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Mittwoch, 19. Juni 2019

Facebook-Fundstück: Der Mensch!

Der Mensch hat zwei Beine und zwei Überzeugungen: eine, wenns ihm gut geht, und eine, wenns ihm schlecht geht. Die letztere heißt Religion.

Der Mensch ist ein Wirbeltier und hat eine unsterbliche Seele, sowie auch ein Vaterland, damit er nicht zu übermütig wird.


Der Mensch wird auf natürlichem Wege hergestellt, doch empfindet er dies als unnatürlich und spricht nicht gern davon. Er wird gemacht, hingegen nicht gefragt, ob er auch gemacht werden wolle.

Samstag, 7. Mai 2016

Man muss sich wirklich zwingen ...

 ... sich nicht einzuloggen, wenn man fb-Fasten möchte, vor allem morgens beim ersten Kaffee. Mit zunehmendem Alter wird mir immer öfter übel, wenn ich was machen muss, das mir widerstrebt oder wenn ich mich in Gesellschaft begeben muss, in der ich mich nicht wohl fühle oder Ähnliches. Davon standen dienstags ein paar Sachen an. Darum weiß ich nicht sicher, ob die Übelkeit daher rührte oder Facebook-Entzug war. Aber als diese Termine vorbei waren, war auch die Übelkeit weg.

Tatsache ist, dass ich die meisten meiner Facebookfreunde wirklich sehr gerne habe und nicht zu wissen, was bei denen so los war, hat mir gefehlt.

Eine andere Tatsache ist auch, dass ich fast jeden Morgen beim ersten Kaffee auch schon über den einen oder anderen Beitrag lachen muss. Dieser erste Lacher am Tag hat mir auch gefehlt.

Noch eine Tatsache ist, dass facebook einem viel Zeit stiehlt. Und Zeit hatte ich plötzlich jede Menge. In den ersten 3 Tagen ist mir krass aufgefallen, dass ich mir überlegen musste, wie ich diese Zeit denn fülle. Aber das war kein wirkliches Problem, da ist mir genug eingefallen. BamBam hat sich gefreut.

Als Fazit hat es mir mal gut getan. Süchtig bin ich sicher nicht, denn es war nicht wirklich schwer, mich alternativ zu beschäftigen. Am Rechner und im Internet war ich immer noch genug. Ich hab ja Blogs. Und BamBam muss ja Fotos für sein Tagebuch haben. Und schreiben, reportern, Internet und fotografieren sind letztendlich mein Hobby. Darum gehts jetzt wieder völlig unbeherrscht damit weiter. *kicher*


Freitag, 14. August 2015

Ich habe nur eine Friseurin gefragt ...

... ob sie eine ausrangierte Effilierschere hat, die für Hundefell noch gut genug ist. Ja, kein Problem. Und nein, sie würde keine kaufen, sie hätte eine, die sie nicht mehr benutzt. Heute kam die Schere und jetzt bin ich platt und sprachlos. Die Schere kam in einem Riesenkarton.

der Karton
Das Kissen ist ein "Lesekissen". Also was zum Abstützen müder Köpfe, schön fest gestopft. Gudrun, ich mag fest gestopft! Sehr schön. Und alles Handarbeit. Lass dich dankbar knuddeln.


Statt einer sind da nun 3 richtig gute Friseurscheren.
Und da ich inzwischen auch die eigenen Haare amateurhaft verschneide, werde ich die nicht nur für Hundefelle benutzen. Sie legen sich schon ganz anders um die Finger als mein kleines Futzischerchen. *karinaumärmelt* Danke!

Die Sockenwolle ist auch eine ganz Tolle, weil sie etwas dicker ist. 6-fädig. Die ist im Winter ganz toll in den eigenen Gummistiefel und wird nicht zum Verschenken verstrickt. Danke Hedi! *schmatzaufdiebacke*


Ganz viele Leckerchen für das BamBam
und ein bisschen für Frauchen.

Ganz viele Karten mit lieben Grüßen.

Aber der Hammer ist DAS!

Ohne Worte! Sprachlos! Ihr seid verrückt!
(Klick macht groß.)

Da ich eine Bahncard habe, wird sich das bestimmt zu einem akzeptablen Preis machen lassen, auch wenn das BamBam in Fernzügen einen vollen Kinderpreis bezahlen muss. Ich freu mich grad wie Bolle. Und das wo ich grad wegen meinem Knie doch so ein bisschen durchhänge, aber das ist ein anderes Thema, das kommt später genauer. Heute ist Freude und Dankbarkeit für so wunderbare  Facebookfreundschaften.



Freitag, 12. Juni 2015

Braucht man soziale Netzwerke?

Die ganz klare Antwort lautet: Nein!

Man kann auch heute noch ohne facebook, twitter und Co leben. Ich denke jedoch, das ist wie mit Haustieren: Man kann ohne sie leben, aber es lohnt sich nicht. Soll Heinz Rühmann gesagt haben. Obs stimmt, weiß wohl niemand so genau. Wer jedoch ein Haustier hat, wird diese Aussage sofort aus ganzem Herzen bestätigen! Ein Haustier bereichert das Leben! Es kommt allerdings ein bisschen auch darauf an, wie man mit dem Haustier umgeht. Falsche Behandlung lassen Haustiere krank, teuer, ja sogar gefährlich werden. Dann können sie ernsthafte Probleme machen und mit Bereicherung ist dann nix mehr.

Ob ich damit jetzt wirklich sagen will, soziale Netzwerke bereichern das Leben? Auf jeden Fall! Aber auch hier kommt es darauf an, wie man damit umgeht. Falscher Umgang kann dazu führen, dass man bis ins reale, tägliche Leben hinein mit Gewalt und Belästigungen zu tun bekommt. Das kann so weit führen, dass man seelischen und körperlichen Schaden nimmt. Man findet solche Geschichten immer wieder in den Medien und die Angst, sich solchen Netzwerken anzuschließen ist zum Teil berechtigt. Vorsicht ist auf jeden Fall angesagt.

Aber soziale Netzwerke kann man individuell anpassen und die Gefahren inzwischen sehr gut aussperren. Wer das macht und sich dann traut kann durchaus eine Bereicherung seines Lebens erfahren.

Man kann es mit einer Wohnung in einem Stadtviertel vergleichen. Ich kann meine Wohnung so dicht machen, dass nur die besten Freunde jederzeit reinkommen dürfen. Das sind dann die, die sich auch erkundigen, wo man bleibt oder ob alles in Ordnung ist, wenn man sich längere Zeit nicht gemeldet hat. Andere Menschen wieder dürfen klingeln und man fertigt sie an der Wohnungstür ab. Freundlich aber distanziert. Wieder andere kommen erst gar nicht ins Haus. Manchmal muss man auch jemandem Hausverbot erteilen, weil man sich in ihm geirrt hat. Und dann ist da der Rest des Stadtviertels, der nie erfahren wird, was in meinem Haus oder meiner Wohnung passiert.

Wenn man aufpasst, mit wem man sich verbrüdert und dabei auf Qualität statt Quantität achtet, dann kann man wunderbare Erfahrungen machen. Das geht vom gemeinsamen Lachen über Trost in schweren Momenten bis hin zu aktiver Hilfe.

Da musste kürzlich eine Frau alleine mit einem Offenstall für Pferde umziehen. Nicht weit, aber alleine nicht zu schaffen. Sie bat um Hilfe und am nächsten Tag waren ausreichend Helfer vor Ort und man konnte lesen, dass es allen Spaß gemacht hat.

Eine andere Frau musste ihr Grundstück hundeausbruchsicher machen. Auch das war kein Problem. Da waren genügend aktive Helfer die einen Zaun aufstellten, unter dem auch kein Hund hindurchbuddeln kann. Auch in diesem Fall waren alle begeistert, hatten Spaß und neue Freundschaften entstanden.

Im letzten Jahr fanden in meinem eigenen Freundskreis 4 Geldsammlungen statt, mit denen Menschen aus einer plötzlichen Not geholfen werden konnte. Ich selbst war auch eines der Opfer, als meine Digitalkamera plötzlich den Geist aufgab. Digi, Notebook und Hund - das darf bei mir nicht kaputt gehen. Diese Dinge sind meine einzigen Hobbies und gehören zu meinem sozialen Umfeld, wenn sie kaputt gehen, bekommt mein Sozialgefüge riesige Löcher oder mein Etat ist dermaßen überfordert dass ich Existenzängste bekomme. Meine wichtigen, engsten Freunde wissen das. Da kann man sich vorstellen, wie wichtig diese Hilfe für mich war und wie groß die Überraschung und die Erleichterung, als da plötzlich eine neue Kamera in mein Leben trat.

Diese Woche durfte ich selbst eine erfolgreiche Hilfsaktion auf die Beine stellen. Eine Facebookfreundin sah sich plötzlich mit einem schwerkranken Hund konfrontiert und muss finanziell Untersuchungen und Behandlungen stemmen, die sie überfordern. Innerhalb von 2 Tagen konnten 38 Spender organisiert werden, die einen 4-stelligen Betrag zusammenlegten. Das alles geschah so geheim, dass sie das nicht mitbekam. Das Schönste an der Sache war, dass alle Spender während der Sammelzeit unglaublich viel Spaß miteinander hatten. Alle freuten sich einer solchen Gemeinschaft anzugehören und haben diese Erfahrung genossen. Heute abend haben wir auszahlen können. Ein tolles Gefühl.

Diese ganzen Beispiele stammen nun aus privaten Netzwerkverbindungen. Was auf dieser Basis beruflich und geschäftlich machbar ist, weiß ich noch nicht. Aber ich wurde eingeladen, mich den "Bergischen Unternehmern" anzuschließen. Das habe ich getan. Es wäre schön, ähnliche Geschichten zu erleben, bei denen am Ende der Einzelne durch das Netzwerk erfolgreicher ist als ohne die Gemeinschaft.

Wenn ich jetzt noch einmal frage "Braucht man soziale Netzwerke?", dann sollte man sich gut überlegen, was man darauf antworten will. Meine Antwort lautet: "Ja"!



Freitag, 30. Januar 2015

"Tschö, ich melde mich jetzt ab!"

Bei facebook!
Die ändern  zum 31.1.15wieder ihre AGB.
Es wird noch gefährlicher für meine Privatsphäre.
Die beuten meine Daten aus.
Ich will aber nicht, dass jemand in meiner Privatshäre rumschnüffelt.

STOPP!
Zum Ausbeuten gehören Zwei: Einer der ausbeutet und einer der sich ausbeuten lässt.
Werbung braucht auch Zwei: Einen der anbietet und einen der kauft.


Wer schnüffelt da eigentlich? Ist das facebook?
Kaum! Denen dürfte eher egal sein, was wir tippen und veröffentlichen oder anklicken.
Aber sie schaffen die Voraussetzungen zum Schnüffeln. Ich denke, fb wird von den Schnüfflern dafür bezahlt, dass sie die Plattform ausschnüffelbar machen.

Wer Apps erlaubt, hat verloren! Diese Apps bedienen sich an den Informationen die wir über uns preisgeben, an unseren Freundelisten, schauen unsere Fotos an und unsere Beiträge und nutzen was sie für nützlich halten. Wie sie das nutzen und wem sie Gefundenes weitererzählen, weiß niemand. Das sind alle, die an Werbung Geld verdienen, aber auch die NSA oder sonstwer.

Man kann Apps deaktivieren!
Man kann persönliche Info einschränken oder gar keine eintragen. 
Man kann Warnungen erhalten, wenn irgendwer versucht, sich einzuloggen.
Man kann die Sichtbarkeit aller eingegebenen Daten einschränken.
Man sollte Markierunen auf Fotos verbieten.

Wer sein Profil sichern will, sollte diese Webseite abonnieren und dort vor allem diesen Eintrag lesen und die Anweisungen befolgen.

Betrifft Fotos:
Urheberrechte bleiben- wenn ich das richtig verstanden habe - immer noch bei mir. Eigentlich darf fb keine Fotos verkaufen, nur überall zeigen! Und eigentlich dürfen Schnüffler meine Fotos auch nicht verwenden. Wenn ich meine Fotos mit Wasserzeichen versehe und die Auflösung so schlecht mache, dass sie zum Ausdrucken nicht mehr taugen, hat kaum noch jemand Spaß daran.

Was kann man sonst noch tun?
facebook und Internetbrowser ermöglichen das Ausschnüffeln des Surfverhaltens. Dabei behilflich sind Cookies. Ohne Cookies macht Surfen aber keinen Spaß. Nun kann man aber auch jedem Browser sagen, wie lange er diese Cookies behalten soll. Der Firefox bietet die Möglichkeit, jederzeit den Browserverlauf zu löschen. Wennn ich also irgendwo was nachgeschaut habe und damit fertig bin, kann ich "das Angucken" sofort danach wieder löschen. Man muss es halt nur tun.

Separater Browser für facebook
Eine weitere Möchlichkeit, zu verhindern, dass facebook mein Browserverhalten überhaupt mitbekommt. Ich werde das zukünftig mit Opera machen, denn auf meinen Firefox für normales Browsen möchte ich nicht verzichten.

facebook niemals mit dem Smartphone benutzen.
Ich halte diese Kombination für das Schlimmste, das man sich antun kann, wenn man seine Privatsphäre nicht gefährden will.

Facebook ist nicht die einzige Gefahr!

Ich glaube, viele denken immer noch, wenn sie facebook nicht nutzen oder ihren Account dort löschen, sind sie auf der sicheren Seite. Weit gefehlt! Ein möglicherweise immer noch unterschätzter Datenkrake ist Google. Der Firefox bietet eine Einstellung, mit der man Websites mitteilen kann "Aktivitäten nicht zu verfolgen". Ob das wirklich funktioniert, weiß ich nicht. Außerdem kann man einstellen, dass der Firefox alle Cookies und den Verlauf spätestens dann löscht, wenn Firefox geschlossen wird. Danach muss man sich zwar immer wieder überall neu einloggen, aber das sollte das kleinere Übel darstellen.  Mozilla bietet seit kurzem im Firefox eine Suchmaschine an, die nicht petzt: Duck-Duck-Go. Ich versuche gerade damit warm zu werden aber das ist noch nicht ausgereift genug um wirklich eine Alternative zu sein. Abwarten! Das wird sicher noch besser.

Smartphones sind sehr gesprächig. Sobald man dort Apps/GPS benutzt hat man verloren. Ich besitze keins und weiß nicht, wie weit man in den Einstellungen das Ausschnüffeln einschränken kann.

Petitionen sind eine tolle Sache. Aber ist jemandem bewusst, wie Schnüffler anhand von Petitionen meine "Denke" erschnüffeln können?  Jedesmal wenn ich eine Petition gegen irgendein Vorhaben zeichne, teile ich mit, dass ich dagegen bin und wo ich wohne! Aber bei TTIP und Co muss man die Meinung halt sagen oder kneifen.

Nein, ich melde mich nicht ab bei facebook.
Ich habe inzwischen 3 fanpages (Seiten) die öffentlich sind und mir Spaß machen. Mit einem Werbblocker sind alle meine Internetseiten ohne Werbung. Ich bin also gar nicht erst verführbar, eine Werbung anzuklicken. Überhaupt bestimme letzendlich ich durch mein "Klickverhalten" und meine Beiträge, was ich wem zeige. Was BamBam und Kuddel erleben kann jeder wissen. Was ich als Frau Wirrkopf dort schreibe, sehen nur meine Freunde aber wer die sind, sieht auch schon keiner mehr. Was ich dort mit Klarnamen veröffentlichen will, muss ich mir allerdings gut überlegen. Aber das schaff ich so grad noch.

Mit ein bisschen Selbstkontrolle kann fb sehr viel Spaß machen. Man kann gute Freundschaften schließen, viele nette Menschen auch real kennenlernen, hat jeden Tag etwas zu lachen, kann ernste Themen sachlich diskutieren und seine eigenen Standpunkte dazu finden. Ich möchte auf dieses soziale Medium nicht verzichten. Angst machen mir ganz andere Sachen!




Mittwoch, 17. Dezember 2014

Zeit, Danke zu sagen

Das Jahr neigt sich dem Ende. Nächste Woche ist schon Weihnachten und in der Regel folgt 7 Tage später der Jahreswechsel. Normalerweise bin ich eher nicht der "Rückblickschreiber" aber dieses Jahr hatte so viele tolle Ereignisse und so viele nette Menschen für mich, dass ich sehr dankbar bin, für alles Schöne und Gute.

Im Januar hatte die Paketfrau - wir haben eine Frau dafür -  oft bei mir zu klingeln, als ich Geburtstag hatte. Im März feierten Naja und BamBam Geburtstag. Anlass, sich mit fröhlichen Hundeleuten zu treffen und Spaß zu haben. Wenn die Bahn funktionierte, fuhren wir auch zu Beate Karbe zum Mantrailen, wo wir immer gerne hinfahren, weil BamBam dabei ziemlich begeistert ist, sofern man bei ihm überhaupt mal von Begeisterung sprechen kann.

Der Sommer kam und im Juni waren wir in Nussdorf bei Fatosch, Lenny und Linda. Nebenbei lernten wir Nina, Sabine und Rocco kennen. Es war brüllend heiß, was die Aktivitäten völlig erlahmen ließ. Aber schön war es trotzdem.

Blick auf Nussdorf

Sabine und Rocco

Fatosch und Nina
Den Sommer hab ich vergessen. Das mach ich jedes Jahr. Jeder Sommer ohne Schnee macht mich fertig. Unser Rheinlandklima ist nix für mich und den Hund. Aber er ging zum Glück irgendwann zu Ende.

Nach den Sommerferien wurde es spannend, denn ich startete das Crowdfunding für mein Kuddelbuch. 100 Vorbestellungen hätten gereicht, es wurden 114. Damit steht fest, dass das Kuddelbuch im Frühling 2015 gedruckt wird. Das war eine spannende Geschichte. Nicht einfach, aber dank der Hilfe meiner zahllosen Freunde in Bergisch Gladbach und bei facebook hat es am Ende geklappt.

Detlev Karbe machte Fotos von uns.
Und dann war da noch die Sache mit dem Geben und Nehmen. Zuerst durfte ich nehmen. Meine Kamera ging kaputt und meine Facebook-Freunde "gaben" mir eine Neue.


So etwas hab ich zuletzt erlebt, als ich BamBam angeschafft habe. Damals haben mir Freunde die Ablösesumme für den Tierschutz "gegeben". Die Sache mit der Kamera hat mich völlig umgehauen. Ich mochte meine facebook-Freunde immer. Aber so viel tatkräftige Unterstützung hat mich dann doch überrascht.

Im letzten Jahr gab es eine Sockenverlosung für fb-Freunde. Diesmal sollten es Päckchen sein mit Probierpröbchen von verschiedenen Leckerchen, die ich so im Laufe des Jahres selbst gemacht habe. Ursprünglich wollte ich die Empfänger auslosen, aber nach der Kameraaktion wusste ich sofort, wem ich was senden wollte und begann zu "geben".  Cebulon, "der Doggen" der Heldhunde musste plötzlich notoperiert werden und ich konnte helfen, seinem Frauchen "Milzgeld" zu geben. Auch eine ganz tolle Aktion. Aber es wird nicht nur finanzielle Hilfe geleistet. Präsenz und Mutmachen in schwierigen Situationen ist genau so wichtig und wurde immer wieder "gegeben" wo es grad nötig war.

Allen Menschen, die mir diese Erlebnisse ermöglicht haben, möchte ich aus tiefstem Herzen danken, dass sie da sind. Viele von euch hoffe ich im nächsten Jahr wieder live zu erleben oder auch zum ersten Mal. Mit allen wird das nicht klappen. Wir werden sehen, was geht und was nicht. Ihr seid ein wichtiger Bestandteil meines Lebens. Das Schlimmste, das ich mir derzeit vorstellen kann wäre für mich, wenn fb oder das Internet pleite gehen und schließen müssten. Mein Gott, was würden wir bloß tun?

Und das BamBam? Der schönste Hund der Welt? Mein irrer Wolfshund?


Mein Bamchen ist gelassener geworden. Die Schleppleine hängt immer noch an ihm dran und wird auch noch ein weiteres Jahr dort hängen. Aber er überlegt sich immer öfter und immer länger, ob es sich lohnt, mich für einen fremden Hund am Horizont zu verlassen. Das ist aber erziehungstechnisch auch unser einziges Problem und mit der Schleppleine nicht mehr der Rede wert. Bis auf ein paar Darmparasiten ist mein Bärchen gesund geblieben. Er bereichert nach wie vor mein Leben, hält mich fit und bringt mich zum Lachen. Für ihn habe ich nur den einen Wunsch, dass er gesund bleibt und alt wird. Er spielt die Hauptrolle in meinem Leben und ich bin dankbar, dass ich dieses Tier eine Weile haben darf.

Mit meinen Freunden und meinem Hund brauche ich mich vor dem nächsten Jahr nicht zu fürchten.
Lasst uns die Feiertage genießen und uns auf das besinnen, was wirklich wichtig ist: Die Menschen und die Tiere, die uns im Leben begleiten und uns gut tun. Das soziale Miteinander wird immer schwieriger. Lasst uns bei all den Streitereien nicht mitmachen. Wie das Frauchen von Max-Heinrich neulich sagte: "Einfach umdrehen und weg gehen!"

In diesem Sinne !




Sonntag, 5. Oktober 2014

Böses, böses Internet!

Angefangen hat es damit, dass bei facebook die Likes auf BamBams Fanpage explodierten. Innerhalb eines einzigen Tages ca. 250 Likes mehr und dann stündlich immer mehr und immer mehr. Gemeinsam mit fb-Freunden fanden wir heraus, dass es wohl Adware gibt, die sich in den Firefox reinschleicht und mit geöffneten Seiten irgendwelchen Unfug treibt, der letztendlich Fakeprofile wild drauf los liken lässt. Ich hab das nicht verstanden, aber ich hatte mir da wohl "was eingefangen".

Hab ich alle meine installieren Programme angeschaut und immer gegoogelt, wofür die sind. Ist das gut, oder kann das weg? Das hab ich gestern gemacht und alles was ich nicht unbedingt brauchte, deinstalliert. Heute fand ich dann trotzdem wieder einen Neuling: Lollipop! Absolut nix Süßes! Hab auch die Anleitung gefunden, wie man das wieder los wird. Einfache Deinstalltion tät nicht reichen, las ich bei Chip.de. Man müsse "Malwarebyte" installieren und suchen lassen. Und dann ist mir der Kiefer runtergefallen: 27 Progrämmchen, die auf meinem Notebook nix zu suchen haben. Auch im Firefox versteckt. Alles runtergeschmissen. Auf Empfehlung von Chip.de wegen dem Lollipop auch noch ADWcleaner suchen lassen. Der hat dann noch mal 3 gefunden.

Fazit: Ich muss wohl öfter solche Suchaktionen starten, denn mein Virenscanner - das Ding von Microsoft - findet diesen Mist nicht.

Aber was mich doch erschreckt ist folgendes:
Ich habe ein Admin-Login für mein Notebook, das ein Passwort braucht. Und nur als Admin darf ich Programme installieren.
Normalerweise benutze ich nur eine "User-Anmeldung", die keine Berechtigung hat, Installationen zu machen. Normalerweise, wird dann bei jedem Versuch, was zu installieren, nach dem Passwort gefragt. Aber die Malware umgeht diese Passwortsicherung. Das ist arg! *find*

Da bin ich schon so vorsichtig und bemühe mich, keinen Dreck anzuklicken und trotzdem war die Kiste nu so verseucht. Man sollte vielleicht bei facebook keine Tests, keine "heftig"-Seiten und anderen ähnlichen Mist anklicken. Ich hoffe, ich hab alles wieder sauber.

Böses, böses Internet! Aber ohne will ich auch nicht mehr. *zwinker*