Tom Wellbrock, ein geschätzter facebookkontakt, dessen Profil öffentlich ist, wälzte dieser
Tage Gedanken und grübelte so vor sich hin:
„Inzwischen bin ich mir nicht mehr sicher, ob das, was wir seit Jahren erleben, die wachsende Zahl der Kriege, die ungleiche Vermögensverteilung, der Rechtspopulismus, die Armut, Depressionen, Burnout, Suizide und vieles mehr nicht letztlich ein Zeichen dafür sind, dass das System kollabiert.“
In den Kommentaren, war
man prinzipiell seiner Meinung und fand Gründe dafür im Kapitalismus,
im Neoliberalismus und im Bauchgefühl.
Ich liebe Bauchgefühle, denn Bauchgefühl ist letztendlich gesunder Menschenverstand. Meins wurde rebellisch, ließ mir keine Ruhe und forderte, in Worte gefasst und aufgeschrieben zu werden. Es erzählt mir nämliche seit langem von Dingen in der
Welt, die auf Dauer nicht gut gehen können. Die das System kollabieren lassen können. Dinge von denen man seit einem Jahrhundert weiß, die aber perfekt ignoriert werden. Ich
will versuchen, mit dem Finger drauf zu zeigen und zu erklären, was
ich meine.


