farbe braun. Wer nicht wählt, "wählt" (leider) doch "die Großen", bei Prozentrechnung ist das so.

 http://www.wahlrecht.de/lexikon/ungueltig.html

Sonntag, 25. Mai 2014

Heute gibt es was umsonst!

Man darf sich was aussuchen! Man darf sich aussuchen, wer einem zukünftig den letzten Cent aus der Tasche nehmen darf, um ihn dann für Dinge zu verschleudern die niemand will.

Man darf sich aussuchen, wer einem zukünftig die Lüge auftischt, Mitspracherecht und Demokratie hätten für ihn oberste Priorität.

Man darf sich aussuchen, wer sich zukünftig für noch mehr Gentechnik und noch mehr Macht für Monsanto einsetzt.

Und das Aussuchen ist völlig umsonst. Also lauft schnell, dass ihr anschließend stolz erklären könnt, ihr wärt dabei gewesen. Heute kostet es noch nichts. Bezahlen müsst ihr alle erst später!

Irgend einer von den vorhandenen, aufgelisteten wird das schon erledigen. Ihr findet diese Personen auch ohne mich! Ich spar mir das und geh mit dem Hund raus. Heute kann ich ihn mir finanziell noch leisten. Morgen vielleicht schon nicht mehr. Carpe Diem!

Montag, 5. Mai 2014

Ich soll schon wieder Kreuzchen machen!

Die Frage ist nur: Wohin? Es gibt viele Möglichkeiten, Kreuzchen zu machen. Wahlzettel aber auch Lottoscheine bieten sich an. Die Frage lautet: Welche Kreuzchen bringen mir was? Welche Kreuzchen sind völlig unnütz und bei welchen habe ich eine Chance, eine Verbesserung der Verhältnisse - egal welcher - zu bewirken? Welche Kreuzchen dienen mir und welche ausschließlich anderen Personen? Sind diese anderen Personen Personen meines Vertrauens oder schmeiße ich nur irgendwem meine kostbaren Kreuzchen sinnlos vor die Füße?

Mein Leben dauert nun schon 65 Jahre. Zugegeben: In den ersten Lebensjahren habe ich von Wahlen nichts verstanden. Seit ich in der Lage bin, Dinge zu verstehen, hat sich mir der Sinn und Zweck von Wahlen aber auch nicht erschlossen. Unter vielen verschiedenen Übeln, das Kleinste wählen zu müssen, löste in all den Jahren nie Begeisterungsstürme bei mir aus. Ich kann nicht sagen, dass ich mich auf Wahlen freute. Ich kann auch nicht sagen, dass ich jemals das Gefühl gehabt hätte, überhaupt eine Wahl zu haben. Und die Sicherheit, bereits im Vorraus zu wissen, dass alle Versprechungen vor den Wahlen heiße Luft und dreiste Lügen waren (und immer noch sind), lassen mich fragen, wie oft man dieses Spiel noch mit mir treiben will und für wie blöde man mich eigentlich hält? Wie oft will man mir noch weiß machen, ich müsse zu meinem eigenen Wohlergehen, zur Verbesserung meiner eigenen Lebensumstände an bestimmten Stellen Kreuzchen auf ein Blatt Papier machen? Haben sich doch in all meinen Lebensjahren nach Wahlen immer nur die Lebensumstände derer verbessert, die gewählt wurden. Meine niemals. Und nicht nur meine niemals, sonernd auch die meiner Mitbürger niemals. Ich hatte nie vor, einmal "zu den Reichen" Bürgern zu gehören. Aber ich hatte auch nicht erwartet, in die Armut abzurutschen. Dazu hatte ich eigentlich zu viele Jahre lang zu gut bezahlte und zu verantwortungsvolle Arbeitsplätze. Aber das Niveau meines Lebensstandards ist trotzdem das eines Hartz- IV-Empfängers.

Und nun soll ich mal wieder glauben, dass irgendwer ein Interesse daran hätte, daran was zu ändern? Ich soll glauben, dass irgendwer daran interessiert sei, zukünftig die Meinung der Bürger einzuholen, wenn es um Millionen-Deals geht? Ich soll glauben, dass man Reiche zum Teilen bewegen kann, um Armut zu lindern? Ich soll glauben, dass Natur vor Genmanipulationen geschützt werden kann, während anderweitig dran gearbeitet wird, ein Freihandelsabkommen zwischen der EU und USA auf die Beine zu stellen und Großkonzerne Sonderklagerechte bekommen, wenn sie ihren Willen nicht so durchsetzen können wie sie das geplant haben? Nun, ich glaube das alles nicht! Warum sollte ich also zu diesen verlogenen Wahlaussagen total unnütze Kreuzchen machen?

Ich glaube ganz fest, dass Kreuzchen auf einem Wahlschein weiterhin ausschließlich denen dienen, die dort um Kreuzchen bitten. Ausschließlich deren Lebenstandard wird sich verbessern. Der gemeine Bürger hat von Kreuzchen auf einem Wahlschein auch noch  in 1000 Jahren nichts.

Wie sieht es aus mit alternativen Kreuzchen auf einem Lottoschein? Mindestens 6 Stück müsste ich da machen, das wäre zu schaffen. Es gibt 139.838.160 Möglichkeiten, die Kreuzchen zu plazieren, also bei einer Tippreihe genau so viele Chancen zu verlieren oder zu gewinnen. Aber ich habe eine Chance. Nur eine kleine, ganz geringe Chance, aber es gibt eine. Und diese ganz kleine, geringe Chance würde wirklich mir eine Verbesserung meiner Lebensumstände bringen.

Für mich stellt sich darum die Frage, wo ich meine Kreuzchen machen werde, nicht mehr. Und wer von denen, die meine Kreuzchen haben wollen, mir jetzt ein schlechtes Gewissen machen will, weil ich "falsche" Kreuzchen machen werde, soll bitte seine Beweggründe vorher ganz genau überprüfen und sein eigenes Gewissen befragen, ob es wirklich so rein ist, wie man mich glauben machen will!

Ach ja: Alle anderen dürfen Kreuzchen machen, wo sie es für nützlich halten. Von mir aus auch auf einen Wahlschein. Ich will mit diesem Text niemanden dazu aufrufen, nicht wählen zu gehen. Wer bin ich denn, dass ich anderen das Denken abnehmen darf?