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Samstag, 14. März 2026

Lass es mal sein!


In den letzten Wochen hab ich ziemlich viel verschiedenes Zeug eingeschmissen, in der Hoffnung, dass es hilft. 

-gegen Depression (da hilft wohl eher nix)
-gegen Erkältung (das Zeugs hat es tatsächlich flach gehalten)
-Blutdrucksenker (der hilft tatsächlich auch)

Das setzt ich bis auf den Blutdrucksenker jetzt mal alles ab. Die Erkältung ist eh fast vorbei. Wenn es nichts nützt, nützt auch das Einschmeissen nix. 

Was? Ich soll mal zum Arzt meines Vertrauens gehen? Hab ich so was? Nä, ne? 

Donnerstag, 5. März 2026

Was machst du?

 

Bild von Nile auf Pixabay

Existieren.
Wie existieren?
Naja, jeden einzelnen Tag überleben.
Hä? (Fluchtmöglichkeiten werden gecheckt.)
Und was machst du?
Och ... (lossprudelt, ohne Punkt und Komma: Ehrenamt, Hund, Sport, Kreativität)
Und woher nimmst du die Energie?
Ach, weißt du, das gibt mir alles sooo viel.
Ok, Hund versteh ich. Kreativität auch. Sport - naja, wenns schön macht. Aber Ehrenamt? Ist Ehrenamt nicht das, was eine Gesellschaft braucht, um soziales Versagen unserer Politiker zu kompensieren? Macht dich das nicht fertig, dass man dich dafür ausnutzt?
Oh mein Gott, Eve! (Hat plötzlich keine Zeit mehr.)

Wie geht's dir?

Foto: pixabay
 

Scheiße, aber danke der Nachfrage.
Warum Scheiße?
Geht's dir nicht Scheiße?
Nein!
Warum nicht? 

Montag, 10. März 2025

Schallmauer durchbrochen

100,8 sagte die Waage heute. Scheiß auch! Depression macht fett!

Neulich hab ich eine Mitbewohnerin getroffen. "Hast du abgenommen?" hab ich sie mit großen Augen gefragt. Ja, hat sie: 23 kilo in einem Jahr. Gut sah sie aus. Wie? Irgendwie mit Apfelessig Haferflocken und -kleie, Jogurt, Buttermilch und bisschen weniger essen. Sie hat mir das Programm gegeben. Ob diese Diät einen Namen hat und ob man sie ergoogeln kann, weiß ich nicht. Ich hab bis jetzt nix gefunden. Aber heute fang ich an. 

Dienstag, 20. August 2024

Murphy fühlt sich wohl bei mir.

 


Die Zerrung am Fuß wird ganz langsam besser. Ich kann immer noch nicht abrollen und humpele entsprechend durch die Gegend. Wenn ich zu lange humpele, rächt sich das Gelenk mit Schwellung. Aber es sind auch noch keine 3 Wochen rum, erst übermorgen, und bekanntlich brauchen solche Heilpozesse im Nomalfall 6 Wochen. Und meine Knochen sind ja nun schon was älter. Was das angeht, hab ich ausreichend Geduld.

Freitag, 2. August 2024

Murphy's Law oder Shit Happens

 

Bild von Alexa auf Pixabay

Life 's a piece of shit ... (Monty Python)

Gestern um ca. 18 Uhr bin ich gestürzt. Nach dem Regen waren Beau und ich Gassi. Fuß umgeknickt, ausgerutscht und voll in eine Matschpfütze gefallen. Zum Glück nicht auf die kaputte Schulter. Aber jetzt schmerzt der umgeknickte rechte Fuß und je nach dem, wie ich das linke Bein bewege schmerzt das Knie an der Außenseite. Und ich war eingesaut von oben bis unten, denn zum Schluss lag ich wie ein Käfer auf dem Rücken in der Matsche. Beau hatte - auch zum Glück - schon gepinkelt und wir konnten sofort wieder humpelnd und schleichend nach Hause gehen.

Donnerstag, 19. Oktober 2023

"Ich bin deine Seele! Hol mich hier raus!"

 "Wo bist du denn?"

"Hier unten, ganz unten, in diesem Loch!"

OK, das hatten wir schon mal. War keine schöne Zeit und ich brauch das nicht noch mal. Eigentlich. Aber nun ist sie wieder in dieses dunkle Loch gefallen. Die Seele.

Nun war ich ja gestern beim Arzt. Das Blut hat inzwischen gesprochen und gesagt, da wär nix, worüber man sich aufregen müsste. B12 wär bisschen knapp und bisschen D wär auch nicht verkehrt. Aber alles andere ... lass mal alles so. 

Hab ich der Frau Doktor von H4 erzählt als die Seele schon mal im Loch lag in dem sie jetzt wieder liegt. Dass sie das Licht am Ende des Tunnels nicht mehr sehen kann. Sie wär ständig nur noch müde, könnte sich zu nichts mehr aufraffen, ohne Hund würde sie nur noch unter der Decke liegen bleiben. Den Minijob könnte sie da auch machen. Aber alles andere wär grad ein bisschen zu viel. Damals haben Happy-Pills geholfen.

Frau Doktor hat dann zugestimmt, dass die Seele auch jetzt wieder Happy-Pills bekommen soll. Morgen die Erste. 

Und dann schaun wir mal, wie lange sie braucht, bis sie wieder aus dem Loch gucken kann.

Samstag, 30. September 2023

Ja, ich bin immer noch scheiße drauf. Aber ...

 ... endlich zu wissen, was Sache ist, macht es langsam leichter, sich ab- und zurrechtzufinden. 

Das MRT und der Termin in der Neurologie im Krankenhaus haben Erkenntnisse gebracht. Keine Schönen, aber ich weiß jetzt zumindest, mit welchen Muskeln ich noch rechnen kann und mit welchen nicht mehr. 

Donnerstag, 14. September 2023

Boah, was bist du scheiße drauf!

Ja, bin ich! Warum? Willst du das wirklich verstehen? Dann mach mal folgendes, einen Tag lang. Nur einen einzigen Tag lang:

Montag, 4. September 2023

Was hatte ich nur für ein Glück!


Bild von Hans auf Pixabay
 
Was hatte ich am 20.6.23 nur für ein Glück. Der Schutzengel schaute in dem Moment, in dem ich schrie, schnell noch mal zu mir hin und verhinderte den Tod, als ich mit dem Fahrrad stürzte.

Montag, 13. September 2021

Und plötzlich ist alles ganz anders ...

 

Bild von Darwin Laganzon auf Pixabay

Mal eben in den Keller gehen, was rauf holen.  Hinter der Feuerschutztür zum Kellegang war eine unsichtbare, große Wasserlache. Ausgerutscht, auf den Rücken geknallt. 

Dienstag, 9. Juni 2020

Meine Sommerdepression ist eigentlich eine Winterdepression

Bild von <a href="https://pixabay.com/de/users/un-perfekt-9295476/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=3711259">Linus Schütz</a> auf <a href="https://pixabay.com/de/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=3711259">Pixabay</a>

Bild von Linus Schütz auf Pixabay

Es gibt sie tatsächlich, die Sommerdepression. Hab ich gerade gegoogelt. Fällt unter "Saisonal Abhängige Depression". Hat sogar eine eigene Abkürzung: SAD.

Sonntag, 28. Mai 2017

Sommer



Sommer ist, wenn Baggerlöcher von fröhlichen Menschen umlagert sind, die sich selbst in der Sonne, ihr Essen über Holzkohle grillen und die Reste liegen lassen.

Mittwoch, 26. April 2017

Augenärzte! Kommt nach Bergisch Gladbach!

Foto: https://pixabay.com

Hier werdet ihr dringend gebraucht und könnt sicherlich auch reich werden!

Der Reihe nach:

Freitag, 7. April 2017

OP-Report

4.4.17 - 9 Uhr Aufnahme, Station 3a, nüchtern.
ca. 10 Uhr Kontrastmittel trinken fürs CT, immer noch nüchtern.
ca. 11 Uhr CT, und wieder zurück nach 3a, da hatte ich Glück, war rechtzeitig zum Mittagessen und hab auch was bekommen.

Nachmittags kommt Dr. Brütting: Ich soll mal schnell hoch auf die 4. Dort gäbs ein Zeitfenster und jemand könnte eine gyn. Untersuchung machen. Da wär was "verkalktes" an der Gebärmutter zu sehen gewesen. Innerer Zusammenbruch - ich geh tausend Mal lieber zum Zahnarzt als zum Gynäkologen. Aber muss wohl, also rauf auf die 4.

Niemand wusste was von einem Zeitfenster. Wer soll das denn gesagt haben und wer soll das denn machen? Keine Ahnung? Dann warten Sie mal, dann müssen wir erst mal telefonieren. Aber es erbarmte sich jemand, diese alten, primären Geschlechtsorgane anzuschauen. Befund: 2 kleine Myome. Können drin bleiben, ungefährlich. Muss man nichts machen. Aber: "Sie MÜSSEN zur Krebsvorsorge gehen. Das ist WICHTIG!" (Ja, ja, ist ja schon gut, alles klar, schaun wir mal. Zehn Jahre ohne das und auch ohne Krebs!)

Restlichen Tag verlümmelt und verschlafen. Abendessen durfte ich noch haben, danach nur noch trinken.

5.4.17 - "Sie kommen als erster dran."
Schickes Hemd angezogen. Schicke Gummistrümpfe angezogen. Schicke Haube unters Kopfkissen gelegt. Beruhigungstabletten geschluckt.  "Danach nicht mehr aufstehen!"

Um 8 Uhr in den OP geschoben, um 10 Uhr zurück aufs Zimmer geschoben. Dazwischen Blackout. Etwas tat weh am Bauch: Drainageschlauch drin. Sonst alles paletti.

Geschlafen. Immer wieder geschlafen. Irgendwann geschellt weil ich musste. Ich durfte auf der Bettpfanne. Ich liebe das, wenn mir 36° warmes Wasser die Arschbacken runterläuft und den Eindruck vermittelt, man nähme ein Urinbad.

15 Uhr - geschellt: Ich glaub ich muss schon wieder. Kann ich bitte versuchen aufzustehen? Ja, versuchen konnte ich. Aufstehen konnte ich nicht. Bin fast aus den Latschen gekippt und hätte fast aufs Bett gekotzt - konnte gerade so vermieden werden durch konzentrierte Atmung und unverzügliche Flachlagerung. Tropf! 500 ml NACL. Danach neuer Versuch: Frau steht stabil und konnte aufs WC.

Von da an gings los: Muskelkater in der Halsmuskulatur. Paar Stunden später Muskelkater rechtsseitig im Rücken. Wanderte bis zur Hüfte runter. Muskelkater in der Bauchmuskulatur. OK, das war durch die OP zu erklären, die haben da schließlich minimalinvasiv drin herumgefummelt und Netze durch das ganze Gewebe bis in beide Leistem geschoben und dort über die Brüche gelegt. Das ja normal, oder? Aber im Rücken und am Hals? "Das kommt vom Narkosegas." Aaah ja, nun denn. Schmerzmittel nützt da nix.

6.4.17 vormittags Chefarztvisite - "Nein, wir behalten sie noch was hier, da muss noch mehr Drainageflüssigkeit raus. Morgen!" Tag verlümmelt mit Schlafen, Rätsel raten, lesen, Mandalas ausmalen, essen, Abführmittel nehmen und Folgen daraus genießen.

Abends konnte ich mich vor Muskelkaterschmerz kaum noch bewegen. Zum Glück war ein Galgen über dem Bett mit Griff. Ohne den wär ich nicht mehr von der Matratze hoch gekommen oder wieder zurück aufs Bett. Bretthart die ganze rechte Seite. Hab ich angefangen rumzulaufen. Die Nachtschwester wollte wissen, warum ich nicht schlafen könne und hat mich dann mit Voltaren eingeschmiert. Danach gings besser. Alle ca. 30/45 Minuten musste ich Wasser pinkeln. Also ständig raus aus dem Bett und wieder hinlegen und das mit diesem Muskelkaterschmerz. Nie wieder wollte ich diese Narkose haben.

7.4.17 - gegen 5 Uhr kam die Schwester gucken, ob es mir besser ging und hat noch einmal Voltaren geschmiert. Das hats dann gebracht. Bis zum Aufstehen, war alles zwar nicht weg aber wieder zum Aushalten.

9 Uhr Visite, Drainage ziehen und nach dem Narkosegas fragen, damit ich das nie wieder bekommen würde, wenn noch mal was ansteht. Meinte der Arzt, das könne unmöglich von der Narkose sein. Viel eher hätte man mich bei der OP entsprechend unangenehm lagern müssen um arbeiten zu können. Jedenfalls sei alles in Ordnung. Wenn außer dem Muskelkater keine Beschwerden wären, dürte ich nach Hause gehen.

10 Uhr - mit Taxi zuhause angekommen.

Es ist sooo schön zuhause! Alles wieder in Besitz genommen. Alles Gepäck verstaut. SMS geschickt, der Grauling darf nach Hause kommen, wann er will. Er war noch im Wald, das Baloufrauchen will ihn lieber am Nachmittag bringen.

Jetzt ist 14 Uhr, ich hab etwas geschlafen, etwas gegessen und warte auf den Grauschatz.








Montag, 20. März 2017

"Ich find da nichts" ...

... meinte der Doc im Krankenhaus heute nachmittag.

Die Leistenbruchgeschichte ist ja so weit  vorangeschritten, dass am 15.3. im Krankenhaus untersucht und die Diagnose"Leistenbruch" bestätigt wurde, sogar für beide Seiten. Ich nehm halt, was ich kriegen kann. Das war letzten Mittwoch.

Seit Donnerstag abend tut mir zusätzlich auch noch der Unterbauch weh an einer ganz anderen Stelle unabhänig von den Leistenbrüchen. Hab ich ein paar Tage ausgehalten. Das Gehirn hatte nichts anderes zu tun, als sich darauf zu konzentrieren und hat mich minütlich verrückt gemacht mit "das ist schlimmer geworden, geh zum Arzt". Ich immer so: "Jaja ich guck noch einen Tag." Aber heute hat mich das Gehirn überzeugt, ich wieder ins Krankenhaus und gesagt: "Mir tuts da weh." Getastet, Ultraschall, Blutabnahme - alles im grünen Bereich. "Ich find da nichts," sagte der Doc.

Aber er sagte auch, dass er ein CT machen will, wenn ich die Brüche operiert kriege. Damit wir sicher sein können, dass da wirklich nichts ist. Also erste Aprilwoche CT und OP.  Ich hoffe, mein Hirn kann das jetzt gemeinsam mit mir so lange ignorieren.


Donnerstag, 2. März 2017

Mein Blog ist ja auch mein Tagebuch ...

... darum gehört hier auch rein, wenn ich gehandicapt bin. Und das bin ich grad mal wieder. Seit Dienstag besteht ein Verdacht auf Leistenbruch. Jedenfalls hat die Hausärztin Hüfte und die gesamte Kanalisation ausgeschlossen. Linksseitig schmerzt es. Sie kann das nicht schallen und ich hab eine Überweisung ins Krankenhaus zur weiteren Untersuchung. Einen Termin dafür hab ich am 15.3. also noch 2 Wochen bis zur endgültigen Diagnose. "Wenn es schlimmer wird, können Sie aber einfach so reinkommen," meinte die Terminverteilerin.

Es kann nichts Schlimmes sein, denn man kann es weder sehen noch tasten, aber es tut halt weh. Beim Gehen, bei allem was die Bauchmuskeln spannt. Am besten ist es, einfach nur zuhause zu sitzen und sich nicht zu bewegen. Gaaanz laaangsam gehen ist auch schmerzfrei. Zum Glück ist der Grauschatz beim Gassi ein Trödelbär. Eigentlich wollte ich aber mal endlich was für die Kondition tun. War wohl nix.  Alles doof.

Das Doofste ist, dass ich mich ständig nur beobachte. Alle Konzentration spendet das Hirn der Leiste, als wenn es im Leben nichts anderes gäbe. Und das kann ich nicht abschalten. Es macht mich auch kaputter, als ich mir das eingestehen will.

Muss ich mich jetzt drauf einstellen, dass ich bis Ende März damit zu tun habe, bis alle Untersuchungen und auch die Behandlungen abgeschlossen sind.

 Zum Glück ist mir niemals langweilig zuhause. *soifz*

Donnerstag, 1. Oktober 2015

Das Knie! Noch ein Update.

Ich bin seit dem 13.9. (letztes Update) wirklich sehr vorsichtig gewesen und hab immer schön drauf gehört, was das Knie sagt. Immer noch viele Kytta-Umschläge in der Nacht, und viele Cool-Packs wenn der Tag rum war und ich hier ruhig sitzen konnte.

Seit Montag mach ich eigentlich alles ohne Krücken, auch wenn ich sie mit den Hunden im Wald immer noch dabei hatte, hab ich sie aber nicht benutzt. Ich hab sehr viel Angst, dass mir ohne Krücken, der Schmerz wieder ins Knie knallt. Aber langsam muss ich anfangen, diese Angst abzbauen. Darum bin ich ohne Krücken genau so langsam unterwegs wie mit und achte sehr drauf, wie ich beim Gehen die Füße setze, damit sich nichts falsch belastet. Rückmeldungen vom Knie blieben aber seit Montag aus. Mach ich wohl immer noch alles richtig. Cool-Packs und Umschläge mach ich hübsch weiter, das stört ja nicht, tut aber gut.

Heute will ich zum ersten Mal die Dinger zuhause lassen, wenn wir in den Wald gehen. Heute Nachmittag, wenn ich die Mutter im Krankenhaus besuche, werde ich sie auch zuhause stehen lassen.

Es geht also aufwärts und das tut wiederum der Psyche gut. Hat ja auch lange genug gedauert. Hab gestern bei facebook nachgeschaut: In der ersten April-Woche hat Elke mir die Manschette fürs Knie geschenkt. Wann ich genau gefallen bin, hab ich weder hier noch bei fb geschrieben, weil ich wirklich dachte, es sei nichts passiert. Aber das muss die letzte März-Woche gewesen sein. Also sinds jetzt 6 Monate, dass ich damit rummache. Wenn ich es mir gebrochen hätte, wärs nach 6 Wochen heile gewesen. Man sollte sich also lieber was brechen, bevor man sich Bänder, Menisken oder sonst was kaputt macht. Schon krass, das.

Möge der Herr also weiterhin verhüten, dass ich wieder falle!

Sonntag, 13. September 2015

Was macht das Knie? Ein Update.

Es geht immer noch an Krücken. Jaja! Aber langsam spüre ich etwas Besserung. Mein "Konzept" greift. Morgens gehen wir ja ca. 1 bis 2 Stunden in den Wald. Langsam, denn Balou und BamBam sind die totalen Schnüffelhunde. Dabei gibts dann das Programm "Quatsch für Leckerchen". Und weil wir das immer in den selben, ruhigen Waldabschnitten machen, fangen die Hunde dort schon an zu fragen: "Was soll ich machen? Los, sag schon!" Sie fangen an, freiwillig Bäume zu zeigen und auf was draufzuspringen. Sie sind schon witzig, die zwei.

Am Nachmittag ist dann Schonung und Ruhe angesagt. Mit Hochlegen, Kühlung, Salben, Gymnastik. Die Tage, an denen ich nachmittags auch noch rumrennen muss, weil was zu erledigen ist, versuche ich, auf 2 zu beschränken. So kriegt das Knie also viel Ruhe und immer noch Entlastung durch die Krücken.

Und was bringt das?

Mittwoch, 26. August 2015

Für Geduld hab ich eigentlich keine Zeit ...

... aber ich werde sie mir nehmen müssen.

Als ich am Freitag beim Doc war, zur Kontrolle, hat er gemerkt, dass ich die Nerven blank und die Psyche im Keller hab und hat sich Zeit genommen, mir zu erklären, was wo noch nicht in Ordnung ist. Ich hatte die MRT-Bilder mitgenommen und ihn gebeten, mir zu zeigen, wo das Ödem sitzt.

DA sitzt es:




Das ist Innenseite linkes Knie, und das helle im oberen Gelenk ist Gewebeflüssigkeit. Im Unteren ist auch ein bisschen. Und genau da sitzt auch der Druckschmerz, wenn ich ohne Krücken gehe. Abschüssige Strecken gehen ohne Krücken noch gar nicht. Dabei muss das gar nicht arg steil sein, wenig ist schon zu viel.  Eben und bergauf geht zwar ohne, sollte ich aber zum jetzigen Zeitpunkt noch hübsch lassen. Und da hab ich dann auch einen Indikator für Besserung: Wenn es abschüssig nicht mehr weh tut. Wie lange das dauert kann mir natürlich niemand sagen. Die Chancen, dass danach meine Hände im Eimer sind wegen der Krücken, stehen gut. Hab mir jetzt mal fett gepolsterte Fahrradhandschuhe gekauft. Ich zieh mich jetzt mal dran hoch, dass es bis Ende September zumindest besser geworden sein sollte, das sind noch gute 5 Wochen.

So siehts aus.

Gestern hab ich mir die Fäden selbst gezogen, das spart mir wieder Rennerei.

Ich mach Gymnastik zum Muskelaufbau in den Beinen. Die Schmerzen, die ich davon bekommen habe, waren nur Muskelkater, keine Thrombose. Man kann sich halt auch verrückt machen. Trotzdem soll ich weiter Spritzen reindrücken. Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste!