Freitag, 17. Juni 2016

Sonst noch Fund und Strandsachen


magischer Steinkreis






Mein erstes Steintürmchen

mein zweites Steintürmchen

von oben

von unten

Steine mit Muster oder mit was dran











heute Mijonen bunte Steine



Hammer, wie der guckt!





Steine, Mijonen von Steinen

Heute nur schwarz-weiße Steine.









Dienstag, 14. Juni 2016

Mein Hühnergott

Wer wissen will, was ein Hühnergott ist, soll Tante Wiki fragen.

An der Ostsee kann man jede Menge davon finden. Ich wollte natürlich auch welche finden und hab gesucht wie blöde. Nichts! Frust! Suche aufgegeben.

Und dann eines Tages lag er da. Nur einer. Aber was für einer! Zum Größenvergleich eine Kette mit Hühnergottanhänger, die mir Claudia mal geschenkt hat.

eine Seite

andere Seite
Um den Hals hängen werde ich mir das Teil aber erst, wenn ich "ins Wasser" gehen will.


Montag, 13. Juni 2016

Wenn einer eine Reise tut ...

... dann kann er aber was erleben, sag ich euch!

Mein "Lebensgefährte" (das graue BamBam) und ich hatten eine Einladung von facebookfreunden, doch einmal nach Noer an der Eckernförder Bucht zu fahren und sie dort für 1 Woche zu besuchen. Das wollten wir natürlich unbedingt machen. Dort wohnen auch 4 Hunde, man kann zum Ostseestrand hin spucken, so nah ist das und ich will seit ewig und drei Tagen so gerne mal mit dem Hund ans Meer. Hab ich also angefangen, mich zu freuen und zu planen.

Die längste Fahrt im Zug, die das graue BamBam bisher geschafft hatte, waren 3 Stunden. Nun würde es länger werden. Wir hatten die Optionen für Abholung in Kiel oder Hamburg. Hab ich mich für Hamburg entschieden = 4 Stunden Bahnfahrt. Kiel wären 5,5 Stunden.

Ein großer Hund wie das BamBam muss einen Kinderfahrschein haben, zahlt also 50% des normalen Fahrpreises. Frauchen hat eine Bahncard 25 und dann gabs noch Sparpreise, kurz und gut: Hin- und Rückfahrt konnten im Reisebüro für 115€ incl. Sitzplätzen gebucht werden.

Ich sage "Sitzplätze", denn ich hab mal locker 2 pro Fahrt gebucht, damit das BamBam Platz hat im Fußraum, unter den Sitzen. Das hat wunderbar geklappt. Auf der Hinfahrt kamen Fahrgäste und fragten mich, ob der Platz neben mir frei sei. Ich: "Nein, ich hab wegen dem Hund 2 Plätze reserviert." Das wurde anstandslos akzeptiert und wir hatten es gemütlich auf dem Weg nach Hamburg, denn auch ich hatte keine Probleme meine langen Beine irgendwie immer um den Hund herum zu placieren. Wir hatten bis Hamburg ca. 30 Minuten Verspätung, aber das war kein Problem. Mein Hund ist ein hervorragender Bahnfahrer.

Die wunderschöne Woche bei Traumwetter an der Eckernförder Bucht soll hier jetzt kein Thema sein, das mach ich separat. Kommen wir also zur Rückfahrt am Sonntag, den 12.6.2016 von Hamburg nach Köln. Bis Hamburg wurden wir mit dem Auto wieder gebracht. Wir sind um 13:30 h losgefahren, damit wir auch bestimmt um 16:10 h unseren Zug bekamen.

Gegen 14 Uhr begann es auf der A7 zu stauen. "Ca. 20 Minuten Verspätung" meinte der Verkehrsfunk im Radio. Die Verspätung wurde zu 1,5 h. Und dann hieß es, die A7 sei komplett gesperrt worden. Und wir standen und standen auf der Autobahn und es ging nicht weiter. Wir sahen witzige Kennzeichen wie "Pi-Pi" oder "Se-x", wir ließen das Bambam auf der Autobahn Gassi gehen und hatten furchtbar viel Zeit uns zu überlegen, was wir machen wollten, könnten wir doch endlich mal von dieser Autobahn runter. Wir entschieden, an der nächsten Abfahrt rauszufahren und zurück nach Noer. Die Heimfahrt wollte ich auf Montag, den 13.6. verschieben. Alles wäre besser als um Mitternach in Köln anzukommen und dann nicht nach Bergisch Gladbach weiterfahren zu können, weil das "Traumschiff" (die S-Bahn) nach Mitternacht nicht mehr fährt. Und Taxifahrer nehmen immer öfter keine Hunde mehr mit.

Was mach ich aber nun mit dem Ticket? In der Standzeit telefonierte Claudia mit der Deutschen Bahn und bekam die Auskunft, dass wir noch am gleichen Tag einen Ticketschalter aufsuchen müssten, um das Ticket ändern zu können. Also sind wir auf der Rückfahrt zum Kieler Bahnhof an den Ticketschalter. "Das Ticket wurde von einem Reisebüro ausgestellt, das kann ich nicht ändern, ich komme an die Daten im Computer nicht ran", sagte die wirklich nette und kompetente Bahnangestellte. Benutzen darf ich es nicht mehr, weil es eine Zugbindung hat, wegen des Sparpreises. Die Zugbindung entfällt nur, wenn der Zug wegen Verspätungen der Bahn nicht benutzt werden kann. Aber an unserem Problem hatte die Bahn keine Schuld. Die einzige Lösung: Ich musste für mich und den Lebensgefährten ein neues Ticket kaufen! Ich könnte versuchen, ob das Reisebüro mir was erstattet, aber Hoffnung machen sollte ich mir da lieber nicht, sie seien dazu nicht verpflichtet. Der früheste durchgehende Zug nach Köln fährt um 12:24 h, alle anderen seien mit Umsteigen. "Nein, Umsteigen, mit der Möglichkeit wieder einen Anschluss zu verpassen? Nein, DAS will ich ganz bestimmt nicht." Also Abfahrt um 12:24 h ab Kiel. Ticket gebucht und gekauft für mich und das BamBam: 133 €! Knapp 20 Euro mehr für eine einzelne Fahrt als zuvor für die Hin- und Rückfahrt. So ein Äääärger! Aber kammer nix machen. Und Platzreservierungen für einen Hund - das geht nicht. Der Hund muss unter meinem Sitz liegen! Er bezahlt zwar einen Sitzplatz, darf aber nicht mal den Fußraum darunter in Anspruch nehmen. Ist absolut nicht logisch aber kammer auch nix machen.

Meine Gastgeber müssen arbeiten und Arbeitszeiten einhalten. Das hatte zur Folge, dass wir beide um 8 Uhr schon in Kiel waren und uns dort knappe 4,5 h Stunden um die Ohren schlagen mussten. Bei Regen! Graue BamBams mögen keinen Regen. Also im Bahnhof bleiben und e-book lesen. Als es mal weniger regnete, mochte das BamBam ca. 1 Stunde am Hafen rumlaufen aber dann wieder zurück zum Bahnhof, ins Trockene.

Die Heimfahrt war dann aber total gut und zügig und pünktlich. Wir haben sofort die S-Bahn bekommen und wurden in Dellbrück mit dem Auto abgeholt. Und nach 5,5 Stunden Bahnfahrt fand das BamBam trinken wichtiger als pinkeln . Er wurde im Zug gelobt für sein absolut unauffälliges und geduldiges Verhalten.

Unser Bedarf an Bahnreisen ist für dieses Jahr gedeckt und das Budget für Bahnfahrten völlig überzogen. Da läuft nun gar nix mehr. Aber wir hatten eine tolle Woche.

Und hier stehen die Bedingungen für die Mitnahme von Hunden in der Bahn. Das mit der Maulkorbpflicht schreckt uns bald auch nicht mehr. Wir haben einen, wir üben und es klappt schon für ein paar Minuten.


Dienstag, 24. Mai 2016

Beinahe!

Ich war heute kurz davor, wieder in einen Verein einzutreten. Dabei hatte ich mir mal vorgenommen, das niemals wieder zu tun. BamBam hat mich gerettet. Er hat gleich gesagt: "Lass es sein, die wollen uns nicht haben!" Womit er eigentlich nur eine dominante Hündin meinte. Aber es stellte sich heraus, dass die meisten Menschen uns wohl auch nicht wollten. Angefressene Gesichter, und ein Vorsitzender ... aber was den betrifft hatte ich mir beim ersten Besuch dort schon gesagt: "Den musst du ausblenden!" Aber der Reihe nach:

Im Verein geht es um Fotografie. Man trifft sich alle 14 Tage in einer Kneipe in der Nachbarschaft. Man unternimmt Fotoausflüge, macht Wettbewerbe an denen man sich beteiligen kann, aber nicht muss und man zeigt den anderen seine Fotos. Klar, dass sie dann je nach Qualität besprochen, beratschlagt, gelobt oder zerrissen werden. Es sind ca. 20 Leute und bisher hab ich 4 oder 5 Frauen gezählt. Drei davon sind Hundefrauen, man kennt sich mehr oder weniger gut. Die andern kenne ich alle nicht. Aber die Frauen sind nett und ich hatte mir vorgenommen, allein wegen der Frauen wieder hinzugehen.

Das Problem: Eine Hündin, die sich draußen mit BamBam total gut verträgt, hat ein Problem damit, dass ihre Ressource "Vereinslokal" von BamBam betreten wird. Beim letzten Mal und auch heute machte sie einen tierischen Terz. BamBam sagte gar nichts, ich spürte nur über die Leine, dass er leise grummelnd meinte: "Die wollen uns hier nicht, lass uns wieder gehen". Der Lärm dauerte aber keine 5 Minuten, dann war es gut und sie lag ruhig auf ihrem Platz. Heute auch, leider fiel heute auch ein Stuhl dabei um. Als wir Hundeleute das geregelt hatten, überlegten wir, wie wir das zukünftig vermeiden können, als dazwischen dann Stimmen laut wurden, man wolle das nicht. Jedes Mal der Lärm, das geht nicht. Fanden wir beiden Frauen ja auch, darum überlegten wir ja schon, wie wir das ändern wollten. Aber ich hab zumindest vier heftig angefressene Gesichter gesehen.

Die Frau von der Hündin versuchte, die Wogen zu glätten, mit mäßigem Erfolg. Der Vorsitzende mischte sich ein und ich sah mich gezwungen zu sagen: "Also wir sind ein Paket, ich komm entweder mit Hund oder gar nicht." Da legte der Herr Vorsitzende los: "Also ich versteh dat Problem nicht. Kammer den Hunt nich im Auto lassen? Wenn isch nom Arzt jonn ... bla, bla, bla und bla."

Wenn ich nom Arzt jonn ist das was anderes, da bleibt das BamBam zuhause. Äwwer wenn ich Hobby und Freizeit han will, sind wir das erwähnte Paket. Auf den Stuss hatte ich keine Lust an einem Abend der eigentlich Hobby und Freizeitgestaltung sein oder werden sollte. Bin ich aufgestanden, hab meinen Hund ermuntert, auch aufzustehen und hab gesagt: "Den Mist brauchen wir nicht. Komm Schatz, wir gehen!"

Das wars also dann schon! Beim zweiten Besuch des Vereins und mit den Hobbyfotografen. Mein wirklich ehrlich gemeinter Dank, ohne alle Ironie und allen Zynismus, geht an die Hündin, weil sie uns zeigte, wes Geistes Kind man dort ist, und wie niedrig die Toleranzschwelle ist. Braves Mädchen! Wir sehen uns sicher mal wieder im Wald. Ich werde mich freuen, denn das Frauchen ist eine Nette.

Montag, 23. Mai 2016

Wetterfernsehen am gestrigen Abend

Zufällig in einer Pinkelpause während "Spiel mir das Lied vom Tod" rausgeschaut, hatte ich diesen Fernblick. Die Wolkenrolle lag da, als hätte man sie unten mit einem scharfen Messer abgetrennt.


Weiter nach rechts über Leverkusen wurde sie dunkler, aber die Sicht war noch klar. Noch weiter nach rechts geht mein Blick über Katterbach und Schildgen, da war es dunkel aber unspektakulär.

Das sollte aber dann nicht so bleiben. Das erste Foto ist um 22:21h aufgenommen, das letzte um 22:41 h.  Ich hab zugeschaut, wie das immer näher kam und sich veränderte. Der helle Fleck über Köln auf dem obersten Foto blieb dort, als hätte man die Wolke dort angetackert. Der Rest drehte sich dann um dieses Zentrum, wurde dabei immer dicker und franste schließlich aus, wo es regnete. Bei uns war kein Regen. Aber Richtung Katterbach/Schildgen sah es nachher zumindest so aus, als wenn dort die Welt unterginge. Ob das wirklich so war, weiß ich nicht.

Freitag, 20. Mai 2016

Äktschn und Abenteuer

Es gibt Leute, die fliegen per Anhalter durch die Galaxis. Das wär nichts für mich! Wegen dem Handtuch. Handtücher sollen für mich gefälligst am Zielort vorhanden sein.

Es gab auch mal jemand, der trampte mit einem Kühlschrank durch Irland. Das war witzig. Aber machen wollte ich das alleine auch nicht.

Ich wollte diese Woche nur mit dem Tiefkühlschrank aus dem Keller in die Wohnung. Ins Schlafzimmer. (Schlafen tu ich ja da schon lange nicht mehr drin, weil das so klein ist, dass da Erstickungsgefahr und Klaustrophobie droht.) Das war ziemlich viel Arbeit und gefährlich wars auch noch.