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Samstag, 7. Dezember 2024

Nur noch 7 mal schlafen ...

Foto von pixabay


 ... dann ist es so weit. Dann werde ich abgeholt. Nein, noch nicht sofort nach Holland, vorher machen wir noch eine Woche in Duisburg und treffen die Nachtweys. Das ist auch mal wieder fällig. Aber danach gehts dann ab nach Breskens.

Sonntag, 17. April 2022

Sie wird zerbrechen ...

 

Bild von Ulrike Mai auf Pixabay

  ... unsere Freundschaft, die nun schon weit über 30 Jahre andauerte und seit 2 Jahren Stück für Stück zerbröselt.

Freitag, 25. Januar 2019

Was für ein Tag!

Letzter Urlaubstag, Heimreise aus Holland, Ankunft bei uns zuhause, Auto ausladen, alles in den Aufzug inclusive BamBam - bis hier her ging alles zügig. Keine Staus, gute Straßenverhältnisse, alles prima.

Aufzug fährt in die 3. Etage, ich schnapp ein paar Taschen und das BamBam, geh aus dem Aufzug - da knallt die Tür zu und nichts tut sich mehr. Kirsten war noch drin und kommt nicht raus. Türöffner geht nicht, Aufzug kann auch von anderen Etagen nicht angefordert werden. Das Ding ist tot! Mica zum Glück unten im Auto.

Was tut man dann? Man drückt den Notrufknopf, sagt was passiert ist, lässt sich versprechen, dass man Bescheid bekommt, wenn abzusehen ist, wann Hilfe kommt.

Ich geh zurück in die Wohnung, denn ich kann ja nichts tun. Schellt es bei mir, Hund explodiert bei offener Wohnungstür, Lärm ohne Ende. DPD bringt meinen Ersatztopf für den Slow-Cooker. Lieferung aus England, passt. Empfänger zuhause, DPD-Mann freut sich über Trinkgeld. Nachbarin guckt aus der Tür, was denn alles los sei. "Ich komm gleich mal rein, hab jetzt grad Stress," sag ich.

Dieser Bescheid der Notrufzentrale kam: Der Hausmeister sei schon im Haus.

Hausmeister? Wir haben keinen Hausmeister. Ich geh auf den Balkon gucken, ob unten ein Auto der Fa. Sahle steht - nix! Aber zwei Leiterwagen der Feuerwehr stehen auf dem Hof. "Ach du Sch***! Brennts jetzt auch noch im Haus?", denk ich. Man soll ja bei Feuer keinen Aufzug benutzen und nun hängt Kirsten da drin fest.

Geh ich wieder zum Aufzug und da stehen 4 Feuerwehrmänner und holen meine Kirsten aus dem Aufzug. Warum die Feuerwehr? Die Notrufzentrale sei in Frankfurt. Die würden dann die Feuerwehr informieren, weils sonst zu lange dauert. Was für ein Aufwand! Warum schickt die Feuerwehr dann zwei Leiterfahrzeuge?

Jedenfalls wurde Kirsten gerettet, die war ganz cool, Mica hat nix mitbekommen, nur ich bin jetzt voller Adrenalin und muss erst mal runterfahren.


Dienstag, 31. Januar 2017

Wenn alte Freunde alt werden.

Ich kenne sie nun seit 16 Jahren. Meine alte Freundin Erna (Name geändert). Als ich sie kennenlernte, war sie schon 70. Eine rüstige Wanderin, aktiv am Leben teilnehmend, gesellig und klar im Kopf. Wir mochten uns von Anfang an. Alle 14 Tage machte sie sich auf den Weg von Leverkusen zu mir nach Hause. Wir haben erzählt, was uns bedrückte oder uns gute Laune gemacht hat. Auch manchen "Schwank" aus dem Leben haben wir uns gegenseitig anvertraut, wir wussten unsere kleinen Geheimnisse, die man nicht jedem erzählt und manchmal lagen wir uns weinend in den Armen um uns zu trösten und wieder zu vergessen, was wir gerade aus den Tiefen der Erinnerung hervorgekramt hatten. Wenn sie wieder nach Hause fuhr, hatten wir uns gegenseitig gut getan.

Samstag, 24. Dezember 2016

Das Leben mit Positivem fluten!

Ist ja nicht so, als wenn neben allem Merkwürdigen nichts Positives geschähe. Bei weitem nicht! Da kamen diese Woche viele Grußkarten von Freunden und sogar zwei Päckchen an, mit wunderschönen Inhalten.

Dieses zum Beispiel. Von Freunden aus Oer-Erkenschwick. Mit Badezusätzen. Ich liebe Badezusätze und die sind immer so schnell alle. Jetzt hab ich wieder neue. Mit Gesundheitstee, der passend kam, denn wegen Krankheit ist der Vorrat fast verbraucht. Und mit Süßkram, der immer reingeht und einer Karte, die das Herz erwärmt. Mein Dank geht in den Ruhrpott!


Freitag, 14. August 2015

Ich habe nur eine Friseurin gefragt ...

... ob sie eine ausrangierte Effilierschere hat, die für Hundefell noch gut genug ist. Ja, kein Problem. Und nein, sie würde keine kaufen, sie hätte eine, die sie nicht mehr benutzt. Heute kam die Schere und jetzt bin ich platt und sprachlos. Die Schere kam in einem Riesenkarton.

der Karton
Das Kissen ist ein "Lesekissen". Also was zum Abstützen müder Köpfe, schön fest gestopft. Gudrun, ich mag fest gestopft! Sehr schön. Und alles Handarbeit. Lass dich dankbar knuddeln.


Statt einer sind da nun 3 richtig gute Friseurscheren.
Und da ich inzwischen auch die eigenen Haare amateurhaft verschneide, werde ich die nicht nur für Hundefelle benutzen. Sie legen sich schon ganz anders um die Finger als mein kleines Futzischerchen. *karinaumärmelt* Danke!

Die Sockenwolle ist auch eine ganz Tolle, weil sie etwas dicker ist. 6-fädig. Die ist im Winter ganz toll in den eigenen Gummistiefel und wird nicht zum Verschenken verstrickt. Danke Hedi! *schmatzaufdiebacke*


Ganz viele Leckerchen für das BamBam
und ein bisschen für Frauchen.

Ganz viele Karten mit lieben Grüßen.

Aber der Hammer ist DAS!

Ohne Worte! Sprachlos! Ihr seid verrückt!
(Klick macht groß.)

Da ich eine Bahncard habe, wird sich das bestimmt zu einem akzeptablen Preis machen lassen, auch wenn das BamBam in Fernzügen einen vollen Kinderpreis bezahlen muss. Ich freu mich grad wie Bolle. Und das wo ich grad wegen meinem Knie doch so ein bisschen durchhänge, aber das ist ein anderes Thema, das kommt später genauer. Heute ist Freude und Dankbarkeit für so wunderbare  Facebookfreundschaften.



Freitag, 12. Juni 2015

Braucht man soziale Netzwerke?

Die ganz klare Antwort lautet: Nein!

Man kann auch heute noch ohne facebook, twitter und Co leben. Ich denke jedoch, das ist wie mit Haustieren: Man kann ohne sie leben, aber es lohnt sich nicht. Soll Heinz Rühmann gesagt haben. Obs stimmt, weiß wohl niemand so genau. Wer jedoch ein Haustier hat, wird diese Aussage sofort aus ganzem Herzen bestätigen! Ein Haustier bereichert das Leben! Es kommt allerdings ein bisschen auch darauf an, wie man mit dem Haustier umgeht. Falsche Behandlung lassen Haustiere krank, teuer, ja sogar gefährlich werden. Dann können sie ernsthafte Probleme machen und mit Bereicherung ist dann nix mehr.

Ob ich damit jetzt wirklich sagen will, soziale Netzwerke bereichern das Leben? Auf jeden Fall! Aber auch hier kommt es darauf an, wie man damit umgeht. Falscher Umgang kann dazu führen, dass man bis ins reale, tägliche Leben hinein mit Gewalt und Belästigungen zu tun bekommt. Das kann so weit führen, dass man seelischen und körperlichen Schaden nimmt. Man findet solche Geschichten immer wieder in den Medien und die Angst, sich solchen Netzwerken anzuschließen ist zum Teil berechtigt. Vorsicht ist auf jeden Fall angesagt.

Aber soziale Netzwerke kann man individuell anpassen und die Gefahren inzwischen sehr gut aussperren. Wer das macht und sich dann traut kann durchaus eine Bereicherung seines Lebens erfahren.

Man kann es mit einer Wohnung in einem Stadtviertel vergleichen. Ich kann meine Wohnung so dicht machen, dass nur die besten Freunde jederzeit reinkommen dürfen. Das sind dann die, die sich auch erkundigen, wo man bleibt oder ob alles in Ordnung ist, wenn man sich längere Zeit nicht gemeldet hat. Andere Menschen wieder dürfen klingeln und man fertigt sie an der Wohnungstür ab. Freundlich aber distanziert. Wieder andere kommen erst gar nicht ins Haus. Manchmal muss man auch jemandem Hausverbot erteilen, weil man sich in ihm geirrt hat. Und dann ist da der Rest des Stadtviertels, der nie erfahren wird, was in meinem Haus oder meiner Wohnung passiert.

Wenn man aufpasst, mit wem man sich verbrüdert und dabei auf Qualität statt Quantität achtet, dann kann man wunderbare Erfahrungen machen. Das geht vom gemeinsamen Lachen über Trost in schweren Momenten bis hin zu aktiver Hilfe.

Da musste kürzlich eine Frau alleine mit einem Offenstall für Pferde umziehen. Nicht weit, aber alleine nicht zu schaffen. Sie bat um Hilfe und am nächsten Tag waren ausreichend Helfer vor Ort und man konnte lesen, dass es allen Spaß gemacht hat.

Eine andere Frau musste ihr Grundstück hundeausbruchsicher machen. Auch das war kein Problem. Da waren genügend aktive Helfer die einen Zaun aufstellten, unter dem auch kein Hund hindurchbuddeln kann. Auch in diesem Fall waren alle begeistert, hatten Spaß und neue Freundschaften entstanden.

Im letzten Jahr fanden in meinem eigenen Freundskreis 4 Geldsammlungen statt, mit denen Menschen aus einer plötzlichen Not geholfen werden konnte. Ich selbst war auch eines der Opfer, als meine Digitalkamera plötzlich den Geist aufgab. Digi, Notebook und Hund - das darf bei mir nicht kaputt gehen. Diese Dinge sind meine einzigen Hobbies und gehören zu meinem sozialen Umfeld, wenn sie kaputt gehen, bekommt mein Sozialgefüge riesige Löcher oder mein Etat ist dermaßen überfordert dass ich Existenzängste bekomme. Meine wichtigen, engsten Freunde wissen das. Da kann man sich vorstellen, wie wichtig diese Hilfe für mich war und wie groß die Überraschung und die Erleichterung, als da plötzlich eine neue Kamera in mein Leben trat.

Diese Woche durfte ich selbst eine erfolgreiche Hilfsaktion auf die Beine stellen. Eine Facebookfreundin sah sich plötzlich mit einem schwerkranken Hund konfrontiert und muss finanziell Untersuchungen und Behandlungen stemmen, die sie überfordern. Innerhalb von 2 Tagen konnten 38 Spender organisiert werden, die einen 4-stelligen Betrag zusammenlegten. Das alles geschah so geheim, dass sie das nicht mitbekam. Das Schönste an der Sache war, dass alle Spender während der Sammelzeit unglaublich viel Spaß miteinander hatten. Alle freuten sich einer solchen Gemeinschaft anzugehören und haben diese Erfahrung genossen. Heute abend haben wir auszahlen können. Ein tolles Gefühl.

Diese ganzen Beispiele stammen nun aus privaten Netzwerkverbindungen. Was auf dieser Basis beruflich und geschäftlich machbar ist, weiß ich noch nicht. Aber ich wurde eingeladen, mich den "Bergischen Unternehmern" anzuschließen. Das habe ich getan. Es wäre schön, ähnliche Geschichten zu erleben, bei denen am Ende der Einzelne durch das Netzwerk erfolgreicher ist als ohne die Gemeinschaft.

Wenn ich jetzt noch einmal frage "Braucht man soziale Netzwerke?", dann sollte man sich gut überlegen, was man darauf antworten will. Meine Antwort lautet: "Ja"!



Mittwoch, 17. Dezember 2014

Zeit, Danke zu sagen

Das Jahr neigt sich dem Ende. Nächste Woche ist schon Weihnachten und in der Regel folgt 7 Tage später der Jahreswechsel. Normalerweise bin ich eher nicht der "Rückblickschreiber" aber dieses Jahr hatte so viele tolle Ereignisse und so viele nette Menschen für mich, dass ich sehr dankbar bin, für alles Schöne und Gute.

Im Januar hatte die Paketfrau - wir haben eine Frau dafür -  oft bei mir zu klingeln, als ich Geburtstag hatte. Im März feierten Naja und BamBam Geburtstag. Anlass, sich mit fröhlichen Hundeleuten zu treffen und Spaß zu haben. Wenn die Bahn funktionierte, fuhren wir auch zu Beate Karbe zum Mantrailen, wo wir immer gerne hinfahren, weil BamBam dabei ziemlich begeistert ist, sofern man bei ihm überhaupt mal von Begeisterung sprechen kann.

Der Sommer kam und im Juni waren wir in Nussdorf bei Fatosch, Lenny und Linda. Nebenbei lernten wir Nina, Sabine und Rocco kennen. Es war brüllend heiß, was die Aktivitäten völlig erlahmen ließ. Aber schön war es trotzdem.

Blick auf Nussdorf

Sabine und Rocco

Fatosch und Nina
Den Sommer hab ich vergessen. Das mach ich jedes Jahr. Jeder Sommer ohne Schnee macht mich fertig. Unser Rheinlandklima ist nix für mich und den Hund. Aber er ging zum Glück irgendwann zu Ende.

Nach den Sommerferien wurde es spannend, denn ich startete das Crowdfunding für mein Kuddelbuch. 100 Vorbestellungen hätten gereicht, es wurden 114. Damit steht fest, dass das Kuddelbuch im Frühling 2015 gedruckt wird. Das war eine spannende Geschichte. Nicht einfach, aber dank der Hilfe meiner zahllosen Freunde in Bergisch Gladbach und bei facebook hat es am Ende geklappt.

Detlev Karbe machte Fotos von uns.
Und dann war da noch die Sache mit dem Geben und Nehmen. Zuerst durfte ich nehmen. Meine Kamera ging kaputt und meine Facebook-Freunde "gaben" mir eine Neue.


So etwas hab ich zuletzt erlebt, als ich BamBam angeschafft habe. Damals haben mir Freunde die Ablösesumme für den Tierschutz "gegeben". Die Sache mit der Kamera hat mich völlig umgehauen. Ich mochte meine facebook-Freunde immer. Aber so viel tatkräftige Unterstützung hat mich dann doch überrascht.

Im letzten Jahr gab es eine Sockenverlosung für fb-Freunde. Diesmal sollten es Päckchen sein mit Probierpröbchen von verschiedenen Leckerchen, die ich so im Laufe des Jahres selbst gemacht habe. Ursprünglich wollte ich die Empfänger auslosen, aber nach der Kameraaktion wusste ich sofort, wem ich was senden wollte und begann zu "geben".  Cebulon, "der Doggen" der Heldhunde musste plötzlich notoperiert werden und ich konnte helfen, seinem Frauchen "Milzgeld" zu geben. Auch eine ganz tolle Aktion. Aber es wird nicht nur finanzielle Hilfe geleistet. Präsenz und Mutmachen in schwierigen Situationen ist genau so wichtig und wurde immer wieder "gegeben" wo es grad nötig war.

Allen Menschen, die mir diese Erlebnisse ermöglicht haben, möchte ich aus tiefstem Herzen danken, dass sie da sind. Viele von euch hoffe ich im nächsten Jahr wieder live zu erleben oder auch zum ersten Mal. Mit allen wird das nicht klappen. Wir werden sehen, was geht und was nicht. Ihr seid ein wichtiger Bestandteil meines Lebens. Das Schlimmste, das ich mir derzeit vorstellen kann wäre für mich, wenn fb oder das Internet pleite gehen und schließen müssten. Mein Gott, was würden wir bloß tun?

Und das BamBam? Der schönste Hund der Welt? Mein irrer Wolfshund?


Mein Bamchen ist gelassener geworden. Die Schleppleine hängt immer noch an ihm dran und wird auch noch ein weiteres Jahr dort hängen. Aber er überlegt sich immer öfter und immer länger, ob es sich lohnt, mich für einen fremden Hund am Horizont zu verlassen. Das ist aber erziehungstechnisch auch unser einziges Problem und mit der Schleppleine nicht mehr der Rede wert. Bis auf ein paar Darmparasiten ist mein Bärchen gesund geblieben. Er bereichert nach wie vor mein Leben, hält mich fit und bringt mich zum Lachen. Für ihn habe ich nur den einen Wunsch, dass er gesund bleibt und alt wird. Er spielt die Hauptrolle in meinem Leben und ich bin dankbar, dass ich dieses Tier eine Weile haben darf.

Mit meinen Freunden und meinem Hund brauche ich mich vor dem nächsten Jahr nicht zu fürchten.
Lasst uns die Feiertage genießen und uns auf das besinnen, was wirklich wichtig ist: Die Menschen und die Tiere, die uns im Leben begleiten und uns gut tun. Das soziale Miteinander wird immer schwieriger. Lasst uns bei all den Streitereien nicht mitmachen. Wie das Frauchen von Max-Heinrich neulich sagte: "Einfach umdrehen und weg gehen!"

In diesem Sinne !




Donnerstag, 23. Januar 2014

42...

... ist nicht auf alles die richtige Antwort. Heute lautet die richtige Antwort: 65!

65 - das ist:

- ausschlafen
- vom Optiker telefonisch geweckt werden, der Glückwünsche aufs Band spricht
- eine liebe Nachbarin, die vor der Tür steht und eine hübsche Kerze zu verschenken hat. 

- 4,5 Stunden mit dem Hund im Wald, Pilze finden, spielen, ein "raseflashender" Hund, Kuchen und Cappu im Restaurant beim Dünnwalder Waldbad, nette Gespräche mit fremden Leuten und  viele, viele Fotos.

- Päckchen von Freunden bekommen
- Grüße und Gutscheine im Briefkasten finden
- "Rotbäckchen" und Giotto am Knauf der Wohnungstür finden
- massenhaft Glückwünsche bei facebook
- nette E-Mails und PN

- das Gefühl, gute Freunde zu haben und viele Menschen in ganz Deutschland verstreut, die mich gerne kennen.

Danke an alle, die mir heute dieses wunderbare Gefühl vermittelt haben. Ich bin gerne mit euch verbandelt. Egal ob im Real Life oder virtuell. Schön, dass ihr alle da seid und Anteil an meinen geistigen Ergüssen - lustig oder traurig - nehmt, und euch mit mir an meinen Fotos freut. Eins von heute zeig ich euch schon mal, später kommen noch mehr, hier und bei BamBam.

Neuzugang auf der Tobewiese: Max-Heinrich, 3 Monate alt.

Samstag, 18. Januar 2014

Tage wie heute...

... sollte man auch nicht vergessen.

Am Nachmittag waren wir eingeladen. Beim Balou, BamBams Wiesenkumpel. Ich hatte aus diversen Fotos Kalender für sein Frauchen gemacht und einen für mich. Die wollten wir heute hinbringen, angucken, bisschen klönen. Ich hatte mir auch Bs DigiKam angeschaut, um ihr die ein bisschen zu erklären. Um 16 Uhr kamen wir dort an. B fummelte im Vorgarten rum und sagte, wir könnten nicht reingehen, wir müssten irgendwohin ausweichen. Wir entschieden, im Gartencenter Selbach Kaffee trinken zu gehen. Unterwegs erzählte sie mir, warum wir nicht zu ihr reingehen konnten:

Tochter und Vater hatten Stress. Es ging um die Hausaufgaben, bei denen es zu einer heftigen Verweigerungshaltung seitens der Tochter kam und die Atmosphäre sei arg gespannt. B wollte sich da nicht einmischen.

Ich fand das so saustark und cool, wie diese Situation gehandelt wurde.
1. Dass der Vater sich so mit der Tochter in das Problem reinkniete, was glaub ich heutzutage schon Seltenheitswert hat.
2. Dass B sich da total raushielt und die beiden das alleine ausfechten ließ bis zum "bitteren" Ende.
3. Dass in der ganzen Situation auch der Besuch sich fügen und anpassen musste und das Kind und das Problem Vorrang hatten.

B hatte auch nicht Bescheid gesagt, dass wir weg gehen würden. Als wir unseren Kaffee tranken - die Hunde lagen beide friedlich bei uns, während ich B ihre Digi erklärte - klingelte nach einer Weile ihr Handy. Die beiden waren fertig, das Problem war durch. B entschied, dass wir dann noch zu ihr gehen würden, weil Tochter auch den BamBam sehen wollte.

Als wir dort ankamen, waren sowohl Vater als auch Tochter völlig entspannt. Alles cool, alles bestens, alles friedlich. Wir haben alle zusammen gemütlich gesessen, erzählt und hatten alle 4 noch ein paar nette Stunden bis wir beide dann wieder gegangen sind.

Daumen hoch für diese Familie. Hat mir sehr imponiert. Tut gut zu sehen, dass noch nicht überall Hopfen und Malz verloren ist.

Freitag, 29. November 2013

Advent - Die Renn- und Rasezeit...

... beginnt ja eigentlich erst am Sonntag. Aber sogar ich Heidenkind, war in dieser Woche schon stundenlang unterwegs um Dinge zusammenzusammeln, von denen ich noch keine Vorstellung hatte, wie sie denn aussehen sollten. Ich bin rumgelaufen, auf der Suche nach Inspiration, denn das eine oder andere Päckchen will sogar ich - neben der Freundesockenaktion bei facebook - noch auf Reisen schicken. Das erste Paket wird am Wochenende fertiggepackt. Für "meinen" Hausmeister hab ich eine witzige Kleinigkeit entdeckt. Aber für 2 andere, liebe Freundehaushalte ist mir noch nichts eingefallen.

War ich also nach den 3 Stunden gestern, heute wieder 2 Stunden ohne das BamBam unterwegs und hab in allen möglichen Ecken der Stadt die Inspiration gesucht, ohne sie zu finden. Das Wetter ist schietig und zuhause angekommen, war ich richtig müde.

Morgen ist Markt. Also Kartoffelkauftag. Nur wo die Kartoffeln jetzt am Markttag "liegen" und auf Käufer warten, muss ich dann auch erst rausfinden. Auf dem Marktplatz steht der Weihnachtsmarkt.

Ach ja, der Weihnachtsmarkt. Ich war heute dort, hab mir den obligatorischen Backfisch reingepfiffen und gestaunt, wie es den Budenbauern immer wieder gelingt, mit noch weniger Ständen als im Vorjahr den Weihnachtsmarkt so aufzubauen, dass er immer noch fast gleich groß aussieht. In diesem Jahr besteht er gefühlt zu 75% aus Fress- und Saufständen und in der Mitte des Fresskreises ist eine große leere Fläche. Viele Händler haben aufgegeben und sind nicht mehr da, andere haben den Stand halbiert. Wundern tut mich das nicht, denn so ein Aussteller lebt ja nicht vom Angucken der Teile. Im Moment verspüre ich keinen Drang, mit der Digi im Dunkeln runterzufahren. Aber das steht ja alles noch ein paar Wochen. Schaun wir mal.