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Dienstag, 20. August 2024

Murphy fühlt sich wohl bei mir.

 


Die Zerrung am Fuß wird ganz langsam besser. Ich kann immer noch nicht abrollen und humpele entsprechend durch die Gegend. Wenn ich zu lange humpele, rächt sich das Gelenk mit Schwellung. Aber es sind auch noch keine 3 Wochen rum, erst übermorgen, und bekanntlich brauchen solche Heilpozesse im Nomalfall 6 Wochen. Und meine Knochen sind ja nun schon was älter. Was das angeht, hab ich ausreichend Geduld.

Donnerstag, 20. Juni 2024

Ein Jahr danach


Heute vor einem Jahr wurde ich vom RTW auf der Straße aufgesammelt und ins Krankenhaus verbracht. Seit dem ist nichts mehr wie es war und es hat sich auch nach einem Jahr genesungstechnisch extrem wenig verändert: Was ich damals, nach der OP schon konnte, kann ich inzwischen minimal besser. Was damals nicht ging, geht auch heute nicht: über kopf arbeiten. Aber der Mensch gewöhnt sich bekanntlich auch ans Hängen, er muss nur lange genug hängen.

Samstag, 30. September 2023

Ja, ich bin immer noch scheiße drauf. Aber ...

 ... endlich zu wissen, was Sache ist, macht es langsam leichter, sich ab- und zurrechtzufinden. 

Das MRT und der Termin in der Neurologie im Krankenhaus haben Erkenntnisse gebracht. Keine Schönen, aber ich weiß jetzt zumindest, mit welchen Muskeln ich noch rechnen kann und mit welchen nicht mehr. 

Donnerstag, 14. September 2023

Boah, was bist du scheiße drauf!

Ja, bin ich! Warum? Willst du das wirklich verstehen? Dann mach mal folgendes, einen Tag lang. Nur einen einzigen Tag lang:

Montag, 4. September 2023

Was hatte ich nur für ein Glück!


Bild von Hans auf Pixabay
 
Was hatte ich am 20.6.23 nur für ein Glück. Der Schutzengel schaute in dem Moment, in dem ich schrie, schnell noch mal zu mir hin und verhinderte den Tod, als ich mit dem Fahrrad stürzte.

Montag, 13. September 2021

Und plötzlich ist alles ganz anders ...

 

Bild von Darwin Laganzon auf Pixabay

Mal eben in den Keller gehen, was rauf holen.  Hinter der Feuerschutztür zum Kellegang war eine unsichtbare, große Wasserlache. Ausgerutscht, auf den Rücken geknallt. 

Sonntag, 9. Juni 2019

Brandwunde durch Schleppleinenumsbeinwicklung

Nicht nur BamBam läuft an der Schleppleine, Max-Heinrich auch. Er ist ein großer Golden-Dudel, optisch ein Riesenpudel.

Ich bin es gewohnt über BamBams Schleppleine drüber und drumrum zu tanzen. Da passiert nie was. Aber wenn dann noch eine zweite Schlepp dazu kommt - nun ja, heute war ich wohl überfordert und hab nicht gemerkt, dass ich mit dem rechten Fuß in eine Leinenschlinge geraten war. Als Max-Heinrich dann durchstartete, zog sich das Leinenende um mein Fußgelenk und das hab ich nun davon:

Dienstag, 9. August 2016

50 ways to leave your lover ...

... und mindestens genau so viele Möglichkeit, sich auf den Ar*** zu setzen.

Da denkste, du fällst nur, wenns glatt ist, oder matschig, oder wenn der Hund dich umschmeißt - nein, es gibt noch eine fatale Möglichkeit: Ausrutschen auf einem Stück Kunststoff! Beim lockeren Überqueren der Straße trifft die rechte Ferse ein Kunststoffplättchen. Das rechte Bein läuft wie auf Kufen voraus, das linke Bein klappt zusammen wie ein Taschenmesser und landet auf dem Knie (Genau! Das Operierte!), die rechte Hand versucht automatisch das ganze abzufangen und staucht das Handgelenk und alle Knochen fragen das Hirn: Wat haste denn nu gemacht, du doof?

Hirn an Fuß: Wo haste draufgetreten, du Trampel?
Fuß an Auge: Warum hast du das nicht gesehen, du Blindfisch?
Auge: Ich schwör, da war nix!
Magen an Knie: Biste noch heile?
Frau mit Kind an mich: Was ist passiert? Haben sie sich verletzt?
Ich an Frau: Scheiße! Worauf bin ich denn jetzt ausgerutscht? (Es hörte sich an, als würde man mit einem Kronkorken über den Asphalt reiben.)
Frau findet das Kunststoffplättchen neben meinem Knie.

Es ist zum Glück kein Schaden an irgendwelchen Gelenken entstanden, sogar das Knie ist schmerzfrei. Unterhalb des rechten Daumens schmerzt das Handgelenk ein bisschen.

Nur die Haut auf der Kniescheibe ist aufgeschürft von der Jeans. Hätte mehr kaputt gehen können.



Donnerstag, 1. Oktober 2015

Das Knie! Noch ein Update.

Ich bin seit dem 13.9. (letztes Update) wirklich sehr vorsichtig gewesen und hab immer schön drauf gehört, was das Knie sagt. Immer noch viele Kytta-Umschläge in der Nacht, und viele Cool-Packs wenn der Tag rum war und ich hier ruhig sitzen konnte.

Seit Montag mach ich eigentlich alles ohne Krücken, auch wenn ich sie mit den Hunden im Wald immer noch dabei hatte, hab ich sie aber nicht benutzt. Ich hab sehr viel Angst, dass mir ohne Krücken, der Schmerz wieder ins Knie knallt. Aber langsam muss ich anfangen, diese Angst abzbauen. Darum bin ich ohne Krücken genau so langsam unterwegs wie mit und achte sehr drauf, wie ich beim Gehen die Füße setze, damit sich nichts falsch belastet. Rückmeldungen vom Knie blieben aber seit Montag aus. Mach ich wohl immer noch alles richtig. Cool-Packs und Umschläge mach ich hübsch weiter, das stört ja nicht, tut aber gut.

Heute will ich zum ersten Mal die Dinger zuhause lassen, wenn wir in den Wald gehen. Heute Nachmittag, wenn ich die Mutter im Krankenhaus besuche, werde ich sie auch zuhause stehen lassen.

Es geht also aufwärts und das tut wiederum der Psyche gut. Hat ja auch lange genug gedauert. Hab gestern bei facebook nachgeschaut: In der ersten April-Woche hat Elke mir die Manschette fürs Knie geschenkt. Wann ich genau gefallen bin, hab ich weder hier noch bei fb geschrieben, weil ich wirklich dachte, es sei nichts passiert. Aber das muss die letzte März-Woche gewesen sein. Also sinds jetzt 6 Monate, dass ich damit rummache. Wenn ich es mir gebrochen hätte, wärs nach 6 Wochen heile gewesen. Man sollte sich also lieber was brechen, bevor man sich Bänder, Menisken oder sonst was kaputt macht. Schon krass, das.

Möge der Herr also weiterhin verhüten, dass ich wieder falle!

Sonntag, 13. September 2015

Was macht das Knie? Ein Update.

Es geht immer noch an Krücken. Jaja! Aber langsam spüre ich etwas Besserung. Mein "Konzept" greift. Morgens gehen wir ja ca. 1 bis 2 Stunden in den Wald. Langsam, denn Balou und BamBam sind die totalen Schnüffelhunde. Dabei gibts dann das Programm "Quatsch für Leckerchen". Und weil wir das immer in den selben, ruhigen Waldabschnitten machen, fangen die Hunde dort schon an zu fragen: "Was soll ich machen? Los, sag schon!" Sie fangen an, freiwillig Bäume zu zeigen und auf was draufzuspringen. Sie sind schon witzig, die zwei.

Am Nachmittag ist dann Schonung und Ruhe angesagt. Mit Hochlegen, Kühlung, Salben, Gymnastik. Die Tage, an denen ich nachmittags auch noch rumrennen muss, weil was zu erledigen ist, versuche ich, auf 2 zu beschränken. So kriegt das Knie also viel Ruhe und immer noch Entlastung durch die Krücken.

Und was bringt das?

Mittwoch, 26. August 2015

Für Geduld hab ich eigentlich keine Zeit ...

... aber ich werde sie mir nehmen müssen.

Als ich am Freitag beim Doc war, zur Kontrolle, hat er gemerkt, dass ich die Nerven blank und die Psyche im Keller hab und hat sich Zeit genommen, mir zu erklären, was wo noch nicht in Ordnung ist. Ich hatte die MRT-Bilder mitgenommen und ihn gebeten, mir zu zeigen, wo das Ödem sitzt.

DA sitzt es:




Das ist Innenseite linkes Knie, und das helle im oberen Gelenk ist Gewebeflüssigkeit. Im Unteren ist auch ein bisschen. Und genau da sitzt auch der Druckschmerz, wenn ich ohne Krücken gehe. Abschüssige Strecken gehen ohne Krücken noch gar nicht. Dabei muss das gar nicht arg steil sein, wenig ist schon zu viel.  Eben und bergauf geht zwar ohne, sollte ich aber zum jetzigen Zeitpunkt noch hübsch lassen. Und da hab ich dann auch einen Indikator für Besserung: Wenn es abschüssig nicht mehr weh tut. Wie lange das dauert kann mir natürlich niemand sagen. Die Chancen, dass danach meine Hände im Eimer sind wegen der Krücken, stehen gut. Hab mir jetzt mal fett gepolsterte Fahrradhandschuhe gekauft. Ich zieh mich jetzt mal dran hoch, dass es bis Ende September zumindest besser geworden sein sollte, das sind noch gute 5 Wochen.

So siehts aus.

Gestern hab ich mir die Fäden selbst gezogen, das spart mir wieder Rennerei.

Ich mach Gymnastik zum Muskelaufbau in den Beinen. Die Schmerzen, die ich davon bekommen habe, waren nur Muskelkater, keine Thrombose. Man kann sich halt auch verrückt machen. Trotzdem soll ich weiter Spritzen reindrücken. Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste!

Montag, 17. August 2015

Kniefrust und Verwirrung ohne Ende

Am Donnerstag war Kontrolle in der Klinik. Dabei wurde "mal eben" klargestellt, dass man - entgegen aller Andeutungen vor der OP - das Knochenmarksödem nicht wegmachen könnte. Das ist immer noch da. Das war aber die eigentliche Ursache für die Druckschmerzen, wenn ich ohne Krücken gehe. Das geht nur weg, wenn ich weiterhin das Knie entlaste, indem ich an Krücken laufe. (Im Internet gelesen: Man kann das punktieren, sollte man aber besser lassen, weil man dann im Knochengewebe Hohlraum hat und die Gefahr von Brüchen entsteht. Besser spornt man den Knochen an, fehlende Knochenmasse neu zu bilden.)

Ich hab eine Orthese verschrieben bekommen, und zwar diese.
Zusätzlich empfiehlt die Klinik Injektionen mit Hyaloron und Physiotherapie.

Außerdem - ich hatte ja eine Verodnung für Taxifahrten nach Köln und zurück - musste ich diese Fahrt selbst bezahlen und zusehen, ob die Krankenkasse diese Verordnung genehmigt und mir das Geld erstattet. Wenn nicht: Tschö Kohle!

Wieder zuhause hab ich erst mal geheult, bin ins Bett gegangen, hab mir die Decke über die Ohren gezogen und geschlafen. Wer schläft, verzweifelt nicht.

Das war der Donnerstag.

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Heute war Kontrolle beim hiesigen Orthopäden. Zur OP selbst gibt es nix zu meckern. Da ist nix mehr dick, es sieht alles gut aus. Aber nun hatte ich natürlich Fragen.

Nimmt mir die Orthese die Druckbelastung aus dem Knie?
Nein, das tut sie nicht, sie stabilisiert das Knie nur seitlich und nach hinten. Entlasten muss ich also tatsächlich immer noch nur über Krücken.

Hyaloron ist überhaupt kein Thema, das zahlt die Kasse nicht und ich hab dafür kein Geld. (Ganz abgesehen davon, ob ich es überhaupt wollte, denn die Wirkung ist ja umstritten. Versuch ich lieber MSM und Glucosamin.)

Allerdings hab ich neue Krücken verordnet bekommen, die ergonomische Handgriffe haben, denn meine Hände kann ich bald schon wegschmeißen. Schließlich lauf ich seit Ostern an den Dingern. Links entsteht ein Karpaltunnelsyndrom, rechts krieg ich Knackfinger. In ein paar Wochen/Monaten hab ich dann vielleicht ein intaktes Knie und dafür kaputte Hände. Tausche ich also Teufel gegen Beelzebub.

Muss ich den Strumpf noch anziehen?
Muss ich weiter Thrombosespritzen nehmen?
Fischige Antwort auf beides: Seine Richtilinien sagen, dass man beides braucht, so lange man an Krücken geht und sich nicht ausreichend bewegt. Trotz meinem Hinweis, dass ich alleine lebe und einen Hund habe und daher ständig und immer auf den Beinen bin und mich bewege um mich selbst und den Hund zu versorgen: Keine eindeutige Aussage zu Strumpf und Spritzen, denn wie definiert man "ausreichend"? Alle seine Antworten dienten ganz offenbar alleine dem Zweck, zu vermeiden, dass ich irgendwann mal sagen könnte: "Aber der Herr Doktor hat gesagt, ich darf das weglassen!" Er hat sich gewunden wie ein Wurm.

(Ich laufe übrigens seit Ostern an Krücken. Aber Strumpf und Spritzen hab ich erst seit der OP vorige Woche. Logisch ist das jetzt nicht, oder?) Habe für mich jetzt entschieden, dass ich die 4 restlichen Spritzen diese Woche noch reinjage und dann damit aufhöre. Dass ich den Strumpf noch ne Weile nachts tragen werde, denn da tut er mir spürbar gut, was ich tagsüber nicht behaupten kann.

Brauch ich Physio?
Krieg ich Physio?
Was macht überhaupt Physio am Problem?
Antwort: Direkt am Problem macht Physio nix. Ich krieg nur gezeigt, wie ich die Muskulatur stärken kann. Danke, den Terminstress muss ich mir dann nicht antun. Wie ich Muskulatur stärken kann, weiß ich, bin ich schon dran, seit ich nach der OP wieder zuhause bin. 

Anschließend im Orthopädiegeschäft: Krücken und Orthese müssen von der Kasse genehmigt werden. Kostenfaktor: 1000€ für die Orthese, 70€ für die Krücken. Zurückgeben kann man das alles nicht, im Falle das es nicht genehmigt wird. Also neue Krücken mitgenommen, wenn die nicht genehmigt werden, bezahl ich die, denn ich liebe meine Hände. Orthese da gelassen, wenn die nicht genehmigt wird, muss es ohne gehen.

Fazit aus all dem:
Ich muss selbst wissen, was gut für mich ist und wieviel Entlastung ich meinem Knie gönnen will, wann ich mit einer, mit beiden oder ohne Krücken gehen will. Einen Rat oder eine klare Aussage seitens der Ärzte werde ich da nicht bekommen.

Freitag ist noch mal Kontrolle. Da muss ich fragen, wie man kontrollieren kann, ob das Ödem wieder weg ist. Lt. Info im Internet geht das mittels MRT. Werde ich in einem halben Jahr wieder ein MRT bekommen können, um das zu prüfen? Wenn ja, mach ich wohl besser mal sofort einen Termin dafür.

Nächste Woche Mittwoch werden die Fäden gezogen. Im Moment tendiere ich dahin, das selbst zu machen.

Mittwoch, 12. August 2015

Kniereparatur

Heute war es endlich so weit, und es wurde allerhöchste Zeit. In den letzten Wochen konnte ich ja fast ohne Krücken laufen. Aber in den letzten paar Tagen war es damit dann auch wieder vorbei. Von alleine tat sich da nichts mehr Richtung Besserung, die Schmerzen wurden wieder mehr, ohne OP wär das nix mehr geworden. Und diese OP war heute.

Montag, 3. August 2015

"Ist das denn eine ambulante OP?"

Zum ersten Mal stellte man mir diese Frage, als ich bei der Hausärztin einen Termin für ein EKG haben wollte, als Vorbereitung für meine Arthroskopie am 12.8. Denn: Labor will die Klinik selbst machen, EKG müsse ich aber mitbringen. Die Antwort lautet: Nein, es ist keine ambulante OP, denn ich bleibe eine Nacht dort. Dann müsse die Klinik auch das EKG machen. "Die haben aber gesagt, ich soll es von Ihnen mitbringen." - "Ja, OK, dann schaun wir mal," und ich hab den Termin gekommen. Für heute.

"Ist das denn eine ambulante OP?" fragte mich dann heute die Sprechstundenhilfe, die das EKG machen wollte.

Donnerstag, 2. Juli 2015

Neue Klinik in Köln kennengelernt

PAN-Klinik in Köln am Neumarkt  und die Orthopädie dort. Der oberste Arzt bei den Fotos wird mein Knie operieren. Am 12. August.

Donnerstag, 25. Juni 2015

Kopfkino: Das Bad

Genussvoll aalt sie sich in Kokosduft. Ihre kalte Haut lässt sie das normaltemperierte Wasser als heiß empfinden. Das tut gut! Langsam wird ihr wieder warm und sie beginnt mit dem gewohnten Zeremoniell der Körperreinigung. Haare waschen, Haut schrubben, bis sie rot ist. Noch ein bisschen liegenbleiben und dann wieder aussteigen aus der Wanne.

Mittwoch, 27. Mai 2015

Was macht das 20-Euro-Experiment?

Der Wille ist immer noch da, grundsätzlich. Aber die Motivation geht öfter frustriert in die Knie. Ich nehm es grad nicht so ernst, wie man es nehmen müsste, wenn es erfolgreich laufen soll. Das Knie braucht Trost und Trost geht derzeit nur übers Essen. Ich reiß mich zwar am Riemen aber halt nicht immer.

Wir greifen das Thema besser erst wieder auf, wenn das Thema "Knie" abgeschlossen ist.

Dienstag, 19. Mai 2015

Das Knie war beim Orthopäden

Weil ja ganz viele wissen wollen, was der Doc nu heute gesagt hat, und wie es weitergeht, schreib ich das jetzt mal hier auf, dann kann ich das verlinken. Denn ich habs heute hier im Ort schon so oft erzählt .... *stöhn* Aber es war auch immer gut, dass wir drüber gesprochen haben, denn ich hab Tipps bekommen, wo ich evtl. schneller ein MRT kriege als hier in Bergisch Gladbach. Schaun wir mal.

Was hatter den nun gesagt, der Herr Schosch, bei dem ich heute zum ersten Mal  vorstellig geworden bin? Ich hab ihm die ganze Story erzählt, dass das MKH an Himmelfahrt geröngt hat, ohne was am Knochen zu finden, ansonsten aber nix gemacht hat.

Er hat dann die ganzen Tests mit dem Knie für die Bänder, Kreuzbänder etc noch mal gemacht mit dem Ergebnis, die sind alle negatig. Da ist nichts an den Bändern. Seitenbänder, Kreuzbänder, alles stabil genuch.

Dann hat er Ultraschall gemacht und die Bänder kontrolliert. Auch nichts zu sehen, was schlimme Schmerzen machen könnte. Der Meniskus sieht nicht gut aus, aber auch nicht sooo schlimm, dass man da was unternehmen müsste. (Die sind ja nun auch schon alt, da sind die natürlich nicht mehr frisch.)

Seine Vermutung:
Es gäbe Knochenschäden, die könnte man auf dem Röntgenbild nicht unbedingt sehen, die aber Schmerzen bereiten können. Er vermutet, dass da solche feinen Struktureinbrüche oder Risse sind. Die sähe man aber im MRT. Das könnte auch der Grund dafür sein, dass ich die Schmerzen nur schwer lokalisieren könnte. Weil bei Bewegung immer irgendwo eine Sehne am Knochen zieht und der Knochen das halt nicht gut fände und Schmerz meldet. Es gäbe Präparate, die den Knochen anregen Substanz aufzubauen. Aber die würde er mir nicht verschreiben, ohne zu wissen, ob seine Vermutung richtig ist.

Auch den Meniskus sollte man besser noch mal im MRT anschauen.

Ich hab ne Überweisung bekommen fürs MRT und soll mich ans Telefon hängen und gucken, wo ich am schnellsten eins kriege. Und nein, er könne das nicht machen, so schlimm wärs ja dann auch wieder nicht, bei mir. Wenn jemand einen Bandscheibenvorfall hätte, wär das angebracht, aber in meinem Fall eher nicht. (Das hat er nicht wörtlich so gesagt, aber sinngemäß.)

Meine Frage ob ich bei dem ganzen Ibuprofen das ich jetzt nehme nicht Schmerzfreiheit gegen eine kaputte Leber eintasche, wenn ich da jetzt noch so lange aufs MRT warten muss. Nein, so schnell ging das auch nicht, dass die Leber Schaden nähme. Und nein, ich brauch keinen Magenschoner, wenn mein Magen in Ordnung ist. Nur 3% der Patienten benötigten einen Magenschoner. Die anderen würden das Risiko der Nebenwirkungen eingehen, ihn aber nicht wirklich brauchen. Ich soll voher was essen und gut isses.

Bis zum MRT soll ich weitermachen, wie bisher: Entlasten (Krücken) und ruhigstellen (Wickeln und Manschette). Nein, ich soll nicht mit der Ibu-Menge experimentieren, ich solls weiter so nehmen, wie bisher.

Das heißt eigentlich:
  • Wenn am Knochen was ist, heilt das von alleine durch Entlasten und Ruhigstellen.
  • Wenn doch was an den Bändern wäre, würde das auch von alleine heilen durch Entlasten und Ruhigstellen.
  • Was nicht von alleine besser wird, sind die Menisken. Und die anzugucken im MRT dürfte sich wohl lohnen. Also mach ich da einen Termin.
  • Ich muss Geduld haben.
Was ich gut fand bei ihm: Er nimmt sich Zeit, hört geduldig zu, beantwortet jede Frage, nimmt einen ernst. Das hat bisher noch kein Orthopäde mit mir gemacht.

Update 24.6.15
Am 22. war das MRT ohne Befundbesprechung.
Am 23. war ich mit Waltraud Getränke kaufen für die Fastenkur. Ohne Krücken im Lidl rumgelaufen und schwer das Zeug geschleppt. Keine Beschwerden. Nachmittags und abends die kleinen Hunderunden ohne Krücken - keine Beschwerden.
Am 24. ohne Krücken im Bus zu Marktkauf, einkaufen für Hund, keine Beschwerden.
Beschwerden nur, wenn das Knie zu lange sehr gerade ist oder nach hinten durchgedruckt wird. Dann schmerzt es unter der Kniescheibe auf der Innenseite. Hohe Treppenstufen gehen auch noch nicht, aber flache sind in Ordnung.

Dienstag, 5. Mai 2015

2015 ist nicht mein Jahr

Schon in 2014 ging es los, dass BamBam Darmprobleme bekam. Das hat sich bis in den April reingezogen. Jetzt scheint es überstanden zu sein.

Febraur oder März wurde ich dann Opfer der Grippewelle und war mehrere Wochen nicht wirklich zu gebrauchen. Hatte zwar kein Fieber, aber ich war schlapp und lustlos ohne Ende.

Vor Ostern bin ich auf Matsche ausgerutscht und hab mir das Knie verdreht. Das war anfangs gar nicht sooo schlimm, hat sich aber schleichend so weit verschlimmert, dass ich jetzt mindestens 1 Krücke brauche, je nach dem was ich mache nehm ich auch 2. Termin beim Doc frühestens 19.5. Dazu dann immer das Problem: Der Hund muss doch raus. Der muss auch mal länger raus als einmal um den Block. Das macht dann jetzt der Balou mit seinem Frauchen, die nehmen ihn morgens erst mal mit. Gott sei Dank hab ich Freunde!

Damit nicht genug: Vor ca. 14 Tagen begannen die Zahnschmerzen an einem Backenzahn oben rechts. Der Einzige, der da noch steht und Brücken hält. Am 24.4 wurde der Nerv gekillt und es war ruhig. Am 2.5. ging da drinnen die Hölle los. Heute Kontrolle, am Freitag 8.5. muss der Bursche gezogen werden, weil zwischen den Wurzeln keine Knochensubstanz mehr ist. Das geht nicht zu reparieren. Ich hab Angst vorm Zahnziehen und Angst vor dem, was dann an Zahnersatz fällig wird und den damit verbundenen Kosten. Taxi gerufen für den Heimweg, weil der zu lang ist für "Knie" und ein bisschen geheult, bis das Auto kam.

Komm ich heute nach dem Zahnarzt nach Hause und guck in den Briefkasten, hab ich da eine Beleidigung drin "Du Scheiß Deutscher". Hausmeister informiert. Auf seinen Rat hin die Polizei angerufen. Die waren eben da und haben das aufgenommen.  Ob noch andere im Haus so was bekommen hätten. Weiß ich nicht, muss ich noch rumfragen. Ich soll mich sofort melden, wenn noch mal was passiert. Und alle die evtl. auch was haben, sollen sich auch bei der Wache melden.

Wenn das jetzt alles erledigt ist, kommt die Sommerhzitze wieder und lauert mir auf. Und dann ist schon wieder Herbst und ich hab so gut wie nix vom Jahr gehabt.

Die Nerven liegen grad ein bisschen blank und ich muss mal jammern. Es reicht auch zum Jammern. *find*